Die ersten schönen Tage des Jahres…

19. März 2009 · Keine Kommentare

Nun haben wir endlich die ersten schönen Frühlingstage, die Vögel tirilieren, die Sonne scheint – und – schon knallen die Leute wieder durch – die Dinge laufen anders als gewöhnlich….

In den Fahrradläden ist die Anzahl der Kleinkinder höher als die der Erwachsenen…

Ok, daß die Autofahrer nichts mehr gebacken bekommen und vor lauter Freude über das schöne Wetter entweder einen Unfall bauen oder völliges Chaos auf den Verkehrskeuzungen anrichten (gleichzeitig völlig unkoordiniert in alle Richtungen abbiegen – damit keiner mehr vorwärts kommt, die Unfähigkeit vernünftig zu parken mit der Größe des Autos zunimmt, etc. ) – daran habe ich mich mittlerweile ja gewöhnt aber der Rest?

Wollte gerade ne Speicherkarte für lau money kaufen: Auskunft ist nicht da… Ich sage also: Macht nichts, nehem ich halt eine andere Karte. Verkäufer greift diese, stellt dann aber fest, daß es doch die Karte ist, die ich eigentlich haben wollte (mit im Web klar ausgewiesenem Preis), aber mit einem falschen Etikett drauf.

Na denke ich, macht nichts, Preis ist ja klar. Aber mein Gegenüber erklärt mir, daß den Preis ja die Zentrale festlegt – rücksenden und neunen Preis raufmachen dauert vier Wochen… Auch ist nicht klar, daß es dann die Karte noch gibt. Ich muß also eben mal den doppelten Preis zahlen (Ok, ging auch noch – merkwürdig war es aber schon – zumal der richtige Preis klar war…).

Dann wollte ich einige Kleinigkeiten bei zum Essen einkaufen. Ich gebe also an der Kasse das Geld passend – bekomme aber auf den doppelten Betrag rausgegeben….

Ich glaube, die meisten Leute sind irgendwie nicht da…. Oder sollte es hier eine ungeahnte Verkopplung geben, von der ich noch nichts wußte und die für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt???

Toll – ich glaube der Frühling ist da!  :-)

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Behörden und anderer “Wahnsinn”

5. März 2009 · Keine Kommentare

Wie konnte ich nur denken, daß eine einfache Beantragung eines neuen Personalausweises und eine einfache behördliche Auskunft – mal eben zwischendurch und schnell – zu erhalten seinen?

Tja, selber Schuld…

Dabei dachte ich die “Verwaltungsreform” hätte doch einiges bewirkt… Nur eben nicht bei den Ämtern.

Man denkt sich: Schauen wir mal im Internet. Hier stößt man dann auf ein behördlich organisiertes Informationschaos. Nun gut versuchen wir es mir den angegebenen Rufnummern. Doch halt – Wartezeiten und Sprachroboter vermiesen einem die Stimmung. Mit viel glück erreicht man dann einen genervten Mitarbeiter, der einen zu einer bestimmten Behörde schickt. Arbeitsfreundliche Öffnungszeiten – zumeist Fehlanzeige. Also wieder im Net gesucht – nur gefunden mit Hilfe eines Telefonberaters. Dieser wiederum rät aber von den Internetformularen ab – Bearbeitungsrückstau von 5 Monaten – toll!!!!

Also macht man sich angesäuert zur angegebenen Behörde auf… Hier erfährt man, daß es auch hier (aufgrund eines nahenden “Urplötzlich” aufgetauchten Volksbegehrens) zu einem großen Stau kommt. Stimmt nach ziehen der Wartenummer reicht die Schlange der Besucher über zwei Etagen….

Nach gemütlich langer Wartezeit – bei welcher man sich mit den anderen Besuchern wunderbar über deren “Amtserlebnisse” austauschen kann, erfährt man dann vom Sachbearbeiter, daß hier gerade wegen Personalmangel keine Bearbeitung möglich sei – man möge sich bitte an eine Behörde eines anderen Bezirkes wenden – super hier kommt nun wirklich Freude auf!

