Die Verlegung eines PVC-Bodenbelages ist so einfach, dass sie auch ohne Hilfe eines Fachmannes vorgenommen werden kann. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um einen Bodenbelag für einen Wohnbereich, ein Gewerbe oder aber industriell genutzte Räume handelt. Damit es allerdings keine bösen Überraschungen gibt. Gilt es bestimmte Richtlinien und Regeln einzuhalten.

So muss zum Beispiel auf die richtige Vorbereitung des Untergrundes geachtet werden. Vinylböden können prinzipiell auf fast jedem Untergrund verlegt werden. Um ein perfektes Endergebnis zu erzielen muss darauf geachtet werden, dass der Untergrund (meist Estrich oder Fertigteilestrich) möglichst eben und ohne Risse ist, keine Verunreinigungen wie Schmutz oder Staub aufweist und komplett trocken ist.

Sofern der Untergrund rissig oder uneben ist, müssen diese Mängel durch das Aufbringen von Spachtelmasse ausgebessert werden. Nachdem diese ausgehärtet und getrocknet ist, kann der Kleber auf den Untergrund aufgebracht und der PVC-Bodenbelag vollflächig verklebt werden. Je nachdem, um welche Art von PVC es sich handelt müssen zum Verkleben unterschiedliche Arten von Klebstoffen verwendet werden.

Aus diesem Grund sollte der Kleber auch immer zusammenmit dem Bodenbelag erworben werden. Um hundert Prozent sicher zu gehen können zusätzlich die Bestimmungen der DIN 18365 studiert werden. Diese Norm reguliert, was alles bei der Verlegung von PVC-Bodenbelägen berücksichtigt werden muss. Nur auf diese Weise kann die Qualität des Vinyls beibehalten und der Boden belag optimal verlegt werden.

Letzten Endes muss bei der Verlegung von Vinyl nur noch auf eines geachtet werden. Damit später weder Wellen noch Blasen zu sehen sind, sollte auf eine besonders ordentliche und saubere Verlegung geachtet werden.

Je nach Produkt kann es außerdem nötig sein, denn PVC nach dem Trocknen zu reinigen und / oder zusätzlich zu versiegeln. Ob und in welchem Umfang derartige Maßnahmen durchgeführt werden müssen sind den entsprechenden Herstellerhinweisen zu entnehmen.