Kleine Reise zur Entdeckung der Langsamkeit im Sommer 2012. Als Vorschau für SolarTour2013

5. Dezember 2012 · Keine Kommentare

Die Taufe eines Solarschiff`s ist etwas besonderes. Um dabei sein zu können könnte man sich auf das Fahrrad schwingen und die 80 km von Berlin Kreuzberg zum Werbellinsee radeln. Ein gut trainierter Radfahrer benötigt etwa 4-5 Stunden. Mit dem Auto braucht man ca. 50 Minuten. Mit Eisenbahn und Bus über Eberswalde und dann mit dem Bus (mit Fahradtransport) dauert es ca 80 Minuten.
Die Schiffstaufe des Solar Explorer begann am Sonntag gegen 14 Uhr,. Laut den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes war mit einem sonnigen Wochenende zu rechnen, die Nachttemperaturen würden kaum unter 20 Grad sinken. Also entschloss ich mich den zeitlich längeren Weg über das Wasser zu nehmen. Dazu stellte mit die SolarWaterWorld AG ein Suncat21 der neuesten Baureihe zur Verfügung.

Bis zu 8 Personen haben Platz auf diesem Boot.

Das pinkfarbene Solarboot verursachte schon am Landwehrkanal die ersten „Cool“ Rufe von ganzen Mädchenschulklassen.

Meine Freundin entschloss sich, bei der Hinfahrt dabei zu sein. Als Proviant für den ersten Abend, unter dem Solardach, leisteten wir uns neben Brot und Käse, Obst und anderen Leckereien eine Flasche Rotwein dessen Name:”Entdeckung der Langsamkeit.com” uns auf die ca. 6 km/h Geschwindigkeit einstellen half. Immerhin hatten wir eine Fahrt von ca.24 Stunden (Hinfahrt) mit zwei Abenden auf dem Boot, allerdings unter sternenklarem Himmel, vor uns.

Vom Urbanhafen in Berlin Kreuzberg starteten wir über den Landwehrkanal, die Spree und den Hohenzollernkanal vorbei am Flughafen Tegel zum Niederneuendorfer-See im Norden Berlins. Bei einem Anglerverein konnten wir anlegen und die völlig entleerten Batterien über das Stromnetz laden. Zugegeben, nicht üppig diese Reichweite, aber das lag wohl am ursprünglichen Ladezustand der Batterien durch den Vormieter. Denn schon am Samstagabend erreichten wir nach der Fahrt über den Oder Havel Kanal – vorbei an Oranienburg – und der dort im Notbetrieb laufenden Schleuse ( Wartezeit bis zu 2 Stunden) den wunderschönen Werbellinsee. Dessen klares, türkis farbenes Wasser lud uns sofort zu einem erfrischenden Bad ein. Der See ist an bestimmten Stellen bis zu 60 Meter tief. Die Badestellen an den Ufern sind gut besucht und die Gaststätten locken zum Teil mit fangfrischem Fisch ihre Gäste.

Mit einem Suncat21 fährt man von Berlin Kreuzberg zum Werbellinsee und zurück 170 km auf dem Wasserweg mit 4 ltr. Benzinäquivalent.

Auffallend viele Solar und Elektroboote sind schon auf diesem See unterwegs. In Altenhof kann man Elektroboote mieten und in Joachimsthal stehen 12 Einrumpf Solarboote zur Vermietung. Im Juni 2013 ist dort die 4 Solarbootregatta geplant. Hochmotivierte Solarbootteams von Schulen und Universitäten aus ganz Europa kommen dann zum Werbellinsee um sich und ihre Konstruktionen zu vergleichen. Nur strömungsoptimierte Rümpfe mit energieeffizienten und leistungsfähigen Komponenten (Solarzellen/Batterien/Elektromotoren) können diese Regatta gewinnen.

Seit 3 Jahren gibt es am Werbellinsee , im schönen Brandenburg, die www.Solarboot-Regatta.de ,die als Lauf zur Europameisterschaft der Solarboote gewertet wird. Siehe auch www.dongsolarchallenge.nl
Die Taufe des Solar Explorer fand am Sonntag den 19.08.2012 um 14 Uhr in der Europäischen Jugenderholungs und Begegnungsstätte Joachimsthal statt. Mit 98.000 Übernachtungen (2012) von Schülern und meist umweltorientierten Jugendlichen aus ganz Europa, ein hervorragender Platz für ein solares Forschungsschiff . Das Biosphären Reservat Schorfheide Chorin mit dem Weltkulturerbe Gumsiner Forst ist ein Magnet für Umweltbewegte.

