Neue Wandgestaltung: Weniger ist mehr

Oktober 14th, 2015 by einrichtung

Wandgestaltung

Bei großflächigen Wandgestaltungen bewegt sich der Trend mehr und mehr hin zu unverputztem Beton, zu geglätteten Wänden, Strukturputz oder Vliestapeten. Und: Fein abgestimmte Wanddekorationen unterstreichen hervorragend den individuellen Charakter eines Wohnbereichs.

Raufaser war gestern

Früher war es gang und gäbe, die Wände mit Raufasertapeten zu bestücken. Sie hatten zum einen den Vorteil, dass Unebenheiten der Wandoberfläche so raffiniert kaschiert wurden und außerdem konnten sie bei Bedarf auch mehrfach überstrichen werden, was nicht nur in Raucherwohnungen gerne genutzt wurde, sondern auch, um den Look als solches häufiger zu ändern. In der Raumausstattung gelten sie nun zunehmend als out – stattdessen setzen sich in modernen Einrichtungen immer mehr geglättete Wände und Vliestapeten durch. Der Grund: Sie weisen eine sehr viel feinere und natürlichere Optik als die typisch körnige Beschaffenheit von Raufaser auf.

Nur eine Wand farbig oder mit Motiv gestalten

Besonders beliebt ist es derzeit, nur eine Wand auffällig zu gestalten. Das kann zum Beispiel eine kräftige Farbe in Blau, Rot, Schwarz oder Grün sein. Eine besonders moderne Art der Wandgestaltung sind Tapeten mit Muster, beispielsweise im Retro-Style der 30er oder 70er-Jahre oder auch im Shabby Chic. Gerne eingesetzt werden mittlerweile auch einzelne Tapeten mit Fotomotiven. Landschaftsbilder oder Skylines von Städten haben dabei den Vorteil, dass sie kleine Zimmer zugleich optisch größer erscheinen lassen.

Kleine Deko-Elemente mit großer Wirkung: Wandtattoos und Fliesen

Ergänzend zu einem ausgewählten Tapetenmotiv, aber auch in Umgebungen mit schlicht gehaltener Wandgestaltung in Weiß können gezielt kleinere Dekors gesetzt werden. Neben klassischen Bildern und Deko-Spiegeln sind das vor allem Wandtattoos. Das können unter anderem Schriftzüge, Ornamente, Silhouetten von Landschaften, Tieren oder Pflanzen sein. Tipp: Hübsch machen sich übrigens auch kleine Fliesenelemente, die als Art Bordüre zum Beispiel in der Küche oder im Bad besondere Highlights setzen und gerade minimalistisch eingerichteten Räumen auch mehr Struktur verleihen.

Mit Plissee günstig und platzsparend das Fenster dekorieren

Oktober 9th, 2015 by einrichtung

Plissee günstig

In einer kleinen Wohnung ist es sinnvoll, sich Gedanken über eine möglichst platzsparende Fensterdeko zu machen. Ein Plissee als Sonnenschutz ist eine günstige Maßnahme – insofern man sich in Shops auf die Suche nach entsprechenden Rabatten und Sonderposten macht.

Plissee günstig: Eine zufällige Entdeckung

Als ich neulich vor der Entscheidung stand, das Fenster in meinem Schlafzimmer neu zu gestalten, war ich mir noch nicht so richtig im Klaren darüber, ob ich lieber ein Rollo, eine Jalousie oder einen Vorhang nehmen sollte. Als ich dann bei einer Freundin zu Besuch war, entdeckte ich ein Plissee an ihrem Fenster, das ich vorher noch nie gesehen hatte. Diese Fensterdekoration hat eine gefaltete Optik und kann einfach mit der Hand auseinandergezogen oder zusammengeschoben werden und sitzt unmittelbar vor der Scheibe. In dem Moment wusste ich sofort, dass ich das auch haben möchte und machte mich auf die Suche in verschiedenen Onlineshops – natürlich in der Hoffnung, ein Plissee günstig zu ergattern.

Tipps, um ein Plissee günstig zu bestellen

Wie ich festgestellt habe, lohnt es sich in jedem Fall, einen Preisvergleich zu machen, da die Kosten für diesen Sonnenschutz je nach Onlineshop erheblich voneinander abweichen. In der Regel ist ein Standardplissee mit Fixmaß billiger als ein Maßplissee und somit auch für ein kleines Budget erschwinglich. Besonders hilfreich ist es, vor allem bei farbigen Plissees und Restposten nachzuschauen. So habe jedenfalls ich final mein Plissee günstig bekommen – es gab ein gelbes Wabenplissee im Sonderangebot mit Preisnachlass. Da es ein isolierendes Energiesparplissee ist, spare ich übrigens auch noch Heizkosten im Winter. Meine Ausgaben für das Faltrollo amortisieren sich so also auch längerfristig.

Vintage Style

Oktober 2nd, 2015 by einrichtung

Vintager Schrank_4

Der Vintage Style ist eine Design- bzw. Moderichtung aus den Bereichen Möbel, Kleidung sowie Musikinstrumente. Entstanden aus dem Retrolook der 30er bis 70er Jahre, wird die Bezeichnung Vintage oftmals als Preismagnet für Möbel genutzt, welche nicht in die Kategorie der Antiquitäten fallen.

Vintage Möbel spiegeln den Glanz vergangener Zeiten wieder. Unterschiedliche Stilrichtungen sind vom Wandregal und der Deckenlampe über die Kommoden, Schränke und Vitrinen bis hin zu edlen Teppichen, Gardinen und Dekorationsartikel beim Vintage Style zu finden. Wer keine Zeit für Auktionen oder den Besuch eines Flohmarktes besitzt, dem sei mit Möbelstücken, welche nach alter Tradition hergestellt werden, geholfen. Manufakturen weltweit produzieren, nach traditionellen Vorbildern, bewährte Formen wie auch Materialien und transportieren diese in die Möbelgeschäfte der Neuzeit.

Gemütliches Wohnen mit dem Vintage Style

Jedes im Vintage Look gefertigte Möbelstück besitzt seine eigene Ausstrahlung. Abnutzungsspuren wie im Shabby Chic, ungleiche Ecken und Kanten wie auch eine gewisse Patina gehören zum Vintage Style dazu. Dies macht den Charme der Möbelstücke und damit der Einrichtung gerade aus. Wer nicht so tief in die Tasche greifen möchte, Vintage-Möbel aus bekannten Manufakturen haben einen stolzen Preis, der sollte sich auf Trödel- oder Flohmärkten nach den Möbeln aus Großmutters Zeiten umsehen. Auch das eine oder andere Accessoire ist hier bei Gelegenheit zu finden. Diese Möbelstücke erzählen Geschichte und verleihen jedem Raum eine besondere Gemütlichkeit. Wer ausreichend Budget zur Verfügung hat, kann mit einer großen Auswahl neuer Möbelstücke in altem Design bei den Manufakturen rechnen.

Behaglichkeit durch die Liebe zum Detail

Es müssen jedoch nicht immer gleich ganze Einrichtungen oder Möbel im Vintage Style sein, mit gekonnt platzierten Accessoires gelingt jedem der Hauch der vergangenen Zeiten. Ich habe die gemütliche Atmosphäre mit Kerzen, altbackenen Kissen und Decken, einer feinen Silberdekoration sowie mundgeblasenen Glasvasen in meinem Wohnraum geschaffen. Diese Sachen war nicht teuer, denn es handelt sich um Produkte, welche in Serie gefertigt wurden. Es kommt dabei nicht auf die Menge der Accessoires im Vintage Style an, sondern auf die gekonnte Platzierung. Hier ein altes Kissen oder dort eine rustikale Vase, hier eine auf alt gemachte Wandlampe oder dort ein Bild mit einem uralten Rahmen.

Wohnaccessoires in Häkel- oder Strickoptik

Aufgepeppt habe ich meinen Vintage Einrichtungsstil mit handgefertigter Maschenware in zünftiger Machart. Untersetzer, Kissen, Decken und dergleichen, welche in Handarbeit gehäkelt oder gestrickt sind, verleihen dem Raum eine heimelige Atmosphäre mit altmodischem Charme. Die Farben spielen dabei eine untergeordnete Rolle, solange es keine knalligen, hypermodernen Farben sind. Warme Töne passen daher besser zum Vintage Style und sind absolut typisch.

Das macht den Vintage Style aus:

• Möbelstücke mit Gebrauchsspuren – neu und auf alt gemacht oder vom Trödel- bzw. Flohmarkt
• gekonnt platzierte Einzelstücke und dazu passende Accessoires
• mundgeblasenes Glas, Silber- und Goldfarben, Kupfer, Kristall und andere altmodische Materialien
• warme Farbtöne
• mit Strick- und Häkellook-Accessoires kombiniert
• Geschichten erzählende Gemütlichkeit.

So kommen kleine Räume ganz groß raus

September 28th, 2015 by einrichtung

Kleiner Wohnraum

Der moderne Wohnraum ist längst nicht mehr so großzügig gestaltet, wie der Wohnraum unserer Eltern und Großeltern. Muss er auch nicht. Schließlich gibt es immer mehr Singles oder Berufstätige, die ständig unterwegs sind. Entsprechend groß ist mittlerweile auch der Bedarf an XS-Räumen.

