Der Auszug des Winters

Als ich ihn sah den Enzian am Wegesrand,
wie er einsam, verlassen und verloren stand,
war klar, es ist mal wieder so weit,
der Frühling hat nun seine Zeit.

Doch wo sind die Vögel, die Tiere und Bienen?
Wir Menschen sind doch mitten unter ihnen
wenn der Frühling naht und alles erwacht
dann weicht der Winter wie die finstre Nacht.

Tier und Mensch erwachen aus dem Schlaf,
auch wenn es manchen unerwartet traf.
Von Schnee, Eis, Hagel und Minusgraden
erwacht die Welt und geht bald baden.

Gleich ob Mensch oder vielleicht doch ein Tier,
sie nehmen das andre Geschlecht ins Visier.
Die Paarungszeit sie rückt näher heran,
die Fortpflanzung steht auf dem Plan.

Mensch und Tier entdecken das andere Geschlecht,
dem einen gelingt’s gut, dem anderen schlecht.
Doch alle wissen, es ist endlich wieder so weit,
bei Tier und Mensch beginnt die Paarungszeit.

Der Frühling der weckt in allen die schönsten Gefühle,
alle stürzen sich übermütig ins Getümmel und Gewühle.
Die Grade sie steigen und alle zieht es aus dem Haus,
die Party, das Leben das spielt im Frühjahr draus’.

Der Schnee, der Regen und der elende Matsch,
sie verschwinden ebenso wie der andere Quatsch.
Die Minusgrade gehören der Vergangenheit an.
und an das Frühjahr hängen wir den Sommer dran.

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