Cool – keine Angst vor dem Bohrer

Wohl die meisten Menschen haben ein ungutes Gefühl in der Magengebend und schweißnasse Hände, wenn sie zu ihrem Zahnarzt gehen. Der Grund dafür ist in meinen Augen einfach und allein der Bohrer. Bei einigen reicht schon alleine das Geräusch des Bohrers aus, um eine Panikattacke auszulösen, ganz zu schweigen von der Angst die Patienten überfällt, wenn sie dann auf dem Stuhl Platz genommen haben. Forscher suchen immer neue Wege, um den Patienten die Qual mit dem Bohrer zu ersparen und sie finden auch Lösungen.

Hypnose heißt das Zauberwort, wenn es um die Angst vorm Bohrer geht. Patienten mit Karies die sich in Hypnose versetzen lassen, halten danach das Geräusch des Bohrers für das Tuckern eines Motorbootes, das sie auf einen zauberhaften See fährt und dazu scheint die Sonne, wenn auch nur in Form einer grellen Lampe über dem Behandlungsstuhl. In Deutschland haben sich über 300 Zahnärzte eingehend mit dem Thema Hypnose beschäftigt und bieten diese Methode an. Allerdings lassen sich nur vier von fünf Patienten auch in Trance versetzen, der Rest muss weiter mit der guten alten Spritze betäubt werden oder leiden.

Karies einfach abschaben ist eine weitere Methode, den Patienten die Angst vor dem Bohrer zu nehmen. Bei diesem Verfahren schabt der Zahnarzt die kariösen Stellen, die vorher mit einem speziellen Gel bestrichen worden sind, vom Zahn ab. Alle 30 Sekunden wird das Gel neu auftragen und dann wird wieder geschabt. Diese Methode hat zwei entscheidende Nachteile. Zum einen ist sie sehr zeitaufwändig und zum anderen muss der Zahnarzt trotzdem noch zum Bohrer greifen, wenn die faulen Stellen tiefer im Zahnschmelz liegen.

Ein optimaler Schutz vor Karies wäre natürlich eine Impfung. An dieser idealen Lösung arbeiten viele Wissenschaftler in aller Welt. Amerikanischen Forschern ist ein Durchbruch gelungen, denn Sie haben eine Lösung gefunden und einen Impfstoff entwickelt, der einfach ins Essen gerührt werden kann. Weitere interessante und hoffentlicht schmerzlindernde Ideen, woran aktuell Forscher arbeiten, gibt es da.

Leave a Reply