Der Trägerverein Kultur Landschaft Uckermark e.V. lud zur Taufe ein. Etwa 200 Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, bei schönstem Solarwetter eine erste Probefahrt zu machen. Der Umweltstaatssekretär des Landes Brandenburg Daniel Rühmkorf betonte: “Die Finanzierung der Solar Explorer aus dem Konjunkturprogramm 2 der Bundesregierung, hat eine Investition in die Zukunft ermöglicht”. Neben den staatlichen Förderungen haben sich auch einige Firmen und Institutionen wie die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie LV. Berlin Brandenburg e.V. beteiligt. Über sechs Jahre hat das Projekt, von den ersten Skizzen, bis zur ersten Fahrt, in Anspruch genommen.

Projekte wie Solar Explorer sind neben der staatlichen Förderung nur mit der Unterstützung von Sponsoren zu verwirklichen.

Lernort Biosphärenreservat ist das ambitionierte Motto für die Nutzung des Zweirumpfbootes Solar Explorer. Mit 5,10 m Breite und 18 m Länge bietet es Platz für bis zu 48 Passagiere. Für Schulgruppen bis zu 30 Schülern ist es ausgestattet mit vollwertigen Computer- und Laborarbeitsplätzen.
Zwei wassergekühlte Synchronmotoren mit einer Leistung von je 7,5 kW werden durch den Solargenerator mit 9,02 kWp Leistung mit Strom versorgt.
Das Schiff verfügt über einen Glasboden, der es ermöglicht, das Geschehen unter der nahen Wasseroberfläche zu betrachten. Wem das nicht reicht, der kann die an Bord befindliche Unterwasserkamera bis zu 55 m in die Tiefe des glasklaren Sees tauchen lassen. Auf einem großen Bildschirm sind dann nicht nur die historischen Kaffenkähne zu bestaunen, die seit 200 Jahren dort auf Grund liegen. Auch Wasser und Bodenproben aus der Tiefe können mit dem Davit gehoben werden und sofort im Bordlabor untersucht werden.
Während der Jungfernfahrt nutzte ich das kleine Boot für die Pressefotografen. Ein bärtiger älterer Herr stieg in mein kleines Boot und schwärmte von den Möglichkeiten die solche Projekte böten, wenn es mit ähnlichen Aktivitäten in der Region vernetzt arbeiten würde . Ein Jugend „Schulschiff“ solle nach seiner Vorstellung auch von jungen Menschen aus verschiedenen Ländern betrieben werden. Man müsse jungen Menschen – selbst ohne Schulabschluss und mit anderen Muttersprachen , einen Einstieg in das Wissen um die neuen Technologien ermöglichen. Das müsse vor allem spielerisch und mit Lust und Leidenschaft in einer Art Übungsfirma geschehen.

Die Kleine Reise wird im Sommer 2013 für kleine Gruppen bis jeweils 6 Personen angeboten. Die Solarexplorer ist (wie die SOLON in Berlin) für bis zu 40 Personen ebenfalls bei  info at solarpolis.de oder 0151 54 22 80 44 zu chartern.

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Schaufenstergestalter und Plattformen aller Art

28. August 2012 · Keine Kommentare

Die Diskussion über die Elektromobilität ist überall präsent. Es gibt eine “Nationale Plattform Elektromobilität” und das – mit viel Aufmerksamkeit der Medien – von der Bundesregierung ausgeschriebene “Schaufenster Elektromobilität”, an dem nunmehr vier Regionen in der  Bundesrepublik Deutschland teilnehmen.

 

Die Autohersteller drängeln sich am Subventionstrog der Bundesregierung. Insgesamt stehen 180 Mio. Euro für das Programm zur Verfügung.

Mittlerweile gibt es neben dem rührigen Bundesverband Solare Mobilität (seit 1990), einen Bundesverband Elektromobilität, für den offenbar  die Art der verwendeten Energie keine besondere Rolle spielt.   Sucht man bei dem für die Schifffahrt zuständigen Ministerium www.bmvbs.de  nach dem Wort Solarschifffahrt oder Solarboot findet man keinen einzigen Eintrag.

Wen wundert es, dass die Schwierigkeiten für diese Schiffskategorie  nicht auf hoher See, sondern in den zuständigen Verwaltungen beginnen. Dort wo der Konstrukteur auf überkommene Bauvorschriften aus den letzten hundert Jahren stößt, die zumeist aus der fossilen Schifffahrt stammen.

Kommerzielle Solarmobilität auf den Binnengewässern.

