D’abord, Zuerst, First…

Januar 24th, 2010 by grapus
  • Il n’existe toujours ni LE livre ni L‘EXPOSITION sur ce groupe qui a tant marqué l’histoire récente du graphisme français.
Ce blog peut peut-être déclencher quelque chose…
  • Lisez le(s) texte(s) sorti(s) de WIKIPEDIA <http://www.wikipedia.org/>
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Amitiés, Alex Jordan  <jourdain@snafu.de>
  • DAS Buch und DIE Ausstellung über die Grafikergruppe Grapus, die die jüngere französische Grafikdesigngeschichte mitgeprägt hat gibt es noch immer nicht.
Dieser Blog hilft vielleicht, daß sich etwas rührt…
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Amitiés Alex Jordan  <jourdain@snafu.de>
  • Neither THE book nor THE exhibition about the french designcollective exist.
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  • Amitiés Alex Jordan  <jourdain@snafu.de>

  • français/deutsch/english

Grapus (selon, nach, from WIKIPEDIA)

Grapus est un groupe de graphistes qui a acquis une certaine influence dans le milieu du graphisme français et international. Grapus est fondé en 1970, par Pierre BernardFrançois Miehe et Gérard Paris-Clavel. Tous trois se sont rencontrés pendant le mouvement étudiant de mai 1968. Alex Jordan etJean-Paul Bachollet rejoignent le groupe en 1976. Grapus affirme son intention de « changer la vie » et va s’attacher à développer dans une même dynamique recherche graphique et engagement politique, social et culturel.

À partir de 1978, Grapus a l’occasion d’exposer dans d’importantes expositions comme à Paris (Musée de l’Affiche), à Amsterdam (Stedelijk Museum), àAspen (Colorado) et à Montréal (Musée d’art contemporain). Ils réalisent des affiches célèbres et influencent les jeunes générations par leur éthique à la fois novatrice et engagée. En 1990, le collectif Grapus décide de cesser ses activités après avoir reçu le Grand prix national des arts graphiques.

Pierre Bernard fonde alors, avec Dirk Behage et Fokke Draaijer, « l’Atelier de Création Graphique » et signe, entre autres, l’identité graphique du Musée du Louvre et celle des Parcs nationaux de France. L’Atelier de création graphique travaille dans les domaines de l’édition, de l’affiche, de la signalétique et dans le domaine de l’identité visuelle, avec toujours la même conviction (Grapus) que « le graphisme a une fonction culturelle d’utilité publique ». Pierre Bernard est membre de l’Alliance graphique internationale depuis 1987et enseigne le graphisme à l’École nationale supérieure des arts décoratifs à Paris (ENSAD).

Gerard Paris-Clavel crée avec Vincent Perrottet l’atelier les Graphistes associés, et -après les avoir quittés après peu de temps-, l’association “Ne pas plier”, qui rompt avec le fonctionnement classique d’un atelier de conception classique, refuse la fabrication de “corporates” pour les institutions étatiques et s’allie avec des sociologues, des travailleurs sociaux et autres acteurs de l’éducation populaire.

Alex Jordan fonde l’atelier “Nous Travaillons Ensemble” (NTE) avec Ronit Meirovitz et Anette Lenz (qui faisaient partie de son groupe de travail à l’intérieur de Grapus) avec l’idée, de continuer naturellement la démarche “Grapus” sans se laisser enfermer dans toute forme d’idéologie figée. “Le graphisme n’a de sens que quand il sert le bien-être général.” Nous Travaillons ensemble, travail en binôme avec l’association de photographes “le bar Floréal” depuis sa création en 1986 et cosigne également de nombreuses réalisations de l’association multidisciplinaire “la Forge”. NTE est aujourd’hui composé de Sébastien Courtois, de Valérie Debure, d’Alex Jordan, d’Isabelle Jego et de Ronit Meirovitz.

