Überlegungen beim Hausbau

Dezember 22nd, 2010 · Keine Kommentare

Vor Tausenden von Jahren gaben die chinesischen Fürsten ihren Fachleuten den Auftrag, vor Errichten eines Baues den Boden genau zu prüfen, denn er hatte den Voraussetzungen für gesundes Wohnen zu entsprechen. Wie sie bei dieser Prüfung vorgingen, ist heute nicht mehr bekannt, doch ist aus alten Schriften ersichtlich, dass sie diese Vorsichtsmaßnahmen jeweils durchführten. Ob ein Haus auf felsigem oder kiesigen Boden zu stehen kommt, ob seine Unterlage Lehm- oder Moorboden ist, ob die Fundamente feuchter Erde mit hohem Grundwasserspiegel anvertraut werden, oder ob es sich um trockenes Erdreich handelt, ist sehr wichtig, um den Voraussetzungen für gesundes Wohnen entsprechen zu können. Sehr oft ist man bei der Wahl des Platzes an gewisse Orte, die keine guten Voraussetzungen bieten, gebunden. In solchem Falle müssen die Bauleute die vorhandenen Mängel und Nachteile durch technische Vorkehrungen, durch Drainagen und Isolationen, soweit es möglich ist, zu vermindern suchen.

Vielleicht haben wir noch nie darüber nachgedacht, dass es wichtig sein könnte, die Wahl eines Bauplatzes nach gesundheitlichen Richtlinien zu überprüfen. Um dies begreifen zu lernen, wird es gut sein, zu beobachten, wie sorgfältig die Tiere den Platz aussuchen, auf dem sie schlafen wollen, wo sie ihre Höhlen einzurichten suchen oder wo die Vögel ihr Nest bauen möchten. Wir werden nie feststellen können, dass Rotwild seine Schlafstätte auf nassem, sumpfigen Boden aussucht. Weder ein Fuchs noch ein Murmeltier wird den Bau in nassem Moorboden einrichten. Sogar der Hund und die Katze sind oft sehr wählerisch im Aussuchen des Platzes, wo sie schlafen möchten, wenn man ihnen die freie Wahl lässt. Niemals wird sich ein Hund auf Zementboden legen, auch dann nicht, wenn ihm zur heißen Sommerszeit dadurch ein kühles Plätzchen zur Verfügung stünde. Genaue, wissenschaftliche Arbeiten und Entdeckungen haben in bezug auf Bioklimatik, elektromagnetische Strahlen, Spannungsfelder und dergleichen manches zu Tage gefördert, was sicherlich sensible Menschen immer empfunden haben, ohne dass man ihnen dafür eine Erklärung hätte abgeben können. Unsere Vorfahren haben auf Grund von Erfahrungen und Beobachtung bereits schon vieles festgestellt und berücksichtigt, wenn auch sehr wahrscheinlich ohne die genaueren Zusammenhänge zu kennen. Ob schon wir auch heute noch nicht alles erklären können, hat uns die moderene Technik inzwischen doch schon manches offenbart, was wir früher nur intuitiv wahrgenommen oder vermutet haben.

Die Lage eines Hauses

Wollen wir uns also ein Haus erstellen, dann müssen wir seine Lage bioklimatisch abtesten, es wird sogar gut sein, zu prüfen, ob uns die Gegend entspricht, indem sie zu uns passt. Aus diesem Grunde wäre es vorteilhaft, wir könnten zuerst in jenem Gebiet für eine Weile wohnen, bevor wir uns entschließen, darin zu bauen. Verschiedene Umstände können für uns je nach Konstitution und Sensibilität eine große Rolle spielen, so die Luftfeuchtigkeit, die Höhenlage, Föhn- oder Bisengegend. Dabei ist maßgebend, ob jemand ein Kälte- oder Wärmetyp ist, ob er sich zum Ernährungs- oder Bewegungsnaturell zählen kann, oder ob er irgendeiner anderen Art entspricht. In Anbetracht der verschiedenen Veranlagungen, denen wir Menschen unterworfen sind, ist es keineswegs belanglos, wo und unter welchen Voraussetzungen wir wohnen. Oft sind in einer Familie die einzelnen Familienmitglieder sehr verschieden voneinander. In solchem Falle sollte man nicht zögern, sondern sich den empfindlicheren Naturen anpassen, indem man ihnen in der Wahl den Vorrang einräumt.