Seit Mitte der 1990 er Jahre gibt es einige  professionelle Angebote. Die ehemalige  Kopf AG (heute Kopf GmbH) mit ihren schön designten Edelstahlbooten, wie die Gaienhofen  von 1998, der ersten vollwertigen und gewerblichen Solarfähre der Welt mit 12 Plätzen (heute als  Spree-Shuttle in Berlin unterwegs), bis hin zur Alstersonne in Hamburg mit 125 Plätzen und weiteren Schiffen am  Bodensee, Thuner See, Hydepark Lake und am Neckar zu Ulm.

Schon 1995 errichtete der Berliner Solarbootpionier Holger Kaselow anlässlich der UN Vorbereitungskonferenz zur Klimarahmenkonvention in Berlin die erste Solarbootmietstation der Welt in Berlin Köpenick. Die dort eingesetzten Boote, Suncat21 mit 8/12 Sitzplätzen, sind Boote, die im harten Mietbetrieb (mit bis zu 4000 Betriebsstunden ) auf Spree und Dahme seit 1995 unterwegs sind.

 

Die SOLON SOLON auf der Spree ( Namenssponsor des Schiffes ist die SOLON SE) der  SolarWaterWorld AG ist ein „Sportboot” mit 50 Plätzen, und seit  August 2009 erfolgreich auf der Spree im Charterbetrieb unterwegs. Erst vor kurzem beförderte die SOLON, im Rahmen der Woche der Umwelt (Deutsche Bundesumweltstiftung)  auf Einladung des Bundespräsidenten, 600 Fahrgäste in 2 Tagen.

 

Auch auf hoher See mit der Kraft der Sonne unterwegs

Das Solarschiff Turandor PlanetSolar (gebaut in Kiel) beendete 2012 eine Weltumrundung nach 584 Tagen 23 Stunden und 31 Minuten.  Zum Vergleich: Die schnellste Segeljacht „Banque Populaire V“ beendete die Strecke um den Globus in 74 Tagen und 22 Stunden  im Januar 2012.

Siehe http://www.spiegel.de/reise/aktuell/planetsolar-solarboot-kehrt-von-weltreise-zurueck-a-831418.html

Spektakulär ist  das Budget  des  Projekts MS Turandor, es  gehört mit 12,5 Mio. Euro  in die Superklasse der Solarschiffaktivitäten.

25 Jahre ehrenamtliches Engagement

Ein weiterer, ausgesprochen stiller Pionier der Solarbootszene ist ein – mittlerweile pensionierter – Lehrer an der Max Beckmann Oberschule in Berlin, Norbert Wilms

SolarBoot des Veranstalters Hartmut Ginnow Merkert

. Die Berliner Solarboot Regatta führt er seit  1988 durch. Zum  25 Jubiläum starteten am 4.08.2012  40 Teams in Berlin am Tegeler See.  Hier der Artikel vom 24.08.2012
 http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule…

Seit  3 Jahren gibt es am Werbellinsee , im schönen Brandenburg, die www.Solarboot-Regatta.de ,die als Lauf zur Europameisterschaft der Solarboote gewertet wird.

Es gibt Veranstaltungen wie die in  Koblenz www.solarboot-cup.de ,die den Schwerpunkt Solarboot Modellbau pflegen.

Auch die Meyer Werft in Papenburg, deren Geschäft der Bau großer Kreuzfahrschiffe ist, veranstaltet einen Solar Modellboot Wettbewerb www.meyerwerft.de/solarboot/page.asp?main=0&did=571  Ein kleiner, sonniger Streif am Horizont ist die Tatsache, dass die schwimmenden Ferienstädte – aus Gründen des Fahrkomforts – fast nur noch mit Hybridantrieben (Diesel/Elektrisch) gebaut werden. Die Art des Treibstoffs entscheidet offenbar allein der Reeder, der aus Kostengründen dann doch gerne zu Schweröl als Betriebsmittel greift.  So stiftet der NABU diesen Reedereien jährlich einen Preis für den schmutzigsten Antrieb.  Bei einer der größten Reedereien ist mittlerweile die Mitgründerin von Greenpeace Deutschland, Monika Griefahn , als Umweltberaterin tätig.

