Energiegipfel gegen Strompreissteigerungen

24. März 2013 · Keine Kommentare

Beim großen Energiegipfeltreffen im Kanzleramt hat es keine Quantensprünge gegeben. Die Ziele waren für alle Beteiligten klar: der enorme Strompreisanstieg der letzten Jahre soll gebremst werden. Darin bestand noch Einigkeit zwischen CDU und FDP. Das “Wie” wurde aber nicht wirklich geklärt. Aber auch einige kleine Erfolge konnte der Termin bringen. So waren sich alle Beteiligten einig, dass es einen Bestandsschutz für bestehende Ökokraftwerke geben soll. Auch beim Netzausbau waren sich die Beteiligten einig.

Ok, damit hat man zunächst einmal Einigkeit bei Punkten, die Geld kosten. Geld ausgeben können viele. Geld einsparen ist nicht so einfach. Dabei sind es gerade diese lästigen Details, die den Politikern Kopfzerbrechen bereiten. Aber ohne Detailarbeit geht es nicht. Die ganz großen Lösungen und “Würfe” gibt es bei dem Thema einfach nicht so schnell.

Nach dem Gipfel gaben sich viele Teilnehmer bedeckt. Man könne nicht jeden Schritt der Energiewende voraussehen. Angesprochen wurde auch die Senkung der Stromsteuer. Aber auch hier gab es keine festen Zusagen. Zusagen gab es aber bei dem Punkt der Förderung von Anlagen, die bereits ans Netz gegangen sind. Hier soll es keine rückwirkenden Kürzungen geben. Beim Ausbau der großen Trassen soll es bis zum Sommer ein Gesetz geben, das den Ausbau regelt.  Nun, dann warten wir auf den Sommer!

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Jetzt mit dekorativen Solarleuchten und praktischer Solartechnik die eigene kleine Energiewende starten

5. Februar 2013 · Keine Kommentare

Die Energiewende ist aktueller denn je, und sie wird, trotz aller damit verbundenen Probleme, mit Sicherheit auch zum Erfolg geführt werden. Neben den geplanten und zum Teil auch schon realisierten Großprojekten, wie zum Beispiel den Windparks in der Nord- und Ostsee und deren Anbindung an das Stromnetz, kann jeder von uns auch jetzt schon eigene kleine, ganz persönliche Akzente setzen.

Zum Beispiel durch die Verwendung von Solarleuchten im Garten oder zur Beleuchtung von dunklen Stellen rund ums Haus. Sie helfen uns Strom zu sparen, denn sie beziehen ihre Energie nur von der Sonne. Zudem benötigen sie weder Kabel noch Steckdose und sind somit auch schnell und einfach aufgestellt bzw. montiert.

Das Funktionsprinzip ist bei allen Solarleuchten ähnlich: Über ein integriertes oder separates Solar-Modul wird tagsüber Sonnenenergie getankt und in einem oder mehreren Akkus gespeichert. Diese Energie wird dann bei Bedarf abgerufen und über Leuchtdioden (LEDs) in Licht umgewandelt.

Zum Einschalten des Lichts besitzen die meisten Solarleuchten (Solarkugeln, Solar-Dekoleuchten, Solar-Lichterketten) einen integrierten Dämmerungsschalter. Dieser sorgt dafür, dass sich die LEDs bei einsetzender Dunkelheit automatisch einschalten. Sobald es hell wird, schaltet sich das Licht automatisch wieder aus.

Dekorative Solarleuchten verschönern und illuminieren Gärten, Terrassen und als Schwimmkugeln auch Gartenteiche. Leuchtdauer und Leuchtstärke sind aber immer auch abhängig von der Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung und somit naturgemäß auch von der Jahreszeit.

Eher praktisch orientierte Solarleuchten, wie zum Beispiel Solar-Strahler, werden hingegen meist über einen Infrarot-Bewegungsmelder aktiviert. Damit ist sichergestellt, dass nur dann Energie abgerufen wird, wenn sie auch wirklich gebraucht wird und die Akkus geschont werden.

Solar-Strahler sind zudem meist mit einem separaten Solar-Modul ausgestattet. Dieses kann so immer optimal in Richtung Sonne ausgerichtet werden. Mit Solar-Strahlern lassen sich Eingangsbereiche und Außentreppen, Wege und Plätze rund ums Haus gezielt ausleuchten und sichern.