Grapus… (WIKIPEDIA)

Das Grafikerkollektiv Grapus wurde 1970 als Reaktion auf die Studenten- und Arbeiterrevolte im Mai 1968gegründet. Die Proteste hatten ihren Ursprung in dem Ärger der Studenten, dass das schwerfällige, überholte Universitätssystem, bei einer stark anwachsenden Anzahl von Studenten, das Bildungsniveau nicht mehr länger halten konnte. Des Weiteren war die Revolte auch ein Protest gegen die konservative Nachkriegsgesellschaft unter dem Staatspräsidenten Charles de Gaulle. Den Protesten schlossen sich angeblich bis zu 9 Millionen Arbeiter an.

“Unter dem Pflaster wirst du den Strand finden.” (Franz.: Sous le pavé la plage.) - Anonymes Graffiti, Paris 1968

Bis zu den Studentenaufständen hatten die drei Gründer Pierre BernardGérard Paris-Clavel und François Miehe am Atélier Populaire an der École des Arts Décoratifs in Paris studiert. Alle drei brachen ihr Studium dort ab, Bernard und Paris-Clavel studierten noch ein Jahr an der Schule der Schönen Künste in Warschau bei dem polnischen Plakatkünstler Henryk Tomaszewski. Mit seinem sehr eigenen Stil prägte er seine beiden französischen Studenten stark.

“Ich habe nicht die Geduld, Schönheit um ihrer selbst willen zu bewundern, Virtuosität des Auges oder der Hand. Mir ist ein verrückter Einfall lieber als künstlerische Perfektion. Ich habe versucht, mich anders auszudrücken, vielleicht ist es Kauderwelsch, zusammenhanglose Gedanken in einem unvollendeten, abgebrochenen Satz. Infolgedessen haben meine Zeichnungen einfach oft nichts, was man anschauen kann, nichts “Hübsches”. Es sind Dinge, die dem Auge nicht schmeicheln können; sie sind flüchtig und schwer erfassbar. Das mag erklären, weshalb sich ein Vergleich mit dem Kabarett anbietet.” - Henryk Tomaszewski

Das Jahr 1968 trieb in Frankreich auch einen Keil zwischen die einheimischen Grafiker; es bildete sich der Zweig der Grafiker im Bereich der kommerziellen Werbung und der Zweig derjenigen Kreativen, die gegen das herkömmliche Darstellungswesen rebellierten und ausschließlich im Bereich der Kultur und der Politik konzeptualisierten. Nach der Gründung 1970, wurde 1974 Jean-Paul Bachollet und 1976 der deutsche Alex Jordan, Meisterschüler von Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf, in das Kollektiv als Feste aufgenommen. 1978 verließ Miehe Grapus und kehrte an die École des Arts Décoratifs als Professor zurück.

Erste Erfolge erzielte Grapus mit Visualisierung linker Visionen. Sie entwarfen kulturelle und politische Poster für experimentelle Theatergruppen, progressive Stadträte, für die Kommunistische Partei PCF, die Kommunistische Gewerkschaft CGT und für bildungspolitische Kampagnen und soziale Institutionen.

Das Besondere an dem Studio war zum einen die Erfahrung der Arbeitsteilung, des Weiteren, dass alle Arbeiten nur mit dem Namen des Studios gekennzeichnet wurden und zum dritten die Konzeption von Bildern mit sozialer Nützlichkeit. Grapus pflegte Politik mit Vergnügen zu vermischen, ganz nach dem Motto “Spaß kostet nicht mehr Geld”. Ihr idealistisches Ziel war es, die Kultur zur Politik und die Politik zur Kultur zu bringen, sowie Menschen zur Eigentätigkeit zu animieren. Durch die öffentliche Stimulierung privater Phantasien wurden verloren gegangenen Utopien zurückgewonnen.

