25 Jahre Tschernobyl

16. April 2011 · Keine Kommentare

Am 26. April jährt sich die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. Die Forderung ist, endlich Konsequenzen zu ziehen und die Atomkraftwerke abzuschalten. Darum werden zeitgleich an neun Reaktor-Standorten und drei weiteren Atom-Standorten große Aktionen stattfinden.

25 Jahre Tschernobyl

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Risiken der Atomenergie – unbeherrschbar auch in Uran-Abbauländern und anderswo

28. März 2011 · Kommentare deaktiviert

Angesichts der unfassbaren Tragoedie in Japan haben unlängst die Hilfswerke der Kirchen auf die unbeherrschbaren Risiken auch im Uran-Bergbau und durch Exportbürgschaften verwiesen und einen Kurswechsel von der Bundesregierung gefordert.
Kirchliche Hilfswerke fordern globale Energiewende

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Zukunftswerkstatt mit der Initiative Frauenforum Prignitz

27. Februar 2011 · Kommentare deaktiviert

Sa, 12.03.2011, 14 bis 19 Uhr
Frauen-Zukunftswerkstatt
Lebensqualität in der Region – gemeinsam gestalten und entwickeln

Ort: Kreismedienzentrum in Perleberg, Puschkinstr.14

Das Team: Ute Sprenger, Soziologin mit langjähriger Erfahrung in der Kommunikations- und Organisationsberatung im In- und Ausland und Bärbel Treutler, Bauzeichnerin und erste Gleichstellungsbeauftragte der Prignitz

Teilnehmen können alle interessierten Frauen.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen unter Frauenforum Prignitz 2011

Was war, was ist und was soll sein in der Prignitz?
Die Zukunftswerkstatt bietet einen Rahmen, um den Ist-Zustand der Lebensqualität in der Region zu beleuchten, ebenso wie die Handlungspotenziale für die Zukunft. Die teilnehmenden Frauen sind Expertinnen in eigener Sache. Sie bestimmen, welche Themen (aus Zivil-Gesellschaft, Wirtschaft, Politik) auf die Tagesordnung der Zukunftswerkstatt sollen, wenn es um Fragen einer guten regionalen Entwicklung und lebenswerten sozialen und ökologischen Umwelt geht.

Im anregenden Gespräch werden wir nachfragen, wie die Region sich verändert hat und was Eingang finden soll in eine aus Perspektive von Frauen gute Regionalplanung. Wie sind diese Prozesse zu begleiten? Auf welche Erfolgsgeschichten kann zurückgegriffen werden? Was ist notwendig für die Realisierung von Wünschen und Plänen?

Bei einem Pausen-Imbiss bietet sich die Gelegenheit zu Einblicken in eine Ausstellung samt Videos über Initiativen von Frauen in der Prignitz nach 1989.

Eine lebenswerte Zukunft braucht die aktive Beteiligung von Frauen.

Die Veranstaltung der Initiative Frauenforum Prignitz findet im Rahmen der diesjährigen Brandenburgischen Frauenwoche statt. Motto: “100 Jahre internationaler Frauentag. Spuren und Visionen”.

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Lesung: Mythen der Atomkraft

24. Februar 2011 · Kommentare deaktiviert

Lesung mit Gerd Rosenkranz
24. Februar 2011, 19 bis 21 Uhr
Burghotel Lenzen, Burgstr. 3 in 19309 Lenzen

Atomkraft ist eine Hochrisikotechnologie. Jeden dritten Tag kommt es zu einem sicherheitsrelevanten Störfall in einem deutschen Atomkraftwerk. Tatsächlich gibt es weltweit bis heute kein sicheres Endlager für hochradioaktiven Müll. Dennoch wird Atomkraft als “Brücke” ins Zeitalter der erneuerbaren Energien für unentbehrlich erklärt. Real aber verstopft das Festhalten an der unflexiblen Atomkraft die Netze und behindert so den Ausbau erneuerbarer Energien.

Atomkraft ist klimaneutral? Und was ist bitteschön mit dem Energieverbrauch beim Uranabbau oder den Emissionen bei der Aufbereitung und Umlagerung des anfallenden Mülls?

Die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung wünscht einen schnellen Atomausstieg. Trotz erneut anwachsender Proteste folgt die Bundesregierung der Atomlobby. Am Tag nach den Castortransporten genehmigte Niedersachsen die weitere “ergebnisoffene Erkundung” Gorlebens. Viel zu lange schon wird der Mythos gepredigt, die Atomkraft sei ein verlässlicher, günstiger, sicherer und klimafreundlicher Energieträger!

