Sir Ligalots Fahrt wieder die Slawen Sachsen und Prussen.

Juni 4th, 2009 · Keine Kommentare

Es begab sich am XXI. Mai anno domini MMIX durch den Willen des Königs, daß sich die Wege des Ritters vom Reisenberge, des Ritters Olltus und von Sir Ligalot trennen müßten.
Ritter vom Reisenberge und Ritter Olltus wurden in die flandrischen und brabanter Lande gesandt zu erkunden der Waräger Bedrohung. Sir Ligalot und seine Getreuen hingegen sollten in die Lande der Slawen und auch Sachsen ziehen. Darob sie dem König Bericht über die dort lebenden Völkerschaften seines Reiches liefern und wenn möglich die Heiden bekehren sollten. So zogen Sie mit des Königs großen Heereszuge gen der Sachsen Lande. In Magadoburg angekommen, erhob sich ein gar schrecklich Wüten der Elemente. Man vermeinte, ob der dort noch teils verbreiteten heidnischen Riten, würde der Himmel einstürzen und der Herr würde mit seinen Heerscharen zum Angriff blasen. Allein – der das wüten ebbte ab – und – so zogen Sir Ligalot und seine Getreuen weiter – sich die Lande zu beschauen.
Nach viel Müh und ohne Ruh, durchabenteurliche Lande, gelangte Sir Ligalot durch die Gnade seines Reittieres begünstigt, in den befestigten Ort Steckby an.

Reittier

Der dortige Schulze kredenzte ein ordentlich Mahl und auch der dort ansässige Voigt bereitete den Recken ein wohlfeiles Lager mit großartiger Zehr für des nächsten Tages anstrengenden Ritt.
Nachdem nun die Schar um Sir Liogalot voller Andacht dem Herrn für den Verlauf der bisherigen Fahrt dankten als auch dem Voigt Lebewohl sagten, begaben Sie sich unter mancherlei Mühen auf den nächsten Abschnitt der Begutachtung dieses Landesteils Ihres Königs.

Altar

Gar mancher dunkle Wald mit all seinen Schrecken war zu durchqueren, auch wollte des öfteren eine Furt zur Überquerung der Albis gefunden werden.

Fluß

Dies gelang aber Dank der Hilfe der unserem Herrn und König –und damit auch Sir Ligalot – treu ergebenen Untertanen dieser Lande. Dank der Versorgung des Voigtes von Seckby und der Sorge der königlichen Hausmeier, herrschte in dem am Abend, an der Albis, aufgeschlagenen, Feldlager kein Mangel. Nach Errichtung und Befestigung des Lagers wurden zunächst die teuren Schlachtrösser der Mannen versorgt. Alsdann erfolgte ein üppigliches Mahl , hernach wurde die Nachtwache eingeteilt und die Mannen sanken in den wohlverdienten Schlaf.

Sonne

Als sich der Hahnenschrei zur aufgehenden Sonne erhob, stärkten sich die Krieger, brachen das Lage ab und bestiegen ihre Rösser.
Der Weg nach Dresdene war noch weit und führte an befestigten Plätzen, verschiedenen Dörfern und auch an Misena (unterhalb der Burg Misnia) der Albis folgend, entlang.

Meißen

Allein der Arm des Markgrafen von Misena war schwach auf diesen Wegen. Darob erhob sich eine Menge marodierenden Gesindels. Dies schrie Zeter und Mordio – doch mannhaft vertrieben des Königs Getreue, die einstürmenden heidnischen Massen, in mannigfaltiger Schlacht
So durch das große Schlachtenglück bestärkt in Ihrem Vorhaben, erreichten Sir Ligalot und seine Mannen Dresdene und hielten dort umjubelten Einzug.

Dresden

Hier fand sich dann nun der gegen die Slawen und Prußen entsandte Heerbann des Königs ein. Dieser führte die Gefährten dann nach Cölln und Berlin bei der Stadt Copenic gelegen. Hier nun weilte auch der König, unser allergnädigster Herr diesem gab Sir Ligalot nun Bericht. Der König nun, nachdem er den Bericht vernommen, war´s zufrieden und besann sich neuer Aufgaben für seiner Ritterschar.
Sir Ligalot hingegen war froh, seinen alten Kampfgefährten Ritter Olltus wieder zu sehen. Zusammen besprachen sie Ihre Erlebnisse (auch die, die hier nicht erwähnt), zogen Ihre Schlüsse, schmiedeten neue (Schlacht-) Pläne und freuten sich des Lebens. Gewiß es war noch viel zu entdecken zwischen Albis und Hobola – auch war noch viel zu befriede so daß für kommende Abenteuer gesorgt sein würde.
Doch schon eilte ein Ruf aus dem fernen Land der Wikinger zu den beiden wackeren Recken –jedoch- dieses Abenteuer erforderte gute Planung. So verabredeten Sir Ligalot und Ritter Olltus das kommende Jahr abzuwarten und derweil die Mark als auch die brabanter Lande zu befrieden.

Tags: Allgemein

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