Ein buntes Mosaik ziert seit Kurzem einen Aufenthaltsraum der Thomas-Mann-Oberschule. Gestaltet haben es 30 Schüler.

Es war ein hartes Stück Arbeit. Über fünf Monate verwandelten 30 Achtklässler der Thomas-Mann-Oberschule, Königshorster Straße 10, die weiße Wand in ihrem Aufenthaltsraum in ein Mosaik aus roten Lilien. „Ich mag Blumen sehr, besonders die Lilie”, sagte Nadine Hagedorn bei der Einweihung. Aus der Feder der Schülerin stammt der Entwurf für das rund fünf Quadratmeter große Mosaik.

Gearbeitet wurde mit Glas-beißerzangen und Schutzbrillen. Wertvolle Tipps bekamen die Schüler von einer Mosaikkünstlerin. „Das war echte Puzzlearbeit und auch anstrengend”, berichteten Viktoria Herzberg und die anderen Schüler. Doch die Mühe hat sich gelohnt. „Die Schüler sind mächtig stolz auf ihr Mosaik. Und die Arbeit mit unterschiedlichen Materialien hat allen Spaß gemacht”, sagte Kunsüehre-rin Gundel Krecklow. Mehr als 50 Stunden Arbeit stecken in dem Mosaik.

Entstanden ist es im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schule”. Auch der Besuch des Bode-Museums gehörte dazu. Dort spürten die Schüler der Geschichte des Mosaiks nach. Auch Schulleiter Reinhard Piekarski würdigte das Engagement der Achtklässler: „Das Mosaik wird noch hängen, wenn ihr die Schule längst verlassen habt. Und wenn ihr später eure eigenen Kinder hier anmeldet, dann werdet ihr sagen können, hierbei habe ich mitgearbeitet.”