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Wenn man nicht mehr vierzig ist

Archiv für die Kategorie ‘Allgemein

“Man of the Year”!

Mittwoch
Nov 28,2012

Dieses Ereignis reißt mich aus dem Blog-Schlaf: Ich bin vom American Biographical Institute als “Man of the Year 2012″ nominiert worden. Maßgebend waren mein “außerordentliches Streben und bedeutende Erfolge auf dem Gebiet der Pädagogik”.

Das ist eine schöne Anerkennung meines bisherigen Lebenswerks. Wer mag das Institut in North Carolina auf meine Verdienste hingewiesen haben? Die Schulleitung der Fachschule, an der ich unterrichte? Oder meine Tochter?

Jedenfalls steht mir ein Zertifikat zu – acht mal zehn Inches groß, mit geprägten Goldlettern und kirschholzfarbener Appretur. Ich kann endlich das vergilbte Jackson Pollock-Ausstellungplakat in meinem Büro abnehmen.

Dafür muss ich 295 US-Dollar an eine Kalifornische Bank überweisen. Tja, die “Man of The Year”-Auszeichnung ist eben nicht der Nobelpreis.

Freitag
Mai 25,2012

… da gibt es Vierundzwanzigjährige, die schon wie siebzig scheinen. Und manch Achtzigjähriger hat sich seine Jugend bewahrt”, so  hat heute schon wieder ein Vertreter der Generation 50plus im Deutschlandfunk behauptet.

Das wird folglich auch so jemand sein, der niemals wirklich jung gewesen ist.

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  • Exakt wie ein Logarithmus

    Montag
    Mai 7,2012

    “.. von keinem anderen Autor dieses Jahrhunderts ging eine derart starke Aufforderung zur Interpretation, zur Exegese, zur Analyse aus. K.s rätselhafte und verästelte Dichtungen faszinierten bis hin zum Zwang, sie auszulegen, ihnen nachzuspüren, sie nachzuahmen. Keiner Interpretation – weder der philosophischen, theologischen (jüdischen und christlichen), psychoanalytischen, gesellschaftspolitischen oder rein artistischen, noch deren Mischformen oder Spielarten – schien er sich zu widersetzen. ‘Ätherisch wie ein Traum und exakt wie ein Logarithmus’, urteilte Hermann Hesse schon 1925 und nannte K. einen ‘heimlichen Meister und König der deutschen Sprache’.”

    Warum ich hier aus Metzlers Autorenlexikon zitiere? Nun, ich habe gerade mit Texten aus diesem Blog den literarischen Stiltest auf der FAZ-Internetseite gemacht.

    Ergebnis: Ich schreibe wie Franz Kafka.

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  • Generation Fragezeichen

    Montag
    Apr 30,2012

    Im Blog des Göttinger Instituts für Demokratieforschung schreibt Alex Hensel: “Mit einiger Regelmäßigkeit prägen Journalisten und Autoren neue Generationslabel. Ob Generation Golf oder Praktikum, Generation Umhängetasche, Porno oder Facebook – der Generationsbegriff scheint kaum Grenzen zu setzen. Doch worin gründet die inflationäre Popularität des Generationsbegriffs und wie kann dieser noch sinnvoll eingesetzt werden?”

    Noch bevor ich mir von dieser kritischen Frage den Spaß verderben lasse, schnell ein paar Namensvorschläge für die Kohorte der Jahrgänge 1950-60: “Generation Ölpreisschock”? “Generation Brokdorf”? “Generation Bildungsboom”? “Generation Interrail”?

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  • Schreiben ist einfach …

    Freitag
    Apr 20,2012

    … man muss nur die falschen Wörter weglassen.

     

     

     

     

     

     

    Mark Twain

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  • Ostersonnabend

    Samstag
    Apr 7,2012

    Die Karfreitage meiner Kindheit waren grässlich.

    Befreiend damals wie heute der Ostersonnabend. Zwar ist die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt, aber es ist gewiss, dass sie gut ausgehen wird. In den Straßen und Geschäften frohe Gesichter. Es werden Besorgungen für das Festessen gemacht und kleine Geschenke gekauft. Jetzt zählt, was bleibt, und es kann wieder gelacht werden.

    Die deutsche Version ist im Vortrag und mit den eingespielten Lachern nicht ganz so lustig.

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