Über Risiken und Aussichten der Atomenergie spricht an diesem Abend Gerd Rosenkranz, der Leiter Politik bei der Deutschen Umwelthilfe und Autor von „Mythen der Atomkraft – Wie uns die Energielobby hinters Licht führt“.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg, Dortustr. 52, 14467 Potsdam
Tel: 0331-200578-0, Fax: 0331-200578-20
anmeldung@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

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Atomkraft – Nein Danke!

16. Februar 2011 · Kommentare deaktiviert

Wieder rollt Atommüll quer durchs Land. Fünf Castor-Behälter sind per Bahn unterwegs aus der stillgelegten Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe ins Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern. Auch die neu gegründete Bürgerinitiative der PrigNIXer/innen macht dagegen mobil – mit Streckenaktionen in Wittenberge und einer Dauermahnwache bis zum Castor-Signal.
PrigNix_1000 Mal quer
Die Botschaft an Kanzlerin Merkel, Minister Röttgen und die Atom-Lobby: Atomkraft – Nein Danke! Streichung der Laufzeitverlängerung für AKWs und der Castortransporte, so lange wie es kein sicheres Endlager gibt!

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Initiative Frauenforum Prignitz: Eine lebenswerte Zukunft braucht die aktive Beteiligung von Frauen

7. Februar 2011 · Kommentare deaktiviert

Die Initiative Frauenforum Prignitz, ein lockerer Zusammenschluss von alteingesessenen und Neu-Prignitzerinnen beteiligt sich in diesem Jahr mit zwei eigenen Veranstaltungen an der Brandenburgischen Frauenwoche. Im Mittelpunkt stehen dabei die Gestaltungsmöglichkeiten und Visionen bei den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belangen in der Region. “Eine lebenswerte Zukunft braucht die aktive Beteiligung von Frauen mit all ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen”, betonen die Initiatorinnen Ute Sprenger, Kerstin Süske und Bärbel Treutler.

Die Brandenburgische Frauenwoche 2011, die vom 03. bis 13. März 2011 stattfindet, steht unter dem Motto “100 Jahre internationaler Frauentag. Spuren & Visionen”.

Eingeladen wird zu einer Fotoaktion auf dem Perleberger Marktplatz mit dem beziehungsreichen Motto “Rolanda – Frauen setzen sich ein Denkmal”. Die Aktion beginnt am Sa, 05. März von 11:00 bis 13:00 Uhr und wird an einigen Tagen der folgenden Woche fortgesetzt.
Bei einer Frauen-Zukunftswerkstatt stehen am Sa, 12. März von 14:00 bis 19:00 Uhr im Kreismedienzentrum Perleberg Ideen und Visonen zur Lebensqualität in der Region aus Sicht von Frauen auf der Tagesordnung.

Beide Veranstaltungen sollen Lust machen, mit Blick auf die eigene Geschichte der Frage nachzugehen, welche Perspektiven eine Regionalentwicklung braucht, die beiden Geschlechtern gerecht wird.

Details zu den Veranstaltungen unter Frauenforum Prignitz 2011

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Auf Wiedersehen an der Elbe am Sa, 29. Januar 2011

25. Januar 2011 · Kommentare deaktiviert

Die ersten Elbehochwasser dieses Jahres fließen auch in der Prignitz und im Wendland langsam wieder ab. Elbe Abbendorf

Der Strom, der wie kein zweiter in Deutschland noch an vielen Stellen naturnah verläuft und gesäumt wird von weiten Auenlandschaften und einladenden Sandstränden, benötigt dringend mehr Raum, mehr natürliche Überschwemmungsflächen als ihm bisher gegeben werden. Denn immer häufiger treten so genannte Jahrhunderthochwässer auf. Doch nur wenn es gelingt, die Hochwasserstände zu senken, werden auch die Städte und Dörfer besser zu schützen sein.

Als Sandfluss ist die Elbe kein planbarer Transportweg. Daher sind nur wenige Güterschiffe auf ihr unterwegs. Das Ausbaggern oder das Aufschütten von Steinen kann daran kaum etwas ändern.

Von der zuständigen Behörde, der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost, wird dies seit Jahren ignoriert. Die Bauprojekte, mit denen der Fluss für viel Geld in ein künstliches Bett gezwängt werden soll, sind trotz steigenden Hochwasserrisikos weitergeführt worden. Erklärtes Ziel ist es, zwischen Geesthacht und Dresden eine durchgängige Fahrrinnentiefe von 1,60 m und zwischen Dresden und der deutsch-tschechischen Grenze eine Fahrrinnentiefe von 1,50 m zu gewährleisten.

Und auch ein Blick von Wittenberge aus flussabwärts offenbart, dass Wirtschaft und Politik noch lange nicht vorhaben, vom Gedanken des “größer, schneller, mehr” Abschied zu nehmen.

Scholz: Elbvertiefung hat Vorrang / Dienstag, 30. 11. 2010
http://www.thb.info/news/single-view/id/scholz-elbvertiefung-hat-vorrang.html

Hafenwirtschaft fordert tiefere Elbe / 02.11.2010
http://www.ndr.de/regional/dossiers/elbvertiefung/hintergrund/hafenelbvertiefung2.html

Es gibt viele gute Gründe, am 29. Januar dabei zu sein, wenn es zwischen Bad Schandau und Cuxhaven heisst: Fackeln für die Elbe.

Fackelaktion_breit

http://www.elbeinsel.de

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Wir haben es satt!

19. Januar 2011 · Kommentare deaktiviert

Angesichts des aktuellen Dioxin-Skandals kommt sie wie gerufen, die Demonstration zu der am Samstag, den 22. Januar um 12 Uhr ein Bündnis aus Agrar-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen am Berliner Hauptbahnhof unter dem Motto Diese Agrarpolitik haben wir satt! aufruft.

Aus dem Aufruf:

Sagen Sie Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten!

Während der Messe “Grüne Woche” in Berlin treffen sich am Samstag, den 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung.

Das Ziel von Monsanto, Mueller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heisst: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte.

Diese Agrarpolitik haben wir satt!
Wir fordern: eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft.
Wir wollen fair produziertes, gesundes Essen.
http://www.wir-haben-es-satt.de/

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Fackeln für die Elbe

19. Januar 2011 · Kommentare deaktiviert

Die Flusslandschaften der Elbe, des letzten großen, relativ naturnahen Flusses in Deutschland, sind Teil des natürlichen und kulturellen Erbes. Doch die Elbe wird zunehmend verbaut. Deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder Protestaktionen gegen die Großbauvorhaben zur Kanalisierung und Verbauung dieses Stroms.

Bundesweite Aktion zum Schutz der Flüsse:
Fackeln für die Elbe – am Samstag, den 29. Januar 2011

Der Widerstand entlang des Elbe-Stroms richtet sich u.a. gegen ein Staustufenprojekt bei Decin, in der Nähe der deutsch-tschechischen Grenze, gegen den geplanten Bau des Elbe-Saale-Kanals und die Verengung und Vertiefung der Mittelelbe sowie die Vertiefung der Tideelbe/Unterelbe.

Ein Aktionsbündnis fordert mehr Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung schon im Vorfeld der Planungen, um Steuergeldverschwendungen und Entwicklungen nach dem Muster von Stuttgart 21 vorzubeugen. Kritisiert werden vor allem die mangelnden Bedarfsbegründungen der Wasserstraßenprojekte sowie Verkehrsprognosen, denen falsche oder veraltete Daten zugrunde lägen.

Auch in der Prignitz ist ab 17:00 Uhr eine Fackel-Aktion geplant und zwar am Nedwighafen in der Elbstraße in Wittenberge, zwischen Kranhaus und Elbterrassen. Fackeln wird es vor Ort geben.

In Wittenberge wird laut regionaler Bürgerinitiativen von offiziellen Seiten gefordert, auch dort die Elbe weiter auszubauen. Auf dem Elbschifffahrtstag im November 2010 soll Brandenburgs Verkehrsminister dies unterstützt haben. Protestiert wird ebenso gegen den geplanten Bau der Autobahn A 14 durch die Elbtalauen.

Weitere Informationen unter:
 http://www.elbeinsel.de

 http://openmove.net/elbe/

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Gorleben – Nachbar der Prignitz, grad über die Elbe

9. November 2010 · Kommentare deaktiviert

Aus Anlass des Castor-Transports macht sich ein Anwohner der Prignitz so seine Gedanken über die seltsame Gelassenheit in der Region angesichts der atomaren Fracht in relativer Nähe.
Gorleben an der Grenze zur Prignitz als Atommüllendlager -und das Interesse der Prignitzer

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