Jan 22

Hey Banana Joe!

Nun, es lag wohl entweder an einem besonders trüben Tag im Büro– wo wir uns alle in die Tropen wünschten – oder an einem besonders heißen Tag wo wir uns wie in den Tropen fühlten. Eventuell waren auch die Hawaiihemden (welche wir zuweilen gerne trugen) oder auch unsere Büropalmen schuld daran…. Jedenfalls gingen uns aus irgendwelchen Gründen die 80´er Jahre Urwald-und Bud Spencer Filme im Hirn rum…

Mitten im Urwald sitzen, Amazonas, grüne Hölle, Krokodile, Schlangen, Okapis, Affen, Kokosnußmilch schlürfen (natürlich mit nem guten Schuß dunklen Rum…), den Strohhut auf dem Kopf, ne dunkle Schönheit nebenbei, Bananen einfach frisch zum „Zugreifen“ „…hach ja….“

Damit man dann nicht völlig aus der Welt ist, hat man natürlich sein Notebook angebunden per Wlan auf dem Schoß – Boah – Pling, Sekundenschlaf vorbei – Büro hat uns wieder…

Okay, irgendwie hatte der Traum ja einen wahren Kern, denn auch wir wagten einmal den großen Sprung in neue – und vor allem wärmere Gefilde.

Also gab es dann einen neuen Ableger: Inter.net Brasilien.

Fanden wir gut (Hm, warum kommt mir jetzt beim Schreiben eigentlich Rum and Coca Cola (Andrew Sisters) in den Sinn? Oder auch der Coffee Song (Sinatra) – muß an was liegen? Ich hole mir jetzt erst mal nen Kaffee dann schreibe ich weiter – Moment…

So, wieder da…

Na, jedenfalls mußte dann für uns auch ein Beweis unserer Aktivitäten in Brasilien her…

Hier wurde ja schon einmal angesprochen, daß wir auch einige „Sommerpräsente“ erzeugen ließen. Da kann ich ja nun auch einmal zwei davon zeigen (Ne, keine brasilianischen Zigarren mit snafu Bauchbinde….)…

In den Tropen ist es ja bekanntlich doch sehr heiß und da brauchen die Menschen ja Kühlung Schließlich kennt man ja aus jedem besseren Film, der in den Tropen spielt, den Deckenventilator – “Neudeutsch”: Miefquirl. Der erschien uns aber für ein kleines Präsent irgendwie zu unhandlich…

Also ließen wir dann erst einmal Fächer produzieren…

Da konnten wir auch uns selbst, in unserem Mühen, unsere Kunden immer und überall auf dieser Welt zufrieden zu stellen, etwas Luft zufächeln…

Auch wurde so das südamerikanische Temperament etwas kühler gehalten…

Tja, was kennt man noch so aus dem Urlaub in den Tropen?

Richtig, den „Swimming-Pool!“

Also griffen Wir natürlich auch diese Idee auf und beschlossen, unsere Support-CD im Swimmingpool Design unter das geneigte Volk zu bringen….

Da lag die CD bei der Hitze dort doch wenigstens schön kühl und mußte erst im Laufwerk etwas schwitzen…

Sep 23

Ein Arschtritt, der ein Fehltritt war…

In diesen Tagen kann die Welt – und besonders die Internet-Welt – ein eher ekliges Jubiläum “feiern”: Vor nunmehr rund zehn Jahren näherte sich die so genannte “Internetblase” an den Finanzmärkten ihrem fülligsten Zustand, und vor dem Platzen wurde bereits allorten, wenn auch zumeist noch verhalten gewarnt.

In diese Zeit fällt ungefähr auch ein Fehlgriff der Inter. net Germany, die damals mit ihrem Internet-Zugangs-Produkt snafu robuste Wachstumsraten einfuhr, die schließlich zu einem gewissen Übermut verführten. Im Rahmen einer Marketingkampagne wurde ein kleines Filmchen gezimmert, das in den geeigneten Medien wie Kino oder eben im WWW selbst für snafu  Aufmerksamkeit und Gefallen generieren sollte. Doch die Macher vergriffen sich ein wenig bei der Wahl der Mittel und präsentierten eine gewaltbereite, überhebliche und somit eher unsympathische Comic-Figur, die ihre Mitbewerber durch unsanften Körpereinsatz ins Jenseits befördert.

Nun ist es nicht so, das wir damals nicht alle voll und ganz hinter snafu gestanden hätten. Ganz im Gegenteil – wir waren im tiefsten Inneren des digitalisierten Teils unserer Seelen absolut sicher, dass Mitspieler wie AOL oder die deutsche Telekom mit ihrem “t-offline” schon bald im Orkus der Geschichte ankommen würden. Zu offensichtlich waren die dummen Frevel, die diese Trittbrettfahrer in einer vom Großen Netzgeist beseelten Welt fast täglich begingen.

Als wir unseren Übermut (dessen ich mich auch heute noch nicht schäme, war er doch in vielen Punkten durch sachliche Faktoren untermauert) allerdings auf wenige Minuten komprimiert vor Augen hatten, kamen uns Zweifel an dieser Art der Selbstdarstellung – und wir verzichteten darauf, diesen Werbefilm einzusetzen.

Da er sich aber in den unergründlichen Ablagen und Archiven bis heute erhalten hat, können wir ihn dieser Sammlung aus Erinnerungsstücken einverleiben – ganz im Bewußtsein, dass wir zwar im Wettkampf mit den Wettbewerbern fast immer die besseren “Netzgeister” waren, dass aber zu deutliches Geprotze eher ein Zeichen dafür ist, von allen Guten Geistern verlassen zu sein…

In diesem Sinne hier nun der “Arschtritt”, der zum Rohrkrepierer wurde: 

Sep 21

Neue Begriffe prägen das Land…

Nun waren wir also im großen, großen Internet Business tätig… Daher sprachen wir nun in unserem Umfeld immer öfter vom “Surfen”.

Allerdings erhielten wir dann oft (bei zumeist älteren Mitmenschen) fragende Blicke zurück – oder auch Kommentare wie: “Oh, Du warst Wellenreiten – toll” !!!

Äh, ja – nicht so ganz – nach einem verdutzten Innehalten, mußen wir dann oft erklären…

Diese Verwechslung brachte uns dann sogleich auf den Leitgedanken für unseren neuen “Werbefeldzug”. Denn natürlich hatte die Sportart des “Surfens (Wellenreiten)” auch viel mit Spaß  und lifestyle zu tun! Surfen im Internet brachte ja schließlich auch Fun und bedeutete ebenso lifestyle. So brachten wir eine entsprechende Anzeige unter das Volk…

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Wir mochten diese Anzeige!

Natürlich hat sich der Begriff “SURFEN” nun auch im deutschen Sprachgebrauch eingebürgert. Kein Mensch unterliegt mehr einer derartigen Verwechslung aber in den letzten 15 Jahren war dies halt nicht immer so…

Sep 17

Man soll es ja nicht glauben – aber eines Tages hatte es Windows geschafft sich gegen andere Betriebssysteme (zumeist) durch zu setzen. Natürlich gab es auch schon ein Windows vor Windows (Wir erinneren uns da beispielsweise noch an Quälereien wie Windows 0.95 und andere Grausamkeiten…)…

Kurzum – jedenfalls war in den “Vor XP Zeiten”, der Zugang zum Internet, noch mit einigen kleinen Hürden verbunden. Der Zugang erfolgte im Normalfall über ein Modem bzw. eine ISDN – Karte, DSL war erst im kommen… Auch mußte man erst DFÜ und TCP/IP Treiber nachinstallieren sowie seinen Zugang konfigurieren. Ebenso galt es der Welt zu erklären, wie man mit so merkwürdigen Programmen wie: “Outlook Express bzw. Internet Explorer” umgehen sollte.

Also muße eine “Offline” Anleitung her – damit man nach deren Studium – “Online” gehen konnte. Das Ergebnis unserer Anstrengungen war (frei nach Mao) die “Kleine gelbe Interactive Networx Bibel

Da wir aber unsere Kunden hinsichtlich der Wahl Ihres Computersystems nicht einschränken wollten gab es diese Bibel auch für Apple Macintosh und MS Windows ab Version 3.xx, etc..  Hier zeigen wir einmal die Version für MS Windows 98:

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Wir nehmen doch an, daß doch so einige unserer Kunden dieses kleine Büchlein noch kennen werden.

Aug 18

snafu gab es eigentlich schon immer …

Letzte Woche haben wir (wieder einmal) aufgeräumt und dabei einige „Artefakte“ ausgegraben, die aus den vergangenen 15 Jahren stammen. Und irgendwie hatten wir beim Erinnern das Gefühl, dass es snafu eigentlich schon immer gegeben hat – naja, zumindest schon sehr lange.

Und wir haben uns gedacht, dass wir allen “snafus” diese Funde nicht vorenthalten sollten. Bei einigen werden sie sicher ein paar Erinnerungsfetzen aufleuchten lassen. Wir werden in der kommenden Zeit deshalb immer mal wieder einige dieser „Pretiosen“ im
snafu.inside -Blog “ vorstellen.

T-Shirts für STARKE Typen...
T-Shirts für “STARKE Typen”, Beweise unserer alten Körperkultur: Einige unserer snafu-, Inter . net-Shirts im 3XL-, 2xl- und XL-Format…

In unseren Gründungstagen anno 1994/5 (also frühes Internet-Tertiär) war unser Lebenswandel außerordentlich gesund! Zumeist quollen die Aschenbecher über – quasi analog zu unserem Wachstum, die Haufen leerer Getränkeflaschen, die vordem mit Inhalten meist extrem hoher Energiedichte (oder anderen „förderlichen“ Inhaltstoffen) gefüllt waren, wuchsen in den Himmel, und auch die Berge leerer Fastfood–Packungen erreichten enorme Dimensionen. Natürlich ging da das eine oder andere Pfündchen dahin, wo es eigentlich nicht hin sollte – denn unsere Kunden waren uns natürlich immer wichtiger als unsere Gesundheit.
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