 

Holland fährt allen davon

 

Im friesischen Leeuwarden traf sich vom 8.07.bis zum 14.07.2012 die Formel Zero der Sonnenboote. Auf der Strecke des weltbekannten historischen Eislanglaufs “eleven cities”  (der im Winter über die zugefrorenen Kanäle Frieslands) mit einer Streckenlänge von 220 km führt, kämpfte die internationale Elite der Universitäten und einiger Privatteams um die schnellste Zeit  . Der Niederländische Astronaut und Solarpionier Wobbo Ockels (Universität Delft, siehe auch NUNA Solarcarteam bei der WSC in Australien) ist Botschafter dieses Events.  An 8 – leider oft verregneten Tagen – fuhren  38 Teams in 3 Klassen um den  Sieg.

TU DELFT

 

Siegerteam der A Klasse dieses Jahres ist das Team Gowing Continental BC mit der Startnummer T82  Sie legten die Strecke in 10 Stunden 40 Minuten und 28 Sekunden zurück. www.dongsolarchallenge.nl

Zum Vergleich: Der erst platzierte Eisschnellläufer von 1997 Henk Angement schaffte die Strecke in 6 Stunden 31 Minuten.

Also auch hier sollte man annehmen, dass die Geschwindigkeit  nicht das Hauptkriterium für ein solches Rennen sein kann.

Mit den bis zu 40 km/h schnellen Solarbooten darf man auf den friesischen Wasserstraßen auch nur 12 km/h fahren. Nur der Vorsitzende der Stifting Elektryks Farre Fryslan  Willco Waller http://www.seff.nu, vermerkt die mangelnde Sinnhaftigkeit  der Geschwindigkeit als Kriterium für einen Wettbewerb dieser Art. Bei den durchweg alltagstauglichen Elektrobooten  dieser Stiftung steht die Energieeffizienz im Vordergrund.

 

Von der Geschichte lernen

Vor wenigen Wochen ging ich an den Ufern der Spree entlang und entdeckte dort, am historischen Hafen, ein 40m langes Transportschiff aus Eisen.  Wolfram Appel vom Berliner Büro für solare Antriebe erzählte mir,  dass es sich dabei um einen historischen  Ziegelkahn handelt. Von diesen Elektrokähnen mit 7 PS (in Worten: Sieben) existierten um 1900 bereits 118 Stück.

Berlin ist vom Wasser her gebaut.  Mit diesen Kähnen wurden die zum Bau der Stadt benötigten ca. 1,8 Millionen Tonnen Ziegel (jährlich) von  Zehdenick nach Berlin transportiert. Dort im historischen Hafen von Berlin verrottet ein Stück Stadtgeschichte. So kann es gehen, während man einerseits ein  „Schaufenster Elektromobilität“ gestalten möchte,  ignoriert  man andererseits die Geschichte und vor allem die Zukunft der Elektroantriebe in der Schifffahrt völlig.

Der Senat von Berlin fördert Rußfilter für Dieselschiffe mit einem Zuschuss von  bis zu 20.000 Euro, bei den mehr als 1000 Fahrgastschiffen  auf den Berliner Gewässern ein teures Unterfangen.

Das Potential der  – wohlgemerkt – langsam fahrenden Solarelektroschiffe  für den Transportbereich ist leider bei denen die für die Schaffung geeigneter politischer Rahmenbedingungen zuständig sein sollten, noch nicht erkannt worden.

Am 19.08. 2012 wird am Werbellinsee in Brandenburg ein neues Solarschulschiff (nicht nur für die Jugend) auf den Namen Solar-Explorer getauft. Dieses Schiff mit bis zu 50 Plätzen, kann ab sofort wie die SOLON in Berlin, über  www.solarpolis.de  gechartert werden.

 

 

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100% Sonnenschein und immer einen Handbreit Wasser unter den Kielen

24. August 2012 · Keine Kommentare

Der Solar Explorer, das solare Forschungsschiff für Jung und Alt, ist am 19.8.2012 auf dem Werbellinsee nördlich von Berlin getauft worden.

 

Solar Explorer auf dem werbellinsee bei der Jungfernfahrt

 

Der Staatssekretär aus dem Umweltministerium Brandenburg Daniel Rühmkorf und Martin Krassuski vom Trägerverein Kultur Landschaft Uckermark sowie zweihundert Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, bei schönstem Solarwetter eine erste Probefahrt zu machen. Umweltstaatssekretär Daniel Rühmkorf betonte: “Die Finanzierung der Solar Explorer aus dem Konjunkturprogramm 2 der Bundesregierung, im Gegensatz zu dem Konjunkturprogramm 1 mit der Abwrackprämie für Altautos, hat nunmehr eine Investition in die Zukunft ermöglicht”. Neben den staatlichen Förderungen haben sich auch einige Firmen und Institutionen beteiligt. Allen Sponsoren und Förderern des Projekts sei hiermit auch seitens der DGS Berlin nochmals herzlich gedankt.

