Die Planung für das Laufjahr 2012 steht seit langem. Im letzten Jahr stellte Biel den Höhepunkt des Jahres 2011 dar. Mein Vorsatz nach Abschluss der 100km, nur noch maximal bis zum Bäcker zu laufen, änderte sich schnell. Somit drängte sich der nächste Lauf auf – Swissalpine über 78km in Davos/Schweiz.

Als Vorbereitungsläufe dienen wieder einmal die Harzquerung mit seinen knapp 50km sowie der GutsMuths-Rennsteiglauf mit knapp 70km. Die Distanzen sind für mich zu Hause aufgrund des zeitlichen Aufwandes schwer zu erreichen. Hier komme ich in der Regel nur auf den sonntäglichen Lauf entlang der Havel  auf knapp 30 km. Dazu noch ein paar Mal den Teufelsberg bestiegen, dann sind die Vorbereitungen auch schon abgeschlossen. Verglichen mit anderen Trainingsplänen sicherlich an der unteren Skala, aber bisher bin ich mit meinem Ziel – “Laufen muß Spaß machen” – immer angekommen.

Den Swissalpine-Lauf habe ich mit Lars geplant, mit dem ich seit 2009 hin und wieder zusammen komme. Mein erster Ultralauf, die Harzquerung, brachte uns durch Zufall zusammen. Was macht man bei den langen Distanzen – quatschen wie ein Waschweib. Wie durch Zufall sahen wir uns dann im Herbst 2009 beim Brocken-Marathon wieder. Kurz nach dem Start lief ein langer Kerl neben mir, somit setzen wir die vor 6 Monaten begonnene Unterhaltung fort.  Es stellte sicher heraus, daß wir quasi die gleiche Heimat haben, in den gleichen Orten im Schnalstal in Unser Frau Urlaub machen, Skie fahren sowie unser Hobby Laufen in Richtung Ultra-Läufe bewegen.

Wie es der Zufall will, stand auch der Swissalpine-Marathon in seinem Plan. Somit führte ein kurzer Brief mit Werbeprospekt des Laufes zu einem Rückruf, der in Hotel-, Lauf-, und Flugbuchung endete. Beim Ansehen des Trailer – Swissalpine – more than a race!  läuft mir immer noch ein eiskalter Schauer den Rücken herunter!