Berlin ist immer wieder eine Reise wert. Das habe ich schon sehr oft gehört und wollte es doch nie so richtig glauben. Alles voller Touristen, Haus an Haus, Taschendiebe, Lärm – das war bisher immer meine Vorstellung davon gewesen, wie es in Berlin so sein würde. Ich komme vom Land, da wo die Welt noch in Ordnung ist… Und jetzt ist ausgerechnet meine beste Freundin auf die Idee gekommen, wir zwei beide müssten unbedingt ein Wochenende in Berlin verbringen. Erst habe ich mich gesträubt und gesagt, sie solle mit jemand anders dahin fahren. Aber sie hat nicht locker gelassen und mich um den kleinen Finger gewickelt, bis ich nicht mehr nein sagen konnte..

Also haben wir uns auf die Suche nach günstigen Übernachtungsmöglichkeiten gemacht. Ein Hotel ist uns zu spießig und klar, natürlich auch zu teuer. Ein Hostel? Die Vorstellung mit mindestens fünf anderen, mir unbekannten Personen in einem Zimmer zu schlafen und dort auch mein Gepäck zu lassen, war mir auch nicht gerade sympathisch, wenn diese Variante auch deutlich billiger ist als ein Hotelzimmer.. Wo könnte man noch so übernachten, haben wir uns gefragt. Bei unserer Suche sind wir auf der Homepage von Wimdu.de gelandet. Junges, Berliner Unternehmen, das Apartments von privaten Personen anbietet. Klingt gut eigentlich soweit. Auch verschiedene Artikel im Netz wie dieser hier von dem CEO von Wimdu klang vielversprechend. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt, oder? Getreu dem Motto haben wir nun wirklich eine Übernachtung über Wimdu Deutschland gebucht. In der Nähe des Fernsehturms, also mitten drin im Geschehen – und das zu einem gar nicht hohen Preis..

Ob das Ganze dann wirklich hält, was es verspricht, werden wir in 2 Wochen sehen. Da fahren wir nämlich nun nach Berlin und wollen ans Brandenburger Tor, auf den Fernsehturm am Alex und einmal den Bundestag angucken.. Und natürlich wollen wir auch sehen, ob Berlins Nachtleben mit dem auf dem Dorf mithalten kann. Wir werden’s sehen..

 

Ich berichte wieder..