“Utopien basieren auf dem Gedächtnis der Dinge, die wir noch nicht realisieren konnten”Paul Ricœur (frz. Philosoph)

Viele grafische Techniken, die heute selbstverständlich erscheinen, wurden von den Grapus erstmals eingesetzt. Schon in den 1970ern druckten sie Fotos unscharf, setzten gegen alle Sehgewohnheiten Handschriften ein, klebten das eigene Schamhaar in die gestalterische Komposition, benutzten Fettflecken und sonstige auf den ersten Blick unmögliche Dinge. Ein sehr wichtiges Medium war das Plakat. Hier erzielten sie Wirkung durch die Verbindung von Collagen und Graffiti und der Technik der Sehunterbrechungen (detournement), d. h. eine Nachricht wird durch Sehvandalismus umgeleitet. Sie entwickelten die Strategie der paradoxen Intervention im öffentlichen Raum: Sie hatten als Ziel, mit ihren Arbeiten ein Teil des öffentlichen Raumes und somit auch ein Stück Demokratie zurückzugewinnen. Grapus entwickelte eine ganz eigene Bildsprache, mit anscheinend naiven Handschriften, hellen und leuchtenden Farben, sinnlichen Formen und temperamentvollen Sinneseindrücken.

Die Gründer der Gruppe, Pierre Bernard, Gérard Paris-Clavel und François Miehe kennzeichnete ein Mangel an Hemmungen, eine Poesie der Konzeption und ein generelles Misstrauen gegen Werbung und ihre Propagandatechniken. Nach der Meinung Bernards ist der Betrachter erst dann gerührt, wenn der Sinneseindruck durch den Filter der persönlichen Erfahrung und der inneren Überzeugung durchgegangen ist.

“Il faut s’approprier le message.” (Sie müssen sich die Nachricht zu ihrer eigenen machen.) – Grapus

Sie entwickelten die Idee des Grafikers als Autor mit. Jeder vom Kunden mitgebrachte Auftrag wurde hinterfragt. Es konnte vorkommen, dass ein Kunde ein Plakat wünschte, Grapus jedoch ein anderes Medium wie z. B. eine Broschüre für sinnvoller hielten und vorschlugen. Die Kundenbeziehungen waren schwierig. Eine bestimmte Art von Kunden kam nur einmal und nie wieder.

In den Hochzeiten des Studios arbeiteten dort mehr als 20 Personen. Das führte später dazu, dass in drei separaten Units gearbeitet wurde. In 15 Jahren schuf das Studio viele der bekannten grafischen Ikonen dieser Zeit in Frankreich. Beispielsweise das Corporate Design für den Sécours Populaire, La Villette, oder den Louvre. Die Gründer von Grapus waren bis in die 80er Jahre aktive Mitglieder der PCF, der kommunistischen Partei Frankreichs für die sie auch Plakate für Wahl- und andere Kampagnen entwarfen Die Krise von Grapus fing etwa 1987 an. Es gab einen Richtungsstreit zwischen Bernard, Paris-Clavel, Alex Jordan und Jean-Paul Bachollet. Während Paris-Clavel die alte Radikalität beibehalten und nicht mehr für staatliche Vorzeige-Institutionen arbeiten wollte, näherte sich Bernard diesen Institutionen, wie dem Louvre an. Er war der Ansicht, dass die grafische Kommunikation auch ein Instrument des sozialen Wandels sein kann, wenn man die grossen staatlichen kulturelle Institutionen arbeitet. Alex Jordan und Jean-Paul Bachollet versuchten vergeblich,zwischen den beiden Extremen zu vermitteln. Dies zeigt sich auch in den Arbeiten der Grapus-Mitglieder nach der Trennung. Während Paris-Clavels Arbeiten zunehmend radikaler wurden, näherten sich Bernards Arbeiten eher denen eines großen, internationalen Designbüros an. Seine Langzeitpraktikanten brachten internationale Einflüsse aus ihren Heimatländern mit. Seit Ende der 1980er Jahre ist -im Gegensatz zu Gerard Paris-Clavel und Alex Jordan ein starker niederländischer Einfluss in der Gestaltung und Typografie von Pierre Bernard zu erkennen.