 

Über einen Ein-/Ausschalter hingegen werden Solar-Innenraumleuchten aktiviert. Sie dienen zur kurzfristigen Innenbeleuchtung von Hütten, Geräteschuppen oder Gartenhäusern ohne Stromanschluss und werden über ein im Außenbereich angebrachtes, separates Solarmodul mit Energie versorgt.

Wird hingegen deutlich mehr Energie benötigt, bieten sich die sogenannten Solarenergie-Komplettsets als Alternative an. Ein Set besteht in der Regel aus einem Solarmodul, einer Solarbatterie (z.B. einem Gel-Blei-Akku), einem Laderegler und den notwendigen Verbindungskabeln.

Mit einem Solarenergie-Set und passenden LED-Stableuchten lassen sich Gartenhäuser, Hütten, Garagen oder Campingwagen optimal ausleuchten. Zusätzlich können oftmals weitere Geräte, wie ein 12 Volt-Radio oder eine Camping-Kühlbox, angeschlossen und betrieben werden.

Die Anwendungsmöglichkeiten für Solartechnik „im Kleinen“ sind also heute schon sehr vielfältig und vor allem umweltfreundlich und bezahlbar für Jedermann. Und in naher Zukunft werden sich mit Sicherheit noch weitere interessante Perspektiven eröffnen!

 

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Tipps zum Energiesparen

20. August 2012 · Keine Kommentare

Das Thema Energiesparen beschäftigt Verbraucher und Verbraucherschützer immer öfter. Grund dafür sind einerseits die immer weiter steigenden Energiepreise. Andererseits ist es angesichts der Klimaveränderungenund Erderwärmung sinnvoll, sparsam und nachhaltig mit Energie umzugehen. Aber wie genau funktioniert Energiesparen eigentlich?
Strom sparen im Haushalt

Großgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner sind echte Stromfresser. Hier sollten Verbraucher unbedingt auf eine hohe Energieeffizienzklasse achten und Geräte, die älter als 10 Jahre sind, ersetzen. Strom sparen lässt sich auch beim Kochen und Backen, etwa durch den Einsatz passender Töpfe und Deckel und die Nutzung von Nachwärme.
Viel Energie verbraucht das Gros der kleineren Geräte in Küche und Wohnzimmer. Hier gilt: Geräte, die gerade nicht genutzt werden, sollten stets abgeschaltet und wenn möglich vom Netz getrennt werden. Wussten Sie eigentlich, dass Handy-Ladegeräte ebenfalls Strom verbrauchen, sobald sie in der Steckdose stecken?

Strom sparen im Home Office

Immer mehr Menschen arbeiten zu Hause oder verbringen Freizeit am Computer. Und auch hier lässt sich Energie sparen. So verbraucht z.B. ein Laptop weniger Strom als ein Desktop-Computer. Peripheriegeräte wie der Drucker sollten nur bei Gebrauch angeschaltet werden. Sinnvoll ist es auch, den Monitor dunkler einzustellen und den Bildschirmschoner auszuschalten.
Wird das Home Office nicht genutzt, empfiehlt es sich, sämtliche Geräte vom Netz zu trennen, z.B. mit Hilfe einer schaltbaren Steckerleiste. Übrigens: Auch Telefon, Modem und Router verbrauchen Strom und sollten zumindest bei längerer Abwesenheit vom Netz getrennt werden.

Energie sparen beim Heizen

Am meisten Energie verbrauchen private Haushalte beim Heizen. Entsprechend viele Einsparmöglichkeiten und Tipps zum Energiesparen gibt es hier, angefangen von energieeffizienter Dämmung und Sanierung über die Nutzung programmierbarer Ventile bis hin zu ganz einfachen Maßnahmen, die wirklich jeder durchführen kann. Sinnvoll ist es z.B., regelmäßig kurz zu lüften statt permanent ein Fenster anzukippen und alle Türen im Haus oder der Wohnung geschlossen zu halten.

