Jul 31

Tja!

  Wenn dich die hitze quält
  Wenn du vertrocknet bist
  Wenn sich die pelle schält
  Weil dich die sonne frißt

  Wenn du vor durst vergehst
  Wenn du nach schatten schreist
  Wenn du den hals umdrehst
  Weil sich dein mund verschweißt

Wenn auch dein blut gerinnt
Wenn deine stirne glänzt
Wenn dann die angst beginnt
Weil du die strahlen kennst

Wenn das gehirn verdampft
Wenn nichts mehr kühlen kann
Wenn sich dein herz verkrampft
Weil auch…
– na sag, was dann?

Jul 30

Juchuh! 

   Die Wärme bleibt, der WestWind dreht,
  da freut sich das GemüseBeet.

  Im TreibhausKlima dehnen sich
  die milden Möhrchen säuberlich,
  und der sonst derbe BlattSpinat
spreizt seine Blätter zum Spaghat,
Radieschen, Sellerie und Lauch
bekommen einen runden Bauch,
der FeldSalat faßt neuen Mut
und schießt zwei Stunden lang Salut,
und selbst der blasse BlumenKohl
fühlt sich im schwülen Sommer wohl:
Er schwitzt und bläht und rundet sich
und riecht dazu gar wunderlich.

Da kommt der Gärtner aus dem Haus
und reißt den Stänkerer heraus
und schmeißt ihn achtlos auf den Mist…

Dein Glück, daß Du kein KohlKopf bist.

Jul 29

Juchuh!
  Wenn die weißen Wolken schweben
  Und die Sonne prickelnd sticht
  Läßt sich’s meist recht lustig leben
  Doch fast immer hat man eben
  Irgendeine blöde Pflicht
  Irgendetwas das vereitelt
  Daß der warme SommerWind
  Sanft die BrustBehaarung scheitelt
  Und man einfach weiterspinnt…

Doch zum Glück gibt’s auch die Schwaden
Die nicht weiß und pflaumig sind
Und dann denkt man nicht ans Baden
Sondern an den WasserSchaden
Und an Vollmilch die gerinnt
Und die vielenvielen Pflichten
Mausern sich zum Zeitvertreib
Gradso wie das FratzeDichten
Oder halt ein anderer Hype

Und was folgern wir daraus?
Gar nix, denn der “Fratz” ist aus…

Jul 28

Juchuh!
  Ach, wenn’s doch immer Sommer bliebe
  Schön sonnigwarmhell frisch & leicht!
  Uns wüchsen ganz aparte Triebe
  Bereit zur nächsten Nächstenliebe
  Und fit für Freund & Feind – vielleicht…

  Doch nein! Schon ziehen Wolken auf
  Der ferne Westen braut sich was
Zum ersten Sonnenschlußverkauf
Gibt’s ein paar Tropfen obendrauf
Kurz, Kinder: Es wird wieder naß.

Nein, noch nicht gleich, vielleicht heut’ Nacht
Das hat noch ein paar Stündchen Zeit
Fratz, der sich schon ins Fäustchen macht
Hat sich sein Reimchen drauf gelacht
Und hält sein Froschmaul
sturmbreit…

Jul 27

Juchuh!
  Heute wird’s ein schöner Tag
  SommerSonnenHochZeitFest
  Ganz egal, was kommen mag
  Heute gilt der Lustvertrag
  Der uns lächelnd leben läßt

Heute wird’s ein Tag zum Träumen
Heute bleibt die Küche kalt
Unter frischgestrich’nen Bäumen
Kann man ruhig den Bus versäumen
Und man wird mit Freuden alt.

Leute, putzt die Sonnenbrillen,
Packt die Badehosen ein,
Würzt die Kinder gut fürs Grillen
Tod den Salmiakpastillen!
Sommer sollte immer sein…

Jul 21

Glaubt man den Botschaften, ist das Paradies ganz nah:
Es gibt Traumjobs, schöne Frauen, Sex, natürlich Geld und “einmalig günstige” Schnäppchen aller Art. Und das nicht nur einmal am Tag, sondern rund um die Uhr, mitunter auch im Doppelpack oder gar drei-, vier- und mehrfach.

Doch es ist (fast) alles gelogen – und heißt deshalb “Spam”, ein Wort, für das es keine Übersetzung, sondern nur eine Erklärung gibt: unerwünschte eMail.

Die Propheten dieser schönen neuen Welten kennen uns allem Anschein nach schon lange, sprechen uns mitunter mit Vornamen an, nennen uns “Lieber Freund” oder auch nur schlicht “Lieber Empfänger”. Und manchmal, aber auch nur manchmal, entschuldigen sie sich dafür, dass sie uns überhaupt ihre Verlockungen präsentieren.

