Waffe im Freizeitpark?

Juni 6th, 2013 by meinleben

Eigentlich hätte es ein wunderschöner Tag werden sollen, als die Frau von Peter A. zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern den Freizeitpark von Walt Disney in Florida besuchte, doch es kam anders als gedacht, denn seine Frau fand beim Besuch der Achterbahn eine Waffe unter ihrem Sitz, die auch noch geladen war. „Wir waren gerade in die Achterbahn eingestiegen und meine Frau, die neben mir saß, holte plötzlich diese Waffe unter dem Sitz hervor. Sie hat mir damit einen gewaltigen Schrecken eingejagt!“ Natürlich übergab ihr Mann die Pistole sofort den Parkangestellten, die daraufhin die Polizei von Florida alarmierten. Diese machten sich sofort an die Arbeit und konnte bereits wenig später den Besitzer der Waffe identifizieren.

Doch als man Angelo L., den Besitzer der Pistole in seinem Haus auf die Waffe ansprach, wollte der von nichts gewusst haben. „Er sagte uns gegenüber, dass ihm die Waffe aus der Hosentasche gefallen ist. Das klingt alles recht komisch, gerade so etwas wie eine schwere Waffe verliert man nicht einfach, ohne es zu merken. Außerdem gab er zu Protokoll, dass ihm nicht bewusst gewesen sei, dass man als Besucher des Parks keine Waffe bei sich tragen dürfte,“ so ein Polizeisprecher. Dabei ist es schon immer so gewesen, dass man bereits beim Betreten des Parks darauf aufmerksam gemacht wird, dass auf dem Parkgelände jegliche Art von Waffen grundsätzlich untersagt ist.

Angelo L. kam aber mit einem blauen Auge davon, da er einen gültigen Waffenschein bei sich trug. „Hätte er keinen Waffenschein gehabt, dann wäre die Rechtslage ein wenig anders gewesen, denn in diesem Fall hätte er mit einer Anklage rechnen müssen“, so der Polizeisprecher. Die Verwaltung des Walt Disney Freizeitparks nahm ebenfalls zu den Ereignissen Stellung. Sie versicherte, dass man in Zukunft noch ein wenig genauer hinsehen würde, wenn die Besucher den Park betreten. Bisher war es immer so, dass nur die Taschen der Gäste untersucht wurden, nun würde überlegt, beim Einlass Metalldetektoren oder Körperkontrollen einzusetzen.

Rückblick auf Halloween

November 15th, 2012 by meinleben

Halloween, die Nacht der Monster und Dämonen, hat inzwischen auch hierzulande einen Platz im Kalender gefunden. Was in Amerika bereits feste Tradition ist, wird auch in Deutschland immer häufiger gefeiert. Man verkleidet sich möglichst furchterregend und zieht von Haus zu Haus. Kinder klingeln an der Haustür und dann heißt es „Süßes oder es gibt Saures“. Normalerweise sind am Ende des Häuserrundganges die Taschen voll mit Bonbons, Lutschern und Schokolade, aber es gibt auch Ausnahmen der besonderen Art, wie sich jetzt im nordenglischen Royton zeigte.

Nicht immer gibt es Süssigkeiten …

Denn da brachten die Kinder keine Süßigkeiten, sondern Tüten mit Heroin wieder mit nach Hause. Die Eltern verständigten umgehend die Polizei, als die Kinder die böse Überraschung auf dem Tisch ausbreiteten. Die Polizei befragte die Kinder, ob sie denn noch wüssten, an welcher Haustür sie das Päckchen bekommen hätten. Die konnten sich tatsächlich noch an das Haus erinnern. Kurz darauf wurden ein 21-jähriger Mann und eine gleichaltrige Frau festgenommen, die aber kurze Zeit später wieder freigelassen wurde. Der Drogendealer wollte das Kokain loswerden und die Kinder boten sich an. Nur blöd, dass er nicht daran dachte, dass die Kinder sein Haus wiedererkennen würden. Nun drohen ihm mehrere Jahre Haft. Eine andere Halloween Geschichte war hingegen etwas erfreulicher. Im Münsterland fanden Kinder in ihren Tüten allerdings eine positive Halloween Überraschung, denn als die fünf Mädchen zu Hause einen Umschlag öffneten, fanden sich darin fast 3.000,- Euro. Nach kurzer Überlegung gaben die Mädchen das Geld bei der Polizei ab, die jetzt nach dem großzügigen Spender sucht.