Wer in einer kleinen Wohnung lebt, steht allerdings auch vor einer großen Herausforderung. Denn wer möchte sich schon eingeengt fühlen. Platzsparendes Mobiliar und hellere Farben schaffen hier schnell einen gewissen Freiraum.

Kleine Räume: Tipps & Tricks

Multifunktionsmöbel z. B. sind ideal, um einen Raum mehrfach zu nutzen. So wird aus dem Wohnraum zugleich Essplatz wie auch Arbeitszimmer. Multifunktionsmöbel sind wahre Raumwunder, denn hier wird die Kommode zum Schreibtisch, der höhenverstellbare Wohnzimmertisch zum Esstisch sowie das Sofa zum Schlafplatz. Mit beweglichen Raumteilern können dann die einzelnen Bereiche auf Wunsch abgegrenzt werden.

Selbst in kleinen Räumen können Möbel platziert werden. Hierbei sollte es sich nicht um große, schwere Möbelstücke handeln, sondern eher um gekonnt platzierte Einzelstücke. Hier ein Korbsessel, dort ein passendes kleines Sofa, hier eine Vitrine und dort eine kleine Kommode. So schafft man Platz und hat doch ausreichend Stauraum. Runde Tische machen optisch und gesellschaftlich etwas her, benötigen jedoch viel Platz. Ein rechteckiger Couchtisch, am besten noch auszieh- oder klappbar, ist hier platzsparender. Plastikstühle können bei Nichtnutzung einfach gestapelt und verstaut werden. Kommt Besuch, sehen sie mit Hussen bezogen einfach schick und festlich aus. Auch Bänke als Sitzfläche liegen voll im Trend. Besitzen diese noch eine Truhe, dann wird platzsparend ein optimierter Stauraum geschaffen. Eine Glasvitrine mit Spiegel vergrößert optisch und schafft Platz für edle Sammlerstücke. Nischen und Ecken sollten mit Regalen und Kommoden ausgenutzt werden. Sind diese in der Wandfarbe gestrichen, fallen sie kaum auf.

Geeignete Textilien

Bei der Wohnraum- und Fenstergestaltung sollten zarte Baumwolle oder transparente Vliesstoffe für Gardinen, Kissen und Decken bevorzugt gewählt werden. Hierbei ist, wie auch bei der Wandfarbe, ein kühler heller Farbton zu favorisieren. Mit hellem Grün und Blau vermittelt man ein Gefühl natürlicher Weite. Vertikale Streifen bei der Wandfarbe oder Tapete lassen den Raum optisch höher erscheinen. Bei schmalen, langen Räumen erreicht man eine optische Erweiterung und Tiefe, in dem man die kurzen Wände dunkler streicht oder tapeziert, als die langen Wände.

Auch auf das richtige Licht kommt es an!

Auch die Lichtquellen sind in kleinen Räumen besonders wichtig. Werden bestimmte Lichtbereiche mit unterschiedlichen Helligkeitsstufen gewählt, erscheint der Raum größer. Ideal sind verschiedene Leuchten aus einer Modellreihe. Um in einem Raum eine optische Tiefe zu erreichen, sollten die Schrank- und Regalrückwände beleuchtet sein, damit sie das Licht in den Raum reflektieren können.

Spiel mit den Farben für kleine Räume:

  • Eine Farbe mit vielen Schattierungen wirkt vergrößernd
  • Helle Decken und niedrige, helle Möbel vergrößern
  • Harmonisch wirken Farben aus einer Farbskala in einem Raum
  • Kalte Farben mit hohem Blauanteil wirken raumvergrößernd
  • Ein einheitlicher Bodenbelag wirkt ebenso vergrößernd
  • Die Heizkörper sollten mit der Raumfarbe gestrichen werden
  • In der Küche vergrößern dunklere Unterschränke
  • Keine bunten Tapeten mit großen, grafischen Mustern verwenden – kleine, zarte Muster vergrößern

Einrichtungstipps für kleine Räume:

  • Ein klar durchdachtes Raumkonzept ist hier nützlich
  • Mit Accessoires sollte eher sparsam umgegangen werden
  • Essplätze werden mit einer gemusterten, großen und hellen Hängeleuchte betont
  • Die Möbel sollten optimiert und passgenau in die Räume integriert werden –
  • Multifunktionsmöbel sind ideal
  • Fenstervorhänge sollten lichtdurchlässig sein.