Nicht, dass sie diese Entschuldigung wirklich ernst meinten oder gar ein schlechtes Gewissen hätten. Oh nein! weiterlesen »

Jul 19

Na klar, ausgerechnet einem wie mir passiert sowas, einem wie mir, der sich einbildet, eine halbwegs sinnvolle Masche entdeckt zu haben wie es sich mit PINs, Passwörtern, Benutzernamen und Konsorten im Zeitalter der Suche nach Datensicherheit bequem und doch leidlich sicher leben läßt.
Da will ich mir vom Geldautomaten ein wenig Bares auszahlen lassen – und gleich zweimal meint der Stoiker in gelangweilter Einsilbigkeit, dass die Geheimzahl nicht stimme. So geschehen gestern in Hessen – ich erwähnte ja schon, dass ich gerade fernab vom schönen Spandau und dem Büro in der “Knese” im ehemals roten “Muschterländle” weile. Zum Glück hatte ich noch eine Card von einer anderen Bank, so dass ich das Bier auf den Schreck mit einem futschneuen 5-€-Scheinchen bezahlen konnte.

Und als Trost blieb mir immerhin, dass die Geheimnummer fürs Konto genau zu den Codes gehört, die man nicht ändern (und somit vereinfachen) kann – wie weiter unten noch beschrieben wird. weiterlesen »

Jul 10

Hessen, zwischen Westerwald und Rothaargebirge. Runde 500 Kilometerchen trennen mich gerade vom snafu-Office in der Berliner Knesebeckstraße, aber die Verständigung klappt bestens. Die eMail, auf die ich soeben reagiert habe, schlug vor zwanzig Minuten auf, und die Frage nach künftigen Planungen und Vorhaben war schnell beantwortet.

Lesen => Schreiben => Senden => Fertig!

Ich weiß, ich weiß, ich beschreibe nichts wirklich Neues. So ein Vorgang gehört mittlerweile zum Alltag für Millionen Menschen in aller Welt. Und meine 500 Kilometerchen sind ein Katzensprung im Vergleich zu Teleworkern, die beispielsweise an der amerikanischen Ostküste die Beine in den Ozean baumeln lassen, während sie mit ihrem Firmenkontakt an der Westküste oder am Kap der Guten Hoffnung kommunizieren.

Und bei so großen Entfernungen geht es sogar schneller als unterhielte man sich von Mund zu Ohr, also so wie es früher als normal gegolten hat und für die meisten Menschen wohl auch immer noch ist. Mit nahezu Lichtgeschwindigkeit werden die Signale übertragen; dagegen ist die Schallgeschwindigkeit eine Schneckenpost. weiterlesen »

Jul 9
Neue Rechnungsansicht
icon1 blogger | icon2 Aktuelles | icon4 07 9th, 2009| icon3No Comments »

Nachdem nun die Bereiche “snafu.MeinAccount” und “snafu.communicator” zusammengewachsen sind, erweitern wir kontinuierlich die Funktionen und stellen neue ein.

Heute haben wir die Rechnungsansicht angepasst. In den Optionen des communicators finden Sie unter “Abrechnung” Ihre snafu-Rechnungen. Wir halten dort für Sie wie gewohnt weiterhin bis zu 10 Jahren Ihre Rechnungen vor.  Feedback ist jederzeit gern gesehen.

Jul 2
Das Auge in der Paramide der Illuminaten...
Das Auge in der Paramide der Illuminaten – ein geheimnisvolles Zeichen, für das es vielerlei Deutungen gibt.

“Zu Beginn gab es den Plan.
Dann kamen die Annahmen.
Und die Annahmen waren ohne Form.
Und der Plan war ohne Substanz.
Und Dunkelheit war auf den Gesichtern der Arbeiter. Und sie redeten und sagten: “Das ist alles Scheiße, und es stinkt”.
Und die Arbeiter gingen zu ihren Aufsehern und sagten: “Es ist wie ein Haufen Kot, und wir können mit dem Gestank nicht leben”.
Und die Aufseher gingen zu ihren Managern und sagten: “Es ist ein Container voller Exkremente, und es ist es sehr stark, sodass niemand es ertragen kann.”
Und die Manager gingen zu ihren Direktoren und sagten: “Es ist eine Ladung Dünger, und niemand kann die Wirkung ertragen.”
Und die Direktoren sprachen unter sich und sagten: “Es enthält das, was das Pflanzenwachstum anregt, und es ist sehr stark.”
Und die Direktoren gingen zu den Vizepräsidenten und sagten: “Es fördert das Wachstum, und es ist sehr stark.”
Und die Vizepräsidenten gingen zum Präsidenten und sagten: “Dieser neue Plan wird aktiv das Wachstum und die Stärke unserer Firma fördern, und es ist sehr effektiv.”
Und der Präsident sah auf den Plan und erkannte, dass er gut war.
Und der Plan wurde die Vorgabe.
Und schon war die Kacke am dampfen.”

“Situation normal – all fucked up.” weiterlesen »