Neue Wandgestaltung: Weniger ist mehr

Wandgestaltung

Bei großflächigen Wandgestaltungen bewegt sich der Trend mehr und mehr hin zu unverputztem Beton, zu geglätteten Wänden, Strukturputz oder Vliestapeten. Und: Fein abgestimmte Wanddekorationen unterstreichen hervorragend den individuellen Charakter eines Wohnbereichs.

Raufaser war gestern

Früher war es gang und gäbe, die Wände mit Raufasertapeten zu bestücken. Sie hatten zum einen den Vorteil, dass Unebenheiten der Wandoberfläche so raffiniert kaschiert wurden und außerdem konnten sie bei Bedarf auch mehrfach überstrichen werden, was nicht nur in Raucherwohnungen gerne genutzt wurde, sondern auch, um den Look als solches häufiger zu ändern. In der Raumausstattung gelten sie nun zunehmend als out – stattdessen setzen sich in modernen Einrichtungen immer mehr geglättete Wände und Vliestapeten durch. Der Grund: Sie weisen eine sehr viel feinere und natürlichere Optik als die typisch körnige Beschaffenheit von Raufaser auf.

Nur eine Wand farbig oder mit Motiv gestalten

Besonders beliebt ist es derzeit, nur eine Wand auffällig zu gestalten. Das kann zum Beispiel eine kräftige Farbe in Blau, Rot, Schwarz oder Grün sein. Eine besonders moderne Art der Wandgestaltung sind Tapeten mit Muster, beispielsweise im Retro-Style der 30er oder 70er-Jahre oder auch im Shabby Chic. Gerne eingesetzt werden mittlerweile auch einzelne Tapeten mit Fotomotiven. Landschaftsbilder oder Skylines von Städten haben dabei den Vorteil, dass sie kleine Zimmer zugleich optisch größer erscheinen lassen.

Kleine Deko-Elemente mit großer Wirkung: Wandtattoos und Fliesen

Ergänzend zu einem ausgewählten Tapetenmotiv, aber auch in Umgebungen mit schlicht gehaltener Wandgestaltung in Weiß können gezielt kleinere Dekors gesetzt werden. Neben klassischen Bildern und Deko-Spiegeln sind das vor allem Wandtattoos. Das können unter anderem Schriftzüge, Ornamente, Silhouetten von Landschaften, Tieren oder Pflanzen sein. Tipp: Hübsch machen sich übrigens auch kleine Fliesenelemente, die als Art Bordüre zum Beispiel in der Küche oder im Bad besondere Highlights setzen und gerade minimalistisch eingerichteten Räumen auch mehr Struktur verleihen.

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