Archive for Februar, 2011

Cool – keine Angst vor dem Bohrer

Mittwoch, Februar 16th, 2011

Wohl die meisten Menschen haben ein ungutes Gefühl in der Magengebend und schweißnasse Hände, wenn sie zu ihrem Zahnarzt gehen. Der Grund dafür ist in meinen Augen einfach und allein der Bohrer. Bei einigen reicht schon alleine das Geräusch des Bohrers aus, um eine Panikattacke auszulösen, ganz zu schweigen von der Angst die Patienten überfällt, wenn sie dann auf dem Stuhl Platz genommen haben. Forscher suchen immer neue Wege, um den Patienten die Qual mit dem Bohrer zu ersparen und sie finden auch Lösungen.

Hypnose heißt das Zauberwort, wenn es um die Angst vorm Bohrer geht. Patienten mit Karies die sich in Hypnose versetzen lassen, halten danach das Geräusch des Bohrers für das Tuckern eines Motorbootes, das sie auf einen zauberhaften See fährt und dazu scheint die Sonne, wenn auch nur in Form einer grellen Lampe über dem Behandlungsstuhl. In Deutschland haben sich über 300 Zahnärzte eingehend mit dem Thema Hypnose beschäftigt und bieten diese Methode an. Allerdings lassen sich nur vier von fünf Patienten auch in Trance versetzen, der Rest muss weiter mit der guten alten Spritze betäubt werden oder leiden.

Karies einfach abschaben ist eine weitere Methode, den Patienten die Angst vor dem Bohrer zu nehmen. Bei diesem Verfahren schabt der Zahnarzt die kariösen Stellen, die vorher mit einem speziellen Gel bestrichen worden sind, vom Zahn ab. Alle 30 Sekunden wird das Gel neu auftragen und dann wird wieder geschabt. Diese Methode hat zwei entscheidende Nachteile. Zum einen ist sie sehr zeitaufwändig und zum anderen muss der Zahnarzt trotzdem noch zum Bohrer greifen, wenn die faulen Stellen tiefer im Zahnschmelz liegen.

Ein optimaler Schutz vor Karies wäre natürlich eine Impfung. An dieser idealen Lösung arbeiten viele Wissenschaftler in aller Welt. Amerikanischen Forschern ist ein Durchbruch gelungen, denn Sie haben eine Lösung gefunden und einen Impfstoff entwickelt, der einfach ins Essen gerührt werden kann. Weitere interessante und hoffentlicht schmerzlindernde Ideen, woran aktuell Forscher arbeiten, gibt es da.

Der schwerste Job der Welt

Freitag, Februar 4th, 2011

Alle die Kinder haben, die wissen dass Eltern sein der schwerste Job Welt ist. Besonders auf den Schultern der Mütter liegt die Erziehung der Kinder, sie sind dafür verantwortlich dass aus den Kindern rechtschaffende Erwachsene werden, die es nach Möglichkeit im Leben zu etwas bringen. Da man den Job einer Mutter nicht in einer dreijährigen Berufsbildung so einfach lernen kann, muss man sich vielfach nur auf seine Instinkte verlassen und abschätzen, was das Richtige und was das Falsche ist. Leicht ist dieser Job also nicht unbedingt. In den USA gibt es eine Mutter, die es sich denkbar einfach gemacht hat, wenn es um die Erziehung ihrer Kinder ging und dafür hat sie jetzt eine ganze Menge Feinde, die ihr sogar mit Mord drohen.
Amy Chua ist das Kind von chinesischen Einwohnern und sie wollte bei der Erziehung ihrer beiden Töchter nichts falsch machen und erzog sie deshalb nach der chinesischen Methode. Kein Fernsehen, kein Computer und keine Musik aus dem Radio oder dem MP3 Player. Keine Kontakte zu Mitschülern, keine Übernachtung bei Freunden und was noch wichtiger ist, keinerlei Kritik an dem was die Mutter sagt. Dafür stundenlanges Üben auf der Geige oder dem Klavier, lernen und noch mal lernen und das Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Alle Zensuren müssen eine eins sein, wenn die Note darunter liegt, dann wird das Pensum noch einmal verschärft. Amy Chua ist so erzogen worden und heute Professorin in Yale. Gegen die „perfekte“ Mutter gibt es übrigens mehr als eine Anzeige wegen Kindesmissbrauch.