 

Projekte wie SolarExplorer sind nur mit der Unterstützung von Sponsoren zu verwirklichen.

 

Lernort Biosphärenreservat ist das ambitionierte Motto für die Nutzung des Zweirumpfbootes Solar Explorer. Mit 5,10 m Breite und 18 m Länge bietet es Platz für bis zu 48 Passagiere. Für Schulgruppen bis zu 30 Schülern ist es ausgestattet mit vollwertigen Computer- und Laborarbeitsplätzen.

Zwei wassergekühlte Synchronmotoren mit einer Leistung von je 7,5 kW werden durch den Solargenerator mit 9,02 kWp Leistung mit Strom versorgt.

Das Schiff verfügt über einen Glasboden, der es ermöglicht, das Geschehen unter der nahen Wasseroberfläche zu betrachten. Wem das nicht reicht, der kann die an Bord befindliche Unterwasserkamera bis zu 55 m in die Tiefe des glasklaren Sees tauchen lassen. Auf einem großen Bildschirm sind dann nicht nur die historischen Kaffenkähne zu bestaunen, die seit 200 Jahren dort auf Grund liegen. Auch Wasser und Bodenproben aus der Tiefe können mit dem Davit gehoben werden und sofort im Bordlabor untersucht werden.

SolarPolis hat während der Planungs- und Bauphase verschieden Anregungen in das Projekt eingebracht und unterstützt das Projekt weiterhin mit Rat und Tat. Das Boot ist ab sofort über  info at solarpolis.de zu chartern

Mit einem Suncat21 der neuen Baureihe der SolarWaterWorld AG reiste der Autor Arno Paulus die Strecke von Berlin Kreuzberg zum Werbellinsee und zurück 170 km auf dem Wasserweg mit 4 ltr. Benzinäquivalent. Ab sofort ist das Boot auf dem Wannsee zu mieten. Info per Mail an  info at solarpolis.de

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slow sustainable moving

25. Januar 2012 · Keine Kommentare

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World Solar Challenge 2011

4. Juli 2011 · Keine Kommentare

Allmählich sind die ersten Fahrzeuge fertig.

Ein update findet man unter:
 http://www.solarwebsite.nl/en/2011/07/wo…

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Lithium Akkus mögen es auch im Winter lieber warm.

26. Juni 2011 · 1 Kommentar

Der erste Winter mit Minusgraden wird von den meisten Batterietypen noch ganz gut weggesteckt.  Aber schon nach dem  zweiten Winter sind auch bei den hochgelobten Lithium Akkus die ersten Schwächen zu erkennen. Es droht ein Leistungsverlust von bis zu 80%.

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Das bedeutet eigentlich nur, dass man darauf achten sollte, die Batteriespeicher gut zu isolieren, oder besser, diese dauernd bei ca. 15 Grad Wärme zu lagern, bis der Frühling wieder kommt.   Nach unserer Erfahrung sind  die Blei Gel Akkus,  Dank ihres relativ niedrigen Preises, heute tatsächlich immer noch günstiger, als alle anderen Batterietypen.  Eine elektrische Batterieheizung erhöht leider den Energiebedarf drastisch.

Leider glauben viele Elektroautoenthusiasten, dass die Größe des Akkupakets auf Dauer auch eine  größere Reichweite gewährleistet.  Dabei ist jedoch wichtig, dass , wenn man sich einmal entschieden hat,  jeden Tag 150 km zu fahren , man dies Entfernung auch wirklich fahren sollte.  Nur durch die genaue Kalibrierung des Batteriepakets, orientiert an der tatsächlich täglich zurückgelegten  Fahrstrecke, kann man verhindern, dass sich die Leistung des Batteriepakets immer weiter reduziert.

Wir sind übrigens dankbar für jede weitere Information aus der Praxis anderer Solar-Elektromobilnutzer.

Hier ein Report über Korrosion derselben:
 http://gigaom.com/cleantech/why-lithium-…

 http://www.bine.info/hauptnavigation/the…

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“Kaufanreiz”für Elektroautos? Und wer fördert meine Schuhe?.

6. Juni 2011 · Keine Kommentare

Die Grüne Partei möchte  finanzielle Zuschüße in Höhe von 5000.-Euro als “Kaufanreiz” an den Käufer eines Elektroautos zahlen.   Wie schon in den vorhergehenden Artikeln beschrieben, distanzieren wir uns von der finanziellen Förderung von Elektroautos.

Die Förderung von leