Der Auszug des Winters

Als ich ihn sah den Enzian am Wegesrand,
wie er einsam, verlassen und verloren stand,
war klar, es ist mal wieder so weit,
der Frühling hat nun seine Zeit.

Doch wo sind die Vögel, die Tiere und Bienen?
Wir Menschen sind doch mitten unter ihnen
wenn der Frühling naht und alles erwacht
dann weicht der Winter wie die finstre Nacht.

Tier und Mensch erwachen aus dem Schlaf,
auch wenn es manchen unerwartet traf.
Von Schnee, Eis, Hagel und Minusgraden
erwacht die Welt und geht bald baden. Weiterlesen

Der Zauber von Valdemossa

Ich möchte von einem der Ferienorte berichten, der mich bislang am meisten beeindruckt hat. Dieser Ort befindet sich auf Mallorca. Mallorca ist die größte Insel des spanischen Archipels der Balearen. Und das am häufigsten assoziierte Wort mit dem Eiland ist- Ballermann. Man muss kein Mallorca Insider sein, um zu wissen, dass Mallorca noch so unendlich viel mehr zu bieten als nur seinen Abschnitt der Südküste mit den teutonisch dominierten Zentren des Massentourismus in El Arenal und Cala Ratjada. Diese Amusement-Kommunen haben auch vollkommen ihre Berechtigung- falls du dich in einer intensiven Phase von Fußballmannschaftsfahrten oder Kegelclubmitgliedschaften befindest. Weiterlesen

Konsumwahn in der Vorweihnachtszeit

KonsumKaum öffnet der Weihnachtsmarkt seine Tore, scheint sich ein Schalter in vielen Menschen umzustellen. Die Geschäfte füllen sich und eine gewisse Hektik macht sich breit. Weihnachten steht vor der Tür! Für viele bedeutet das Stress. Alle Geschenke müssen gekauft werden. Die Läden füllen sich und das Gedränge an den Kassen nimmt täglich zu. Doch wo bleibt die Besinnlichkeit? Ist es nicht gerade die Weihnachtszeit, die uns dazu bringen soll, unser Tempo zu halbieren? Weiterlesen

Herbst-Tage

Der Sommer neigt sich,
so auch die Bahn der Sonne. Das Licht wird fahler
und die Strahlen fallen auf die Silberfäden der eifrigen Spinnen,
die mit ihren Geweben die Luft in Netze teilen.
Bunte Wolken werfen Schatten, bringen Regen,
lassen die Sonne wieder scheinen – und alles an einem einzigen Tag.
Der Wind erwacht
und pflückt das bunte Laub der Bäume,
um damit zu spielen, um es uns um die Füße zu treiben.
Die Kinder spielen begeistert mit,
während die Tiere nicht spielen können, sie
bereiten sich vor auf die Zeit ohne Laub und ohne Wärme,
jede Art auf ihre besondere Weise.
Einige Vogelstimmen gehen, einige bleiben,
singen noch einmal,
bis der erste Schnee fällt.

Warten auf den Sommer

Wenn ich jetzt grad durchs Fenster schau’,
dann ist der Himmel gar nicht blau.
Nur Regel, Hagel und auch Schnee,
sowas heißt Sommer? Ach, herrje!
Ich warte ewig und drei Tag’!
Wo nur der Sommer bleiben mag?
Ich geh’ jetzt ‘raus im Wintermantel,
der Sommer weicht dem Klimawandel.
Die Sonnencreme hab’ ich verbannt,
wer kriegt denn hier noch Sonnenbrand?
Ich kaufe mir, das ist kein Scherz
am besten einen Friesennerz!
Der Sommer lässt uns nun im Stich.
Warum? Das weiß der selber nicht!
Voll Sehnsucht warte ich auf ihn,
doch ihm kommt gar nicht in den Sinn
mal eben kurz hier zu erscheinen.
Oh Sommer! Es ist echt zum Weinen!
Doch ich werd’ weiter auf ihn warten
und sitz’ hier – im verschneiten Garten…

Osterfeuer 2012

Das nenn ich mal ein Osterfeuer: