Eiskalt erwischt

Deutschland ist im Moment ein einziger Tiefkühlschrank und wer nicht raus muss, der bleibt zu Hause in der warmen Wohnung. Schon der Gang auf den Balkon ist nur dick vermummt möglich und alle, die vielleicht draußen gerne mal eine Zigarette rauchen, die qualmen lieber in der warmen Wohnung. Nicht so eine Frau aus Freiburg. Sie ging auf den Balkon und steckte bald in einer eiskalten Notlage.

Rauchen in geschlossenen Räumen sorgt dafür, dass die Tapeten und die Vorhänge gelb werden, und es ist auch nicht besonders höflich gegenüber denen, die nicht rauchen. Eine junge Frau aus Freiburg ging deshalb mit einem Bekannten auf den Balkon, um eine Zigarette zu rauchen und ließ dabei die Balkontür einen Spaltbreit geöffnet. Ihrer Katze muss es daraufhin im Wohnzimmer zu kalt geworden sein, denn sie sprang gegen die Tür, um diese zu schließen. Leider kam der Stubentiger dabei an den Verriegelungshebel und damit saßen die Frau und auch ihr Bekannter auf dem Balkon bei eisigen Minusgraden fest. Alles, was sie in dieser verzwickten Situation machen konnten, war einem Passanten zur Hilfe zu holen, der unten auf der Straße vorbeiging. Dieser rief umgehend die Feuerwehr, die mit dem Schlüsseldienst anrückte, um die beiden Raucher aus ihrer misslichen und vor allem sehr kalten Notlage zu befreien.

Wenn die Dame jetzt wieder auf den Balkon geht, um ihrem Laster zu frönen, dann sperrt sie die Katze für diese Zeit in ein anderes Zimmer, denn noch einmal will sie nicht bei arktischen Temperaturen auf dem Balkon festsitzen.

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