Aug 10

Dies ist der Inhalt einer der kompromittierendsten Mails, die ich in den letzten Monaten erhalten habe. Sie offenbart schonungslos, dass ich irgendeinen – vermutlich asiatischen – Zeichensatz immer noch nicht installiert habe.

Ich bin wohl zu dumm oder zu faul.
Und außerdem bin ich ein hoffnungsloser Versager der Globalisierung.
Wer hilft mir – und entschlüsselt die vielleicht wichtigste Botschaft (siehe unten) meines kümmerlichen nordantlantischen Lebens?
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Aug 4

Das mit den nach wie vor zahlreichen Spam-Mails ist irgendwie schon witzig.
Neuerdings geben sich promovierte Akademiker die Ehre, um mit aussagekräftigen und einprägsamen Betreffzeilen für die kleinen blauen Wunderpillchen zu werben, mit denen man(n) seine “Standfestigkeit im Bett” (so eine der letzten Mails) angeblich nachhaltig verbessern kann… weiterlesen »

Jul 10

Hessen, zwischen Westerwald und Rothaargebirge. Runde 500 Kilometerchen trennen mich gerade vom snafu-Office in der Berliner Knesebeckstraße, aber die Verständigung klappt bestens. Die eMail, auf die ich soeben reagiert habe, schlug vor zwanzig Minuten auf, und die Frage nach künftigen Planungen und Vorhaben war schnell beantwortet.

Lesen => Schreiben => Senden => Fertig!

Ich weiß, ich weiß, ich beschreibe nichts wirklich Neues. So ein Vorgang gehört mittlerweile zum Alltag für Millionen Menschen in aller Welt. Und meine 500 Kilometerchen sind ein Katzensprung im Vergleich zu Teleworkern, die beispielsweise an der amerikanischen Ostküste die Beine in den Ozean baumeln lassen, während sie mit ihrem Firmenkontakt an der Westküste oder am Kap der Guten Hoffnung kommunizieren.

Und bei so großen Entfernungen geht es sogar schneller als unterhielte man sich von Mund zu Ohr, also so wie es früher als normal gegolten hat und für die meisten Menschen wohl auch immer noch ist. Mit nahezu Lichtgeschwindigkeit werden die Signale übertragen; dagegen ist die Schallgeschwindigkeit eine Schneckenpost. weiterlesen »