Konsumwahn in der Vorweihnachtszeit

KonsumKaum öffnet der Weihnachtsmarkt seine Tore, scheint sich ein Schalter in vielen Menschen umzustellen. Die Geschäfte füllen sich und eine gewisse Hektik macht sich breit. Weihnachten steht vor der Tür! Für viele bedeutet das Stress. Alle Geschenke müssen gekauft werden. Die Läden füllen sich und das Gedränge an den Kassen nimmt täglich zu. Doch wo bleibt die Besinnlichkeit? Ist es nicht gerade die Weihnachtszeit, die uns dazu bringen soll, unser Tempo zu halbieren?

Statt dessen machen wir lange Einkaufslisten und lassen uns überall von Angeboten verleiten, die wir doch eigentlich garnicht bräuchten. Und jedes Jahr wird es früher. Bereits im August können wir das erste Weihnachtsgebäck kaufen. Die Supermärkte stehen voll damit. Konsum in erdrückenden Massen! Auch die Weihnachtsmärkte öffenen bereits zehn Tage vor dem ersten Advent, damit die Menschen konsumieren können. Doch besinnen wir uns auch mal? Geniessen wir einmal die Dunkelheit und die vielen Lichter, um zu uns zu finden und den eigentlichen Sinn im Fest zurück zu erobern? Denn die Nächstenliebe können wir nicht kaufen!

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