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Zukünftige Strompreisentwicklung

6. Juli 2012 · Keine Kommentare

Inzwischen haben verschiedene Institute und auch diverse Stromanbieter ihre jeweiligen Glaskugeln bzgl. der zukünftigen Strompreisentwicklung befragt. Das Ergebnis? Es gibt kein einheitliches Ergebnis laut dieser Studien. Dies ist zumindest der Fall, wenn man nur jede Studie für sich betrachtet. Wenn man mehrere Studien betrachtet, ergibt sich jedoch ein gewisses Gesamtbild.

Mehrere Studien gehen zukünftig von leicht steigenden Strompreisen aus. Dabei muss man aber bei den Studien genau hinsehen. Über welchen Strompreis wird in der jeweiligen Studie gesprochen? Es gibt einmal die Variante des Strompreises an der EEX und die zweite Variante des sogenannten Endkunden-Strompreises.

Zwischen diesen beiden Varianten liegen Welten. Wenn man sich die Seite der EEX  http://www.eex.com/de/) ansieht, wird man zunächst mit einer Menge an Zahlen konfrontiert. Wenn man die Zahlen aber einmal überfliegt, stellt man fest, dass hier nicht der Haushaltskundenpreis bzw. der Endkundenpreis aufgeführt wird. Dieser wird typischerweise in Cent je kWh angegeben. Die Einheiten auf der EEX-Seite passen deshalb nicht. Hier wird von Euro je MWh gesprochen. Momentan liegt der Strompreis in Deutschland bei etwa 50 Euro je MWh. Erstaunlicherweise sind hier auch die Preise für Frankreich und die Schweiz auf etwa dem gleichen Niveau. Wobei auf der EEX-Seite generell pro Land zwei Preise angeben werden. Es werden hier jeweils die Base- und die Peak-Preise aufgeführt. Die Base-Preise sind die Preise für die Grundlast über den ganzen Tag. Dazu kommen noch die Peak-Preise für Strom, der zu Zeiten großer Nachfrage bereitgestellt wird.

Hier erkennt man schon, dass der Strommarkt recht kompliziert ist. Aber man erkennt auch, dass die Preise auf dem Großhandelsmarkt mit ca. 50 Euro je MWh (das entspricht ca. 5 Cent je kWh) deutlich unter den Preisen im Endkundenbereich liegen. Deshalb sollte man beim Lesen der jeweiligen Studien aufpassen, über welchen Strompreis gerade gesprochen wird. Der Knackpunkt sind deshalb die sonstigen Abgaben und Steuern, die den Endkundenpreis belasten. Hier spielen die Netzentgelte eine entscheidende Rolle. Auch die günstigen Stromanbieter sind hiervon betroffen. Voraussichtlich werden diese ihre Preise mittelfristig anspassen müssen.

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Bundesnetzagentur warnt vor möglichen Stromausfällen

9. Mai 2012 · 1 Kommentar

Der neue Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, hat in Bonn vor möglichen Stromausfällen gewarnt. Ach für den Winter 2012/2013 ist laut seiner Ansicht eine Kaltreserve von einem GW notwendig. Dies entspricht auch der Größenordnung aus diesem Winter (2011/2012). Im letzten Winter haben die deutschen Netzbetreiber bereits auf diese Reserve zurückgegriffen. Bei dieser sogenannten Kaltreserve handelt es sich meist um alte Kraftwerke, die bei einer geringen Stromproduktion, angefahren werden. Diese geringe Stromproduktion kommt eher in den Wintermonaten vor.

Außerdem sollten Kraftwerksbetreiber alte Kraftwerke länger bereithalten. Außerdem muss die Gasversorgung der Gaskraftwerke in den Wintermonaten sichergestellt werden. Im letzten Winter gab es hier zeitweise Engpässe. Wesentliches Hemmnis der Energiewende sei laut der Bundesnetzagentur aber weiterhin der zögerliche Netzausbau. Gerade beim Bau und Ausbau des Stromnetzes gebe es große Schwierigkeiten. Der Netzausbau hat sehr lange Planungszeiten. Teilweise sind die Pläne, die jetzt realisiert werden, bereits mehrere Jahre, teilweise sogar über zehn Jahre, alt. An diesen Zeitangaben erkennt man bereits die sehr langwierigen Vorgänge. Bei den Leitungen, die lange vor der Energiewende geplant wurden, gibt es nur sehr geringe Fortschritte. Hier fordert Homann besondere Anstrengungen.

Für den Netzausbau wird in Kürze ein neuer Netzentwicklungsplan veröffentlicht. Hier sollen alle notwendigen Netzausbauten erfasst werden. Anfang Juni soll dieser Plan vorgestellt werden. Im Anschluss daran müssen natürlich die Auswirkungen dieses Plans untersucht werden. Dies ist aber generell bei jedem Netzausbau notwendig. Insbesondere die Umweltauswirkungen werden genau betrachtet werden. Homann machte aber auch deutlich, dass der Netzausbau Geld kosten wird. Diese Kosten wird natürlich der Stromkunde zahlen müssen. Bereits jetzt wird von der Bundesnetzagentur von steigenden Netzentgelten ausgegangen.

Diese höheren Netzentgelte werden sich natürlich auch beim Strompreis bemerkbar machen, da die Netzentgelte bereits jetzt ein großer Bestandteil der Strompreise sind. Zukünftig wird also der Vergleich der Stromanbieter (z.B. hier) wichtiger werden.

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Keine neuen Kernkraftwerke in GB

3. Mai 2012 · Keine Kommentare

Eigentlich wollten EON und RWE in Großbritannien neue Kernkraftwerke bauen. Hierfür wurde extra eine neue Gesellschaft unter der Beteiligung der beiden deutschen Stromanbieter gegründet. Diese Gesellschaft, Horizon Nuclear Power, soll nun verkauft werden. Jetzt könnte man vermuten, dass diese Erkenntnis bei den beiden Stromanbieter gereift ist, dass Atomkraft eine Technologie ist, die nicht wirklich beherrschbar ist und deshalb ein Bau nicht mehr erstrebenswert ist. Aber anscheinend waren auch, zumindest für RWE, die Kosten für die Abkehr von dem Projekt verantwortlich. Etwa 17 Mrd. sollten bis zum Jahr 2025 in Großbritannien verbaut werden. Dadurch sollten eigentlich etwa fünf neue AKWs entstehen. Man kann vermuten, dass auch die geschwächte finanzielle Situation durch die deutsche Energiewende einen Einfluss auf diese Abkehr von der Atomkraft hat. Wenn man die letzten Quartalszahlen der beiden Stromanbieter genauer betrachtet, erkennt man recht deutlich die Spuren der Energiewende in den Zahlen. Dabei sind es schon keine kleinen Spuren mehr, sondern richtig große Fußabdrücke, die hier hinterlassen wurden.

Dabei muss man bei der Entscheidung von EON und RWE natürlich beachten, dass die Grundstücke, die für die neuen Atomkraftwerke geplant waren, jetzt einfach verkauft werden. Es ist zu befürchten, dass dann einfach ein anderer Energieversorger an der gleichen Stelle die Atomkraftwerke baut. Aber soweit ist es noch nicht. Für einen Wimpernschlag in der Geschichte ist kurze Freude angesagt.

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Einstieg in die persönliche Nutzung von Solarenergie

5. April 2012 · Keine Kommentare

Den eigenen Strom erzeugen und auch selbst verbrauchen, wie funktioniert das eigentlich?
Hier sind vorab einige Vorüberlegungen anzustellen.

1. Auswahl der Komponenten und des Installateurs
Eine Photovoltaikanlage besteht im Normalfall aus PV-Modulen, Unterkonstruktion, Wechselrichter, Kabel und Stecker, Überwachung und Einspeisemanagement. Die Einspeisevergütung wird für 20 Jahre garantiert, daher sollten Sie bei der Auswahl auf hohe Qualität achten, da die Anlage dann mindestens 20 Jahre Jahre Energie liefern soll.
Lassen Sie die Anlage von einem erfahrenen Installateur planen und montieren. Die Verwendung von europäischen Komponenten ist, in Hinblick auf Garantie und Qualität, sowie auf die Ökobilanz zu empfehlen. Achten Sie insbesondere auf hohe Leistungsgarantien der Modulhersteller.
10 Jahre Garantie und eine Garantie, dass nach 25 Jahren noch 80% der Leistung erreicht wird, sind am Markt üblich. Die Unterkonstruktion sollte 10 Jahre Garantie bieten. Wechselrichter haben bis zu 7 Jahre Garantie. Hier kann aber beim Hersteller eine Garantiezeitverlängerung vereinbart werden.

2. Energie vom Dach in meine Steckdose
Der von der Anlage erzeugte Wechselstrom kann nun in dem Moment der Erzeugung verbraucht werden. Dieser Eigenverbrauch funktioniert natürlich nur, wenn die PV-Anlage Energie liefert. Moderne Überwachungssysteme können hier Verbraucher einschalten, wenn die eigene Anlage Energie liefert. So können beispielsweise Waschmaschinen, Trockner oder auch Wärmepumpen gezielt tagsüber automatisiert eingeschaltet werden. Überschüssige Energie kann an den Energieversorger verkauft werden. Die Vergütung erfolgt im Normalfall monatlich.
Neu am Markt sind Lithium-Ionen Batteriesysteme, welche die saubere Sonnenenergie speichern und bei Bedarf verwenden. Hier können derzeit bis zu 20kWh in Akkus gespeichert werden. Diese Anlagen trennen bei aufgeladenen Akkus den Haushalt vom Netz und nutzen dann den eigenen Speicher zur Energieversorgung. Bei einem solchen System wird der normale Energieversorger nur noch als Backup benötigt. Eigenverbrauchsquoten von 60-70% sind hier erreichbar.

Die Verwendung einer PV-Anlage ist, gerade in Hinblick auf steigende Strompreise eine lohnende Investition für die Zukunft. Hier gilt: Je höher der Eigenverbrauch, desto höher ist auch die Rendite. Man kann jetzt schon mit Sicherheit sagen, dass die Technik Photovoltaik den zukünftigen Energiemarkt beherrschen wird.

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Mehr Ökostrom für Energiewende

25. März 2012 · Keine Kommentare

Seit gut einem Jahr erlebt der so genannte Ökostrom einen regelrechten Boom. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat nicht nur die deutsche Regierung dazu bewegt, einige AKW konsequent vom Netz zu nehmen, sondern auch das Umdenken der Endverbraucher angeregt. Immer mehr Haushalte setzten auf Strom aus nachhaltigen Energien und sind teilweise sogar bereit auf den absolut günstigsten Stromtarif zu verzichten, bei dem es sich allerdings nicht um Ökostrom handelt. Da die Nachfrage an “grünem Strom” stetig steigt, gibt es natürlich immer mehr Stromanbieter mit Ökostrom.

Leider kann der komplette Umstieg auf alternative Energiequellen nicht sofort erfolgen, da die benötigte Infrastruktur einfach noch nicht stark genug ist. Um auf Strom aus Kohle, Gas und Reaktoren verzichten zu können, wird ein zügiger Netzausbau und die Investition in Stromspeicher vorausgesetzt. Noch können die großen Energiekonzerne sich nicht mit den hohen Investitionskosten anfreunden, allerdings kann eine noch höhere Nachfrage an Ökostrom dieses beschleunigen.

Wer heute ausschließlich Strom aus alternativen Quellen beziehen möchte, sollte auf die Zertifikate und Prüfsiegel der einzelnen Tarife achten. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Anbieter gewählt werden, die ausschließlich auf eine nachhaltige Energiegewinnung setzten und parallel keinen “normalen” Strom vermarkten. Ökostrom muss aber nicht immer teurer sein als der übliche Strommix. Mit einem kostenlosen Ökostrom Preisvergleich findet man innerhalb weniger Augenblicke die günstigsten Anbieter und kann deren Zertifikate einsehen. Oftmals ist der hier ermittelte Tarif für Ökostrom um einiges günstiger als der aktuelle Anbieter. Besonders viel lässt sich einsparen, wenn man noch nie verglichen hat und noch vom Grundversorger beliefert wird. Man erkennt also, dass Ökostrom sich wahrscheinlich schon in naher Zukunft durchsetzten wird. Wenn noch einige Millionen Haushalte Ökostrom anfordern, wird die Energiewende nicht mehr aufzuhalten sein.

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Erneuerbare Energien in der Diskussion

21. März 2012 · Keine Kommentare

Inzwischen ist es beschlossen, dass die Atomkraft langsam abgedankt hat in Deutschland. Über Jahrzehnte gab es unzählige Protestaktionen, die nahezu null Erfolg hatten. Viele Demonstrationen der verschiedenen Organisationen haben außer viel Presse leider nicht viel zur Abschaffung der Atomkraft in Deutschland beitragen können. Nur die Tragödie in Japan hat zu einem Umdenken der Politiker geführt. Dies wiederum fand in einer Geschwindigkeit statt, die man schon als sehr zügig bezeichnen kann. Genauer gesagt betraf das nur den Beschluss zur Energiewende. In diesem Beschluss ist zwar eine schrittweise Abschaltung vorgesehen, die aber auch relativ kurfristig erfolgen wird.

Dieser Beschluss ist nun schon einige Monate alt und Fukushima ist schon wieder mehr als ein Jahr her. Gerade nach diesen schlimmen Ereignissen wurde das Land von einer breiten Diskussion erfasst. Gerade diese Beteiligung breiter Massen der Bevölkerung hat wohl dann auch zum schnellen Umdenken der Politik geführt. Denn Politik lebt, wie wir alle wissen, von Mehrheiten und die Mehrheit der Bevölkerung hat sich gegen Atomkraft ausgesprochen. Dies ist schon eine entscheidende Wende, da Energiepolitik recht präsent in der Öffentlichkeit und in den Medien ist. Ihr Stellenwert aber erreicht nicht den der politische Wende, die Deutschland vor mehr als zwanzig Jahren erfahren hat. Trotzdem ist die Energiewende sehr bedeutend, da Energie, insbesondere die sichere und auch bezahlbare Energieversorgung, zentrales Anliegen nahezu aller Gesellschaftsformen ist. Die weitere Diskussion wird sicherlich noch spannend. Spannender als die Diskussion wird die reale Umsetzung der Energiewende sein. Diese wird uns die kommenden Jahre begleiten. Hier gibt es gerade beim Netzausbau und auch bei der Speicherung der Energie noch viele offene Punkte. Aber dadurch ist auch die weitere Berichterstattung gesichert.

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Strom sparen – Wie geht das?

4. Februar 2012 · 1 Kommentar

Die Energiepreise gelten bundesweit auch als erhebliches Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Es leiden also nicht nur Privathaushalte unter den hohen Energie- und besonders Strompreisen. Die Wirtschaft hat bereits erkannt, dass die Energiepreise einen hohen Einfluss auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands haben. Dies ist besonders vor dem Hintergrund interessant, dass Deutschland keine großen eigenen Energiequellen hat, die fossile Energieträger nutzen. Fossile Energieträger können Öl oder auch Gas sein. Die Vorkommen beim Öl sind gering und auch beim Gas hat Deutschland keine herausragenden Vorkommen. Hier gibt es aber Vorkommen, die besonders im Norden Deutschlands angesiedelt sind. Unter dem Strich sind die Vorkommen aber nicht zur Deckung des großen deutschen Energiebedarfs geeignet. Deshalb sind Importe aus verschiedenen Ländern notwendig. Beim Gas haben hier besonders Russland und Norwegen eine große Bedeutung. Damit befindet sich Deutschland in einer Abhängigkeit von ausländischen Energien bzw. Energielieferungen. Gerade vor einigen Wintern kam es hier schon zu Diskussionen um die Gasimporte aus Russland. Im Winter bei minus zehn Grad möchte man solche Diskussionen aber nicht unbedingt hören. Da wird einem schon anders. Deshalb sollten die Abhängigkeiten von ausländischen Energielieferungen reduziert werden. Dies betrifft die Gebäudewärme und auch den Strom. Aber wie kann man diese Abhängigkeiten jetzt reduzieren?

Die Abhängigkeiten kann man prinzipiell auf zwei Arten mildern. Man kann die eigene Energieproduktion, die nicht auf ausländische Rohstoffe angewiesen ist, weiter ausbauen oder man kann weniger Energie verbrauchen. Gerade der zweite Punkt ist momentan noch nicht wirklich in das Rampenlicht gerückt worden. Privathaushalte können hier besonders schnell beim Strom sparen. Energetische Sanierungen sind meist etwas aufwendigen und kosten meist erhebliche Beträge. Strom sparen kann man dagegen meist ohne die ganz großen Investitione.

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