Luxusunterkunft mit Hindernissen

April 30th, 2012 by meinleben

Wie klingt das? Eine Unterkunft in bester Lage, hoch oben auf einem imposanten Felsen, mit einem atemberaubend schönen Blick auf das Tal. Das Essen wird nach Wahl jeden Tag aus einem Restaurant geliefert und das Fitnesscenter steht, wie auch die Bibliothek, nach Belieben zur Verfügung. Natürlich gibt es auch eine schöne ruhige Leseecke und am Abend kann man den Fernsehraum nutzen. Was wie ein exklusives Luxushotel klingt, ist in Wirklichkeit aber ein Gefängnis und es steht in San Marino, dem drittkleinsten Staat in Europa.

Luxusurlaub im Knast

In San Marino gibt es wie überall auf der Welt, auch ein Gefängnis. Dieses Gefängnis hat sechs Zellen, die meistens leerstehen, denn in dem malerischen Zwergstaat gibt es keine Verbrecher. Jetzt gibt es aber doch einen Insassen. Dieser Gefangene leidet trotz seiner First-Class-Unterbringung, und zwar an Langeweile. Da er alleine einsitzt, ist er praktisch in Isolationshaft und auch der Kontakt zu seinen Anwälten und zu seiner Familie, die ihn einmal im Monat besuchen kommt, macht es nicht wirklich besser. Aber jetzt gibt es Hoffnung, denn ein zweiter Gefangener wird in den Luxusknast einziehen, der übrigens in einem ehemaligen Kapuzinerkloster untergebracht ist. Die beiden Herren haben dann alle Zeit der Welt, um sich zu unterhalten, gemeinsam fernzusehen oder sich im Fitnesscenter fit zu halten. Auch der einstündige Hofgang wird dann nicht mehr ganz so einsam sein. Eine Voraussetzung muss allerdings erfüllt werden, die beiden Gefangenen im schönsten Knast der Welt müssen sich auch verstehen und sie sollten sich nach Möglichkeit auch sympathisch sein.

Eiskalt erwischt

Februar 9th, 2012 by meinleben

Deutschland ist im Moment ein einziger Tiefkühlschrank und wer nicht raus muss, der bleibt zu Hause in der warmen Wohnung. Schon der Gang auf den Balkon ist nur dick vermummt möglich und alle, die vielleicht draußen gerne mal eine Zigarette rauchen, die qualmen lieber in der warmen Wohnung. Nicht so eine Frau aus Freiburg. Sie ging auf den Balkon und steckte bald in einer eiskalten Notlage.

Rauchen in geschlossenen Räumen sorgt dafür, dass die Tapeten und die Vorhänge gelb werden, und es ist auch nicht besonders höflich gegenüber denen, die nicht rauchen. Eine junge Frau aus Freiburg ging deshalb mit einem Bekannten auf den Balkon, um eine Zigarette zu rauchen und ließ dabei die Balkontür einen Spaltbreit geöffnet. Ihrer Katze muss es daraufhin im Wohnzimmer zu kalt geworden sein, denn sie sprang gegen die Tür, um diese zu schließen. Leider kam der Stubentiger dabei an den Verriegelungshebel und damit saßen die Frau und auch ihr Bekannter auf dem Balkon bei eisigen Minusgraden fest. Alles, was sie in dieser verzwickten Situation machen konnten, war einem Passanten zur Hilfe zu holen, der unten auf der Straße vorbeiging. Dieser rief umgehend die Feuerwehr, die mit dem Schlüsseldienst anrückte, um die beiden Raucher aus ihrer misslichen und vor allem sehr kalten Notlage zu befreien.

Wenn die Dame jetzt wieder auf den Balkon geht, um ihrem Laster zu frönen, dann sperrt sie die Katze für diese Zeit in ein anderes Zimmer, denn noch einmal will sie nicht bei arktischen Temperaturen auf dem Balkon festsitzen.

Graue Haare? Kündigung!

Juli 14th, 2011 by meinleben

Die Amerikanerin Sandra Rawline fühlte sich in ihrem Job bei einer Immobilienfirma in Texas sehr wohl und konnte sich nicht vorstellen, wo anders beschäftigt zu sein. Von der Empfangsdame hatte sie sich in den letzten Jahren zur Bereichsleiterin emporgearbeitet und zweimal wurde sie sogar zur Mitarbeiterin des Jahres gewählt. Umso härter traf die 52-jährige aus Houston jetzt die plötzliche fristlose Kündigung. Als sie den Grund dafür hörte, glaubte sie ihren Ohren nicht zu trauen.

Mit 52 Jahren kann es passieren, dass sich das eine oder andere Haar auf dem Kopf grau färbt und viele Menschen greifen dann zu einem Haarfärbemittel. Nicht so Sandra Rawline, denn ihr gefielen ihre Haare, wie sie waren. Ihr Chef dachte darüber allerdings ein wenig anders, denn er feuerte seine beste Angestellte, weil sie, wie er es ausdrückte, zu alt aussehen würde. Sandra Rawline musste gehen und an ihrer Stelle sitzt jetzt eine Frau mit blonden Haaren, die auch noch zehn Jahre jünger ist. Natürlich ließ sich die enttäuschte Frau diese fragwürdige Methode der Firmenverjüngung auf ihre Kosten nicht bieten und zog vor Gericht. Sie verklagte ihren Chef wegen Diskriminierung und hat nach Ansicht von Experten auch sehr gute Chancen den Prozess zu gewinnen. In die alte Firma möchte Sandra allerdings nicht zurück. Sie hat einen neuen Job gefunden, in dem sie zwar deutlich weniger verdient, aber dort gibt es keinen Chef, der sie auffordert die Haare zu färben und damit droht, ihr von heute auf morgen zu kündigen, wenn sie es nicht tut.

Und sie dreht sich weiter

Mai 26th, 2011 by meinleben

Stell Dir vor es ist Weltuntergang und nichts passiert? Peinlich für denjenigen, der die Apokalypse vorhergesagt hat und toll für alle anderen. Harold Camping aus Oakland Kalifornien war fest davon überzeugt, dass am 21. Mai 2011 die Welt untergehen würde, aber passiert ist … nichts.
Lange hat Harold Camping die Bibel studiert und dann wurde ihm eines Tages klar, am 21. Mai 2011 ist es soweit und die Zeit der Entrückung, wie er es nennt, ist gekommen. Alle guten Menschen werden an diesem Tag in den Himmel aufsteigen und alle bösen Menschen müssen (vorerst) auf der Erde bleiben. Entweder hat der 89-jährige die Bibel nicht im richtigen Zusammenhang gelesen, mehr hinein interpretiert als wirklich drinsteht, oder wir sind alle kleine Sünderlein und dürfen auf der Erde bleiben. Wie dem auch sei, viele Amerikaner hat die Botschaft des greisen Messias erreicht und sie sind nach Oakland gepilgert, um dort gemeinsam auf das Ende der Welt zu warten. Punkt 6°° Uhr Ortszeit in Neuseeland hätte das Spektakel beginnen müssen, aber als nichts passierte, wurden die ersten der Weltuntergangsgläubigen doch ein wenig unruhig. Verständlich, denn einige hatten bis zu 10.000,- Dollar gezahlt, um das Ende der Welt miterleben zu dürfen. Sie schauten in den Himmel und als nach Stunden immer noch nichts passierte, sah sich Harold Camping genötigt, ein paar Worte zu seinen Anhängern zu sprechen. Die Entrückung hätte sehr wohl stattgefunden, nur keine einzige Seele auf dieser Welt sei es wert gewesen, gerettet zu werden. Er hat jetzt aber ultimativ einen neuen Termin bekannt gegeben: Alle guten Menschen kommen jetzt eben am 21. Oktober 2011 in den Himmel.

Selbstgemachtes Muttertagsgeschenk

Mai 2nd, 2011 by meinleben

Oh man, am Sonntag ist schon wieder Muttertag und obwohl ich seit gefühlten 20 Jahren nicht mehr bei meinen Eltern wohne, habe ich immer noch im Ohr, dass ich meiner Mutter zum Muttertag bitte nichts kaufen solle, sondern doch ausschließlich etwas selbstgemachtes schenken sollte. Die letzten Jahre habe ich einfach jedes Jahr schon fast wie ein Abo gemacht (eigentlich ist es so, weil man bei fleurop.de tatsächlich alle Daten hinterlegen kann und somit nur noch auf den Button “auch in diesem Jahr wieder verschicken” klicken muss). Aber Blumen sind ja nichts selbstgemachtes ….

Eine Kollegin hat mich heute auf spreadshirt.de aufmerksam gemacht. In dem Laden kann man entweder T-Shirts selbst designen und dann produzieren lassen kann oder eben direkt ausgewählte Designs bestellen kann. Da meine Mutter ja Zahnarzthelferin ist und mich früher durchgehend zum Zähneputzen getriezt hat, wäre vielleicht das Motiv “Zahnfetischist” ganz lustig (oder das Motiv als Tasse?). Ich werde mal weiterschauen oder dann doch noch was ganz individuelles erstellen. Aber bis spätestens morgen muss ich das ja dann entscheiden, damit es meine Mutter rechtzeitig zum Muttertag bekommt. Und ich weiss, dass meine Mutter das Shirt wahrscheinlich jeden Tag anziehen wird, da es ja von Ihrem Sohn fast selbstgemacht ist …

Kein Sinn für Humor

April 21st, 2011 by meinleben

Wie erwärmt ein Ostfriese Milch? Er zündet die Kuh an. Zugegeben, der Witz ist nicht nett und auch nicht sehr lustig, aber er sorgt auch für Lacher, vorausgesetzt man ist kein Ostfriese. Erzählt wurde dieser Witz vom Sprecher eines Radiosenders in Niedersachsen und einer seiner Hörer fühlte sich so beleidigt, dass er den Sender anzeigte, und zwar wegen Volksverhetzung.

Die Ostfriesen mussten immer wieder viel Spott und Hohn über sich ergeben lassen. Immer wieder wurden mehr oder weniger lustige Witze über die Menschen aus dem hohen Norden gemacht und fast immer haben es die Friesen mit viel Humor genommen. Jetzt riss einem Ostfriesen aber doch der Geduldsfaden. Er wollte keine platten Witze über die vermeintliche Dummheit seiner Landleute hören und erstattete Anzeige. Sein Anwalt ließ allerdings schon nach ein paar Tagen verkünden, dass sein Mandant die Anzeige gegen den Radiosender wieder zurückgezogen hat. Das nützt jetzt allerdings nicht mehr viel, denn beim Vorwurf der Volksverhetzung handelt es sich laut Gesetzbuch um ein sogenanntes Offizialdelikt und das wird auch dann noch weiter verfolgt, selbst wenn die Anzeige zurückgenommen wird. Der Radiomoderator muss sich also in absehbarer Zeit vor einem Richter verantworten müssen.

Vielleicht hätte der Mann aus Ostfriesland einfach lachen sollen, anstatt zur Polizei zu gehen, denn Sinn für Humor in diesem Zusammenhang müssen schließlich noch andere beweisen. Die Schwiegermütter zum Beispiel oder auch die Schotten, denn sie sind wie die Ostfriesen auch gerne einmal das Ziel von mehr oder minder schlechten Witzen.

Cooles Souvenir

März 10th, 2011 by meinleben

Fast jeder der eine Reise macht, kauft sich auch ein Andenken an die Stadt oder das Land, in dem er zu Gast war. In den meisten Fällen sind diese Andenken eher kitschig und verstauben irgendwo in einer dunklen Ecke der Wohnung. Wer eine Reise in die kalifornische Metropole Los Angeles plant, der hat Glück, denn dort kann man Souvenirs der ganz besonderen Art kaufen und mit nach Hause nehmen.

Besonders wer gerne Krimis im Fernsehen anschaut, und mit den cleveren Ermittlern auf Spurensuche geht, dem werden diese Andenken bestimmt gefallen. Kaufen kann man sie in der Gerichtsmedizin in Los Angeles. Auch wenn das wie ein makaberer Witz klingt, aber unten werden wirklich die Opfer von Verbrechen obduziert und gelagert und oben kann man sich ein nettes Andenken kaufen. Was hat die Gerichtsmedizin von Los Angeles so alles im Angebot? T-Shirts zum Beispiel, auf denen die Umrisse eines Verbrechensopfers zu sehen sind. Natürlich gibt es auch das berühmte Absperrband mit der Aufschrift „Police – please don´t cross“ und auch Luminol ist im Angebot, jenes Mittel, mit denen die Fernsehhelden aus CSI auch den kleinsten Blutspritzer wieder hervorzaubern können. Für Hartgesottene, aber auch für praktisch denkende Menschen gibt es die sogenannten Body Bags, die Hüllen, in denen die Leichen vom Tatort in die Gerichtsmedizin transportiert werden. Entweder man hängt sich diese Hüllen daheim mit einem leichten Gruseln an die Flurgarderobe, oder man benutzt sie auf zünftigen Reisen als Kleiderhülle und hat damit ein Reiseandenken, das tatsächlich mal einen sinnvollen Hintergrund hat.

Cool – keine Angst vor dem Bohrer

Februar 16th, 2011 by meinleben

Wohl die meisten Menschen haben ein ungutes Gefühl in der Magengebend und schweißnasse Hände, wenn sie zu ihrem Zahnarzt gehen. Der Grund dafür ist in meinen Augen einfach und allein der Bohrer. Bei einigen reicht schon alleine das Geräusch des Bohrers aus, um eine Panikattacke auszulösen, ganz zu schweigen von der Angst die Patienten überfällt, wenn sie dann auf dem Stuhl Platz genommen haben. Forscher suchen immer neue Wege, um den Patienten die Qual mit dem Bohrer zu ersparen und sie finden auch Lösungen.

Hypnose heißt das Zauberwort, wenn es um die Angst vorm Bohrer geht. Patienten mit Karies die sich in Hypnose versetzen lassen, halten danach das Geräusch des Bohrers für das Tuckern eines Motorbootes, das sie auf einen zauberhaften See fährt und dazu scheint die Sonne, wenn auch nur in Form einer grellen Lampe über dem Behandlungsstuhl. In Deutschland haben sich über 300 Zahnärzte eingehend mit dem Thema Hypnose beschäftigt und bieten diese Methode an. Allerdings lassen sich nur vier von fünf Patienten auch in Trance versetzen, der Rest muss weiter mit der guten alten Spritze betäubt werden oder leiden.

Karies einfach abschaben ist eine weitere Methode, den Patienten die Angst vor dem Bohrer zu nehmen. Bei diesem Verfahren schabt der Zahnarzt die kariösen Stellen, die vorher mit einem speziellen Gel bestrichen worden sind, vom Zahn ab. Alle 30 Sekunden wird das Gel neu auftragen und dann wird wieder geschabt. Diese Methode hat zwei entscheidende Nachteile. Zum einen ist sie sehr zeitaufwändig und zum anderen muss der Zahnarzt trotzdem noch zum Bohrer greifen, wenn die faulen Stellen tiefer im Zahnschmelz liegen.

Ein optimaler Schutz vor Karies wäre natürlich eine Impfung. An dieser idealen Lösung arbeiten viele Wissenschaftler in aller Welt. Amerikanischen Forschern ist ein Durchbruch gelungen, denn Sie haben eine Lösung gefunden und einen Impfstoff entwickelt, der einfach ins Essen gerührt werden kann. Weitere interessante und hoffentlicht schmerzlindernde Ideen, woran aktuell Forscher arbeiten, gibt es da.