Aufspaltung der Gruppe [Bearbeiten]

  • Gérard Paris-Clavel gründete 1989/1990 zusammen mit Vincent Perrottet die Gruppe
  • Les Graphistes Associés (LGA) und war dort bis 1992 aktiv. Er entwarf sehr viele Plakate mit einem starken politischen Bezug. 1989/1990 gründete er ebenfalls mit anderen den Verein Ne Pas Plier.
  • http://entrez.sans.frapper.free.fr/nepasplier.html
  • Pierre Bernard gründete 1990 mit Fokke Draier und Dirk Behage das
  • Atélier de Création Graphique (ACG).
  • Alex Jordan gründete 1990 zusammen mit Ronit Meirovitz und Anette Lenz die Gruppe
  • Nous Travaillons Ensemble (NTE).
    Grapus was a collective of graphic artists, working together between 1970 and 1991, which sought to combine excellence of design with a social conscience. The group was founded in France in 1970 by Pierre Bernard, who had studied with the Polish poster designer Henryk Tomaszewski; François Miehe; and Gérard Paris-Clavel, who had met during the student movement of May 1968 and were influenced by the subversive ideas and practices of theSituationist International. Alex Jordan and Jean-Paul Bachollet joined the group in 1975. After Miehe’s departure in 1978, the core of the group found its equilibrium.

    The group’s members were all members of the Communist party, and the group maintained an explicit political, social and cultural engagement. They at first rejected assignments with commercial and government clients, instead working with experimental theatre groups, progressive town councils, the Communist Party itself, the Communist trade union CGT, educational causes, and social institutions. Even in later years, when the staff had grown to 20, operating in three distinct groups, they signed all of their work simply “Grapus.”[1]

    Grapus wore its Marxist heritage proudly, remaining devoted to the plebeian immediacy of posters, leaflets and bumper stickers. Among its recurring elements of style are the use of handwritten text, the use of an extensive symbolic vocabulary (e.g. hand, foot, moon, sun), and the convergence of diverse techniques (e.g. drawing, painting, photography, text), a technique known as “detournement, the rerouting of a message through acts of visual vandalism.” [1] Beginning in 1978, Grapus gained exposure in important exhibitions in Paris (Musée de l’Affiche); Amsterdam (Stedelijk Museum); Aspen, Colorado; and Montréal (Musée d’art contemporain).

    In 1990, after receiving the French Grand prix national des arts graphiques, the collective faced a difficult ideological test when they had the opportunity to design the visual identity of the Louvre Museum. Bernard was in favor of taking the assignment, believing that design for cultural institutions could be a tool for social change. His partners wanted to design exclusively for social causes, found the Louvre to be elitist, and believed that taking the job would compromise their convictions. As a result, the collective decided to part ways in January 1991. [2] Bernard, however, remains committed to a conception of design as a powerful tool for social commitment: “The dissemination of public graphic design to the most socially and/or culturally deprived, is one of the means to achieve the desired aims of community and social justice.”[3]

    [edit]After Grapus

    The group’s original members have maintained their principles in their work. Pierre Bernard, along with Dirk Behage and Fokke Draaijer, founded the Atelier de Création Graphique (ACG). They took the Louvre job and, among other works, designed the identity for the national parks of France, and signage for theCentre Pompidou. The ACG works in the areas of publishing, publicity and signage, as well as creating visual identity. Pierre Bernard has been a member of the Alliance Graphique Internationale since 1987, received the Erasmus Prize in 2006, and teaches graphic design in Paris at the École nationale supérieure des arts décoratifs (ENSAD).

    Gérard Paris-Clavel joined with Vincent Perrottet to begin the studio les Graphistes Associés. Shortly thereafter, he left and formed the group Ne Pas Plier(“do not bend”), which broke with the traditional conception of a graphic studio by refusing “corporate” work, allying itself instead with sociologists, social workers, laborers, and other workers for public education.

    Alex Jordan founded the studio Nous Travaillons Ensemble (NTE: “we work together”) with Ronit Meirovitz and Anette Lenz, with whom he had worked within Grapus. They intended to pursue a seamless continuation of the Grapus approach, without being constricted by a paralyzing ideology. Since its creation in 1986, NTE has worked in partnership with the photographers’ association le bar Floréal, and has also collaborated on numerous works with the multidisciplinary organization la Forge.<http://www.laforge.org/>