Die Vielseitigkeit des Malerberufs

Fragt man eine beliebige Person nach den Inhalten des Malerberufes, so wird diese vermutlich antworten, dass ein Maler eben Wände, Wohnräume und Häuserfassaden streicht. Doch das Streichen ist nur ein Teil des vielseitigen Leistungsspektrums eines ausgebildeten Malers.

Dabei beinhaltet der Malerberuf insbesondere zwei Tätigkeiten: Zum einen das so genannte “Beschichten”. Damit ist jegliche Art von Oberflächenbehandlung im Vorfeld des Streichens oder weiterer Arbeiten gemeint, also beispielsweise das Tapezieren oder die Anbringung von Folienbeschichtungen. Die zweite Tätigkeit ist dann das Anstreichen an sich. Dieses kann sowohl der Verschönerung dienen, als auch dem Schutz der behandelten Oberfläche.

Ein Maler arbeitet dabei mit unterschiedlichen Oberflächen: Putz, Stein und Holz gehören ebenso dazu wie Beton, Metall oder verschiedenartige Kunststoffflächen. Eine fachkundige Materialkunde gehört also ebenso zum Malerberuf wie praktisches Können.

Es gibt verschiedene Techniken, auf die ein ausgebildeter Maler (malermeister-stapel.de) bei der Bearbeitung von Oberflächen zurückgreift, beispielsweise das Tapezieren, Grundieren, Schleifen, Streichen, Fluten oder Tauchen. Die meisten Maler arbeiten sowohl im Außen- wie im Innenbereich und sind meist an Kleinbetriebe angeschlossen.

Der Malerberuf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung. Die dreijährige Ausbildung erfolgt in der Regel in einem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Dabei können verschiedene Fachrichtungen gewählt werden, welche die Vielseitigkeit und das Leistungsspektrum des Malerberufes wiedergeben: Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung sowie Kirchenmalerei und Denkmalpflege.

Alles in allem bietet der Malerberuf vielfältige Tätigkeitsmöglichkeiten und ein großes Spektrum an Leistungen und Kompetenzen.

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