Die Berliner Straße ist in den kommenden Wochen zwischen den Kreuzungen Egells- und Wittestraße sowie Holzhauser und Bernauer Straße ein Nadelöhr für Autofahrer. Grund ist die Straßensanierung zwischen Tegel-Süd und Tegeler Zentrum.

Am 8. Juli hat die Sanierung in dem genannten Bereich begonnen. Über die Berliner Straße gelangt ein großer Teil des Autoverkehrs aus dem Norden Reinickendorfs ins Berliner Zentrum und auf den Stadtring. Über die Kreuzung an der Holzhauser Straße rollt zudem ein Großteil des Verkehrs zwischen Reinickendorf und Spandau.

„Für die Baumaßnahme konnten Mittel der Senatsverwaltung für Finanzen zur saisonal bedingten Verstärkung der Tiefbauunterhaltung sowie Gelder zur Lärmminderung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt akquiriert werden”, sagt Martin Lambert (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt, Ordnung und Gewerbe. Er freut sich über die weitere Verbesserung der Reinickendorfer Verkehrsinfrastruktur.

Die Kosten für die neue Fahrbahnfläche von rund 11 000 Quadratmetern betragen 900 000 Euro und beinhalten das Auftragen eines lärmarmen Fahrbahnbelages. Die Maßnahme kann voraussichtlich bis zum 3. August abgeschlossen werden.

Verkehr wird einspurig.

Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten. Der Verkehr wird in dieser Zeit in jede Fahrtrichtung auf eine Spur reduziert. Die Bushaltestellen (Linie 134 und N 8) in Höhe der Namslaustraße werden angefahren. Das Abbiegen aus der Berliner in die Holzhauser Straße ist nicht möglich. Autofahrer mit dem Ziel Bundesautobahn ? 111 sollten über die Wittestraße oder die Anschlussstellen Seidel- und Antonienstraße ausweichen.

„Die Baumaßnahme bedeutet für die Verkehrsteilnehmer eine Einschränkung. Dies bedaure ich, bitte aber gleichzeitig um Verständnis”, sagt Stadtrat Martin Lambert. Nach Abschluss der Arbeiten sei die Fahrbahn wieder in einem einwandfreien und lärmarmen Zustand, verspricht er.