Allgemein gültige Grundregeln

Was zuerst in Betracht kommt, ist ein trockenes Wohngelände. Das Fundament muss gut sein, ebenso müssen wir für eine entsprechende Isolierung Vorsorge treffen. Vom gesundheitlichen Standpunkt aus ist das Baumaterial von großer Bedeutung. Am gesündesten ist Holz, besonders in trockenem Klima. Backsteine, also gebrannter Lehm, steht als gesundes Material an zweiter Stelle, worauf die Natursteine folgen. Beton, vor allem Eisenbeton, können wir mit großem Abstand als das ungesündeste Baumaterial bezeichnen.

Das elektrische Spannungsfeld

Jeder Mensch, ja selbst jeder Stoff besitzt eine gewisse Beziehung zur Elektrizität. Sicher haben wir schon bemerkt, dass abends beim Ausziehen unser Hemd oft zu knistern beginnt. In der Dunkelheit können wir manchmal sogar einen Lichtschimmer wahrnehmen. Die elektrische Spannung, die solches verursacht, ist beim einen Menschen größer, beim anderen kleiner, und heute ist man sogar technisch soweit, dass man diese messen kann. Nicht nur jeder Mensch, sondern auch das Tier, ja sogar die tote Materie hat eine elektrische Spannung. Jede Energiespannung kann noch weiter aufgeladen werden. Da wir im Verlauf der Lebensvorgänge Energie verbrauchen, besteht die Notwendigkeit, diese immer wieder zu ersetzen. Dies geschieht durch Nahrung, Stärkungsmittel und zusätzliche Naturmittel wie auch durch gründliche Atmung. Je nachdem wir unsere Wohnverhältnisse wählen, wird dieses elektrische Spannungsfeld beeinflusst und kann aus dem natürlichen Gleichgewicht kommen.

Die Folge dieser Gleichgewichtsstörung kann allerlei Unannehmlichkeiten mit sich bringen. So kann uns eine bleierne, unnatürliche Müdigkeit befallen, oder wir können quälendes Kopfweh, eine lästige Migräne und Depressionen haben. Sehr oft stellen wir einen Mangel an Schwung und Tatkraft fest. Bei der Überkomprimierung kann sich eine beunruhigende Nervosität einstellen, so dass man kaum mehr weiß, wohin man seine zappeligen Glieder legen soll. Man kann einem ungemütlichen Nervenzustand zum Opfer fallen, der ohne eigentlichen Grund mit innerer Unzufriedenheit gepaart ist. Da man diese elektromagnetische Spannung messen kann, weiß man, dass beispielsweise Zement, vor allem Eisenbeton, den Bewohnern von Betonbauten je nach deren Sensibilität viel Energie zu rauben vermag. Wer daher die Möglichkeit besitzt, sollte deshalb beim Bau seines Wohnhauses Naturstein, Backstein oder noch besser Holz als vorwiegendes Baumaterial bevorzugen.

Gerade heute spielt gesundes Wohnen eine wichtige Rolle, weil dies noch unserem eigenen Entschluss unterstellt ist, während wir an anderen schwerwiegenden Mängeln nichts zu ändern vermögen, denn mehr oder weniger sind wir ohne entsprechende Gegenmittel der Verschlechterung der Luft, der Verschmutzung des Wassers und der beängstigenden Zunahme von Radioaktivität preisgegeben. Wir müssen das, was dadurch verdorben wurde, essen und einatmen, und die damit verbundenen Nachteile können uns immer mehr beeinflussen und schwächen. Es entspringt daher einer begründeten Überlegung, dafür Sorge zu tragen, dass wir möglichst gesund wohnen können.

Tags: Allgemein

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