Aslo flugs aufgemacht – ab in den “Randbezirk” – Fahrzeiten sind ja schließlich egal. Hier beschleunigen sich die Dinge dann ungemein – nur eine halbe Stunde Wartezeit – boha!

Bearbeitung meiner zwei Anliegen: Personalausweis 3 Minuten, Auskunft 30 Sekunden!!!

Nur wieso zum Teufel habe ich nun darauf mindestens 3 Stunden gewartet und bin eine Stunde in der Stadt unterwegs gewesen????

Leute, bitte entdeckt doch, daß wir hier nicht elektronisches Entwicklungsland sein müssen!!!!

Aber gut, in anderen Ländern, beispielsweise in Russland, hat man die Bürokratie ja noch verschärft. Will man hier etwas von einer Behörde oder einem Amt, dann muß man erst einmal herausfinden, wo das vergriffene Formular aushängt, welches man zur Beantragung eines Vorganges, abschreiben und ausfüllen muß. Anschließend muß man nur (den leider meist geschlossenen) Schalter zur Abgabe finden. Dann wird entschieden, ob und wann man einen Termin erhält….

Ich glaube, in der Steinzeit waren die Dinge auch nicht schwerer…..

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Knallköppe und andere Karevalisten in Berlin

23. Februar 2009 · 1 Kommentar

Schrecklich!!!

Nun ist der automatisch verordnete Bödsinn auch wieder (zum zweiten Mal) in Berlin angekommen!

Ob es wohl daran liegt, daß vor einigen Jahren mit der Bundesregierung – doch ein großer Teil von Rheinländern über Berlin “HEREINGEBROCHEN” ist? Gut, die haben ja sehr oft nichts zu lachen, aber daß man deshalb dem Großteil der Berliner, einen echt nachgemachten, rheinländischen Karneval aufokturiert – ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Damit dieser ganze Blödsinn nicht so auffällt, werden natürlich auch mal wieder die Medien eingespannt – frei nach dem Motto: Brot und Spiele – dann ist das Volk ruhig – “. Oder besser Entertainment mit Verblödungsgarantie – wenn´s hilft und man dann nichts mehr merkt… WEIA!

Ich als Berliner (ok, in meiner Famile gibt es auch den großen “Berlier Karnevallsorden von 1911″ – aber da fanden die Veranstaltungen wenigstens nicht “ZWANGSÖFFENTLCH” statt) finde es doch befremdlich und echt zum -Verzeihung- Kotzen!

Man will in die City – nur überall karnevalistische Totalsperrung – na prima, der Stau war ja auch so sichergestellt. Das Radio “beseiert” einen derweil damit, daß 1 Million Zuschauer erwartet werden – nur als man sich dann an der Vollsperrung vorbeiquetschte – nicht eine Menschenseele! Der gesammte Kudamm war leergefegt! Echt spitze! Derweil man dann so im Stau fest hängt brodelt es doch ganz gewaltig in einem drin – Scheibenkleister!

Geraume Zeit später war die Umfahrung fast geschafft – der Ernst Reuter Platz erreicht. Was erblickt man aber dort? Einige armseelige, lieblos zusammen gehauene “FESTWAGEN” (eher wie nen Anhänger vom Bauernhof) – Zuschauer? Komplette Fehlanzeige!

An diesem Punkt steigt der Ärger über diesen Totalblödsinn dann doch erheblich! Man wünscht sich, daß dieser Quatsch einem im nächsten Jahr ersparrt beiben möge….

Bitte liebe Rheinländer – macht lieber etwas vernünftigere Politik und verschont uns mit diesem Karnevalswahnsinn!!!!

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Ich glaub ich bin im falschen Film – oder: Es ist “Hip” Vegetarier zu sein!

18. Februar 2009 · Keine Kommentare

Eigentlich habe ich nichts gegen Vegetarier oder eine vegetarisch geprägte Lebensweise. Mein Umfeld (Kollegen) legt sich ja dieses Lebenskonzept auch immer mehr zu. Gemüse mag ich auch – nur ist für mich ein rein vegetarisches Leben nur schwer einzuhalten.

Natürlich gehe ich zum Mittagessen immer gerne mit meinen Kollegen zum Essen – damit natürlich auch zwangsläufig zu einigen guten vegetarischen Restaurants.

Nun muß ich hier voraus schicken, daß wir nicht unbedingt der “Pinguin”-Fraktion (Anzug) angehören (jedenfalls nicht, wenn es nicht unbedingt notwendig ist…)…

Was mich dann aber doch immer verwundert, ist der an den Tag gelegte “Hippness-” oder “Coolness”-Faktor, der übrigen Besucher eines vegetarischen Restaurants. Hier finden sich keine (sorry) Ökos oder Müslies wie man meinen könnte (war im meiner Uni- Zeit zumeist so) – nein hier sind die gesammten Marketing Abteilungen unserer Gegend versammelt!

Hier findet ein “Schaulaufen” der angesagtesten Designerbrille, des coolsten Designer- Jeans oder auch anderer Desigerklamotten statt. Obwohl ich jan nun auch aus der Business- Fraktion bin, erschaudert es mich doch! Hier ist es einfach anders – dies muß ein anderer Film als sonst sein…

Ich erinnere mich ja auch, daß ich mal dem Coolness- Wahn angehörte aber das ist nun wirkich schon länger her…

Meine These ist ja nun, daß vegetarisch Essen gehen irgendeine Funktion von “Ich arbeite im Marketing” ist…

Einfach nur Merkwürdig…

Bye

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Botox to go oder der Wahnsinn des „SCHÖN SEIN WOLLENS“

11. Februar 2009 · 3 Kommentare

Okay, ich weiß ja, daß unsere Firma in einer von Russen bzw. russischen Oligarchen und deren angetrauter Vorzeige-Oligarchinin stark bevorzugten Gegend liegt (glücklicherweise geht dies ja zumeist an uns vorbei) – aber was der daraus folgend, angestachelte Unternehmersinn dann so als „ZIELGRUPPENGERECHTE” Geschäftsidee hervorbringt ist schon toll!!!

Man ist so auf dem Weg zur Arbeit und bereitet sich mental auf den kommenden Tag vor,  läuft an einigen Geschäften mit deutlichem „Klinik-Outfit” vorbei und bleibt dann plötzlich verdutzt stehen…

Angepriesen wird dort „Botox to go”! Einfach sagenhaft…

Botulinum ist ein Toxin (Gift, mit Handelsname Botox) und war früher bei  Lebensmitteln sehr gefürchtet, denn es gilt als eines der stärksten Gifte.

Hier wird es nun zur Beseitigung von Falten für ein jugendlicheres Aussehen (oder ist es „SCHÖNSEIN IM VORBEIGEHEN”?) im „Vorbeigehen” angeboten („Lifting ohne Operation”).

Überflüssig zu sagen, daß man hier natürlich perfekt Russisch spricht (zielgruppengerecht eben)…

Ne dauerhafte Gesichtslähmung für die “ewige Jugend” -na prima!

Hm, wenn ich so genauer darüber nachdenke, fallen mir ja auch einige Photos von russischen „Mädels” ein, auf denen immer recht unnatürlich wirkende übergroße Lippen – und so weiter – zu sehen waren…

Aufgespritzt und durch ne Art „Dauerentzündung” vergrößert eben. Tja, wenn die „Schönheit” das einzige Kapital ist – autsch!

Tja, Rußland ist für viele Frauen ja ohne hin ein schönes Land – Man denken nur an die vielen Institute, in denen Massenweise Illonkas, Ollinkas, Nataschas, usw. die Kunst des „WIE ANGLE ICH MIR EINEN REICHEN MANN – VORZUGSWEISE AUCH AUS DEM GOLDENEN WESTEN” lernen – nur damit sie ein vermeintlich  besseres Leben haben?!

Aber es geht ja auch noch besser: „ENTSCHEIDEN SIE SICH NOCH HEUTE FÜR DIE BOTOX – FLAT – RATE: BOTOX WANN IMMER SIE ESBRAUCHEN!” Da zieht es einem ja glatt die Schuhe aus…

Ich erinnere mich zwar an Musiktitel wie „Forever young” etc., aber ob man dies wirklich so sehen sollte?

Ganz toll ist natürlich auch das weitere angepriesene Leistungsspektrum, etwa: „FETT WEG OHNE OPERATION” und so weiter…

EINFACH GNADENLOS GRANDIOS!

Mit was für einem Blödsinn man bei ausreichend zielgruppenorientiertem Angebot man Geld machen kann, ist einfach unfaßbar!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Weight loss pills oder doch lieber mehr „STRAMPELN“?

9. Februar 2009 · Keine Kommentare

Bei meinem letzet Saunabesuch waren die „Ansichten“ ja schon ganz „niedlich“…

Allerdings ereilten mich dabei dann doch einige Komplexe…

Auch wenn mein Beruf doch eher einer in sitzender und schreibender Position – nur abgewechselt von den kulinarischen „Highlights“ des Tages ist als auch die „Dauerfeierei“ noch nicht so lange her ist (sich halt auch immer neue Anlässe finden lassen), so ist die rubensartige Entwicklung der eigenen Figur, doch schon irgendwie bedenklich…

Am bequemsten wäre es ja, wenn man einfach irgendwelche weight loss pills einwerfen könnte – verbunden mit ein paar „Muskel ist da“ – Pillen. Oder auch wenn diese unsäglich oft angepriesenen „Bauch – futsch! Binden und Trainer was fruchten würden. Nur – hilft leider alles nichts…

„Mukkibude“ ist nun wirklich nicht mein Fall und ne Marathonqual bei dem Wetter auch nicht so recht. Irgendwie steht „Ein bißchen was erleben wollen“ ja auch noch auf meinem Plan. Tja, und zum Nordkap fährt es sich mit dem Bike halt auch nicht von alleine (wobei der Gedanke an eine alte Solex aber eigentlich ja nicht so abwegig ist….).

Was soll´s, geteiltes Leid ist halbes Leid und so geht es nun mindestens alle zwei Tage mit einem Kollegen zusammen auf die „Rolle“! Erst mal mit Intervalltraining (Kraft) – mit doch erheblichem Wasserverlust und (hoffentlich) auch einigem Gewichtsschwund – trotz Muskelaufbau (hoffentlich an den richtigen Stellen)…

Download Treten!

Nach dem Intervalltraining werde ich mich den, zwecks Dauerbelastbarkeit, an die Ausdauer auf der Rolle wagen – die bisherigen 60 Minuten bleiben dann vermutlich nur eine „Schwache Erinnerung“.

Frei nach dem Motto: „Qual ist schön“…

Naja, hoffentlich ist bald das Wetter besser – in der Natur ist es auf jeden Fall besser als auf der Rolle…

Download Rolle!

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Manneken Piss – oder warum ich nicht mehr so gerne SCHWIMMEN gehe…

6. Februar 2009 · 1 Kommentar

Moin!

Eigentlich bin ich ja immer gerne Schwimmen gegangen – aber nach den letzten Erlebnissen bin ich nun doch etwas zurückhaltender geworden…

Ich war ja auch immer glücklich wenn nicht arg so viel Chlor im Wasser war – “Rotaugen” sollten ja eigentlich nur ne Fischart sein…

Aber eigentlich bin ich nun ganz froh, daß manchmal doch etwas mehr Chlor im Wasser ist.

Ich verstehe einfach manche Eltern nicht so recht – da steht der Sprößling am Beckenrand und – Verzeihung – pisst ins Becken! Die Eltern stehen daneben und amüsieren sich dabei wie Bolle – einfach unfaßbar!

Wie gesagt, nun bin ich doch über etwas mehr Chlor im Wasser dankbar – sonst hätte ich vermutlich schon alle in diesem Jahr grassierenden Kleinkind-Grippe-Erreger abbekommen.

Wenn ich aber so näher darüber nachdenke, muß dies ja eigentlich ein Ausfluß des auf Verblödung angelegten Fernsehens, oder aber der ich mach das coolste Video – Welle sein….

Was erzähte mir neulich ein Bekannter?

Er war auch zum Schwimmen gegangen undbeobachtete zwei jugendliche dabei, wie sie in´s Becken pinkelten – und dies natürlich auch promt mit ihrem Mobiltelefon im Film fest hielten.

Schöne neue mediale Welt! Aber mal ehrlich, bei einer auf Verdummung angelegten multi-medialen Welt (wobei natürlich die “Privaten” an  erster Stelle stehen) wundert mich nix mehr sorecht…

Oder liegt es doch einfach nur an mangelder Erziehung?

Ich glaube, ich gehe nun erst mal ne Weile nicht mehr schwimmen, ist vielleicht erst mal gesünder…

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Was macht der Radler im Winter?

15. Januar 2009 · 3 Kommentare

Er setzt sich Ziele für den Sommer und benutzt die “Rolle”…

Nun auch mal als “AFTER WORK” Film:

Download “Rollenradeln Film”

Oder er träumt von neuen “Möglichkeiten”

Die Wahl der “Waffen” :

Liegerad: Der “Liegerenner” = HP Velotech Speed Machine,

Rennrad: Der “Speeder” = Scott mit geradem Lenker “Fittness Bike”

in Vorbereitung: Die “Sänfte” = Challenge Ventus

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Die Sammlung von “Kaputten Gestalten der Großstadt”

10. Januar 2009 · 2 Kommentare

Mist, jetzt hat mich doch mal wieder das “Kaputte” eingeholt…

Da ich auch noch darüber nachdenke, ist gerade bei mir der Schlafmangel ausgebrochen…

Es ist ja schon erstaunlich, was man doch so in Berlin an Leuten kennen lernt…

Meine “Sammlung der menschlichen Merkwürdigkeiten” der letzten Jahre beläuft sich so u. A. auf nachfolgende Typen:

1) Der / Die Borderlinerin: Nach außen hin das perfekte und “Göttliche Wesen”, welches es an zu himmeln gilt – damit die Welt in Ordnung ist. Nach innen hin ein “Muster” an Komplexen und Minderwertigkeitsgefühlen.

Muß den Anderen Ständig die selber propagierte Überlegenheit Demonstrieren (egal ob man sich dabei gut fühlt oder nicht – hier zählt der “Anschein”)- auch wenn es dazu die “Brechstange” braucht, oder auch schon mal die Wahrheit bzw. Wirklichkeit “Umdefiniert” werden muß…

Unnötig zu sagen, daß die eigentliche Berufung “Agitation und Propaganda” verbunden mit etwas “Intrige” ist. Vermeintlich als Lebensinhalt verkaufte Inhalte, werden nach außen hin, mit fast schon brutal anmutender “Grazie” vertreten.

Geht es den Anderen gut, dann fühlt man sich selber schlecht – ja minderwertig. Immer wird darauf gelauert daß man auch hier immer einen Vorteil hat – man Interpretiert im Notfall halt eben mal mit der Esoterik oder konstruiert einfach neue Motive die man dann den Anderen einfach als wahren Grund unterstellt…

Andererseits schafft man es als guter Borderliner natürlich ob seiner militanten Art auch immer wieder, sich selber zu schädigen und zu verletzen – ja es herrscht geradezu ein Zwang danach. Dies kann man aber natürlich nicht zugeben, denn dann wäre man ja nicht perfekt. Schuld an dem eigenen Ungemach sind natürlich immer nur die Anderen.

Daraus ergibt sich dann wiederum die Variante, daß man die Anderen, ja notfalls auch betrügen kann – diese sind schließlich Schuld und tun dies ja auch.

2) Die Fraktion der Nützlichkeit. Am besten funktioniert dies natürlich im Gespann…

Man sucht sich die besten Freunde nach der voraussichtlichen Nützlichkeit zur Erreichung eigener Ziele aus. Nutzt Du mir zur Karriere, zur Überwindung eigener Probleme, finanziell, oder zur eigenen “Entwicklung”, dann bist Du mein bester Freund. Freundschaft ist hier rein instrumentell – und – genauso wird diese auch angewandt. Frei nach dem Motto :Zuckerbrot und Peitsche”. Hier gilt: Willst Du mit uns befreundet sein, mußt Du halt für uns nützlich sein! Prima ist natürlich auch, wenn man seine Freinde vor anderen Leuten vorzeigen kann – ja damit “Staat” machen kann.

Perfekt arbeitet dieses Spiel, wenn man auf zwei Personen dieser Fraktion trifft – dann kann einer “Good Guy und einer (oder eine) “Bad Guy” spielen. Funktioniert sehr gut. Natürlich spricht man sich aber doch vorher ab – nach außen hin tut man dann aber entweder überrascht – oder je nach Situation unwissend…

3) Der / Die “shit”zoide bzw. die schizophrene (Persönlichkeitsspaltung) Kämpferin.

Hier läuft man zwar offenen Auges durch das Leben, aber irgend wie nimmt man nur Teile der eigentlichen Realität war. Daher fragt man sich im Nachhinein oft – warum wieso weßhalb. Gefährlich wird dies, wenn man potentiell bedrohende Situationen nicht wahrnimmt und dadurch dann in Solche Situationen gerät. Auf den Außenstehenden wirken diese Personen oft etwas verträumt, hilflos bzw, beschützenswert oder auch dödelig…

Sehr oft gerät die “Schizophrene” in Situationen, bei denen uns “Normalos” garantiert etwas passiert bzw. bei denen normalerweise alle “Alarmglocken” läuten. Die Schizophrene kommt zumeist immer glücklich davon – und der “Normale” wundert sich.  Dies führt dann dazu, daß man sich bezüglich dieser Personen einen “Schutzinstinkt” zulegt. Dieses wiederum wird gerne von den “Schizoiden” (aus-)genutzt (vielleicht auch eher naiv unbewußt?). Da man wunderbarerweise Teile der Umwelt ausblendet bekommt man die gefährlichen Teile nicht mit. Die Welt wird extrem in schwarz und weiß eingeteilt. Man selber – und auch die Menschen die einen aktuell begleiten – sind dabei natürlich immer die Guten – auch wenn dem nicht so sein sollte. Man konstruiert sich halt die Umwelt schön und verdrängt andere Dinge auch schon gerne. Verläßt die Schizophrene dann doch einmal das Glück, wird dieser schwarz – weiß – Mechanismus noch extrem Verstärkt. Plötzlich ist man nur noch von Feinden und Leuten die an der eigenen “Miesere” Schuld sind umgeben. Man “krallt” sich dann an einige Referenzpersonen und konstruiert zwei völlig voneinander unabhängige Welten. Dumm nur, daß die Referenzpersonen unversehens auch zu “Feinden” werden können. Denn Jemand muß ja als Schuldiger zu fassen sein – der kann natürlich nur aus dem Umfeld kommen – egal ob dies Unfug ist oder nicht. Gerne werden an diesem Punkt dann Sachverhalte erfunden oder konstruiert, um sich dann vor sich Selber – oder auch vor den neu gesuchten Referenzpersonen – rechtfertigen zu können. Gerne werden zur Stützung diese neuen Sicht, hier auch neue Personen zur Bestätigung “miteingestickt”. Die Unterscheidung in verschiedene Welten wird dann noch verstärkt, man mobilisiert jedwedes Umfeld – denn auch hier gilt: Da es in der eigenen guten Welt  nichts Böses gibt muß es in der anderen “ausgemerzt bzw. völlig vor sich selber ausgeblendet” werden – auch wenn dies dann eine 180 Grad Wendung bedeuten mag. Wahrheit zählt nicht – nur die eigen konstruierte!

Die Anderen  “Bösen” betrügen einen natürlich auch (wobei hier eine Gemeinsamkeit zur Borderlinerin ist) und man unterstellt diesen die merkwürdigsten Motive, daher betrügt man diese auch und ordnet diese so noch mehr dem “Bösen” zu. Daher  kann man diese dann schließlich auch betrügen – schließlich sind diese ja auch an allem eigenen Ungemach Schuld…

4) “Der / Die” Schizophrene die sich in eine Autistin verwandelt

Durch die extreme schwarz – weiß Konstruktion der Welt, wird es für die Umwelt der betroffenen Person zusehens schwerer Anknüpfungspunkte zu finden. Nur extrem wenige Bezugspersonen verbleiben (oft die Elternteile). Da ja nur das selbst referentiell erzeugte System gut ist, wird alles aus der Umwelt als bedrohlich empfunden.  Oftmals kommt es zu Störungen des “Ich”, zu Täuschungen der Sinne, Halluzinationen, Vorstellungen, daß man von Anderen Kontrolliert und Belästigt wird. Zumeist werden Stimmen gehört welche einen verfolgen. Ständig herrscht Angst, von etwas oder jemanden bedrängt zu werden.

Schlußendlich findet eine Flucht in das eigene Weltbild und das darin ruhende “Gute” statt.

Man kapselt sich völlig von der bedrohenden Umwelt ab und flüchtet in die eigene Welt – man wird auf diese Art und Weise zum Autisten.

5) Der / Die aggressiven Verfechter der (eigenen) Wahrheit

Die “Verfechterin” der eigenen Wahrheit ist ebenso ein spezieller Typ. Sie betrachtet sich als alleinige Referenz, die den Blick auf die Umwelt hat. Immer wieder erlebt die “Gerechte” die Attacken der ungerechten Umwelt auf sich. Realität zählt hier nicht, denn man kennt die Wahrheit und wie diese zu sein hat. “Erwischt” einen wieder einmal die negative Umwelt, so erzählt man dies so lange seinen Bekannten, bis diese schlußendlich eine Bestätigung der eigenen Sichtweise abgeben. Sollten diese dies aufgrund einer “gesunden” Beobachtung jedoch nicht tun, wird “Krieg” erklärt. Man hat eben doch RECHT und dies ist ja ein Angriff auf einen selber!

Sollte man doch einmal auf eine höhere Instanz stoßen, die die eigene Sicht nicht bestätigt, wird der betreffende Vorfall als “Ja sowieso unwichtig” gewertet. Bei der nächsten Ungerechtigkeit wird es dann vermieden, diese Instanz noch einmal zu befragen – denn diese könnte ja erneut die Bestätigung verweigern…

Eigentlich zählt man ja immer nur selber…

Tja, dies ist nur ein kleiner Ausschnitt meiner angesammelten Großstadtgestalten. Anmerken möchte ich natürlich, daß dies Männer wie auch Frauen sein können. Auch könnte ich die Liste noch deutlich erweitern…

Wie man merkt, habe ich in den letzten Jahren doch so das eine oder andere Fachbuch mehr gelesen, ebenfalls die eine oder andere Kriseninterventionssitzung abgehalten und auch in schwierigen Zeiten versucht mit viel Gleichmut zuzuhören und auch zu helfen.

Eigentlich wäre es ja nun doch Zeit, die eigene Praxis zu eröffnen – ich denke, daß die in der Großstadt anzutreffenden “Krisengestalten” doch ein recht fruchtbares Betätigungsfeld abgeben würden. Allein – mich hält die Angst um die Frage nach dem Einfluß auf die eigene geistige Gesundheit zurück…

Nur zu gut verstehe ich andere Blogs derartigen Inhaltes…

So, nun ist dies doch etwas länger geworden, auch Schreibfehler bitte ich zu verzeihen…

Erwähnen sollte ich noch, daß ich seit 17 Jahren in einer glücklichen Beziehung lebe – dies hilft glücklicherweise über vieles hinweg…

Bye, Admiral

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Hallo Welt!

9. Januar 2009 · 2 Kommentare

Willkommen! Dies ist der erste Artikel, einfach ändern oder löschen und schon kann es mit dem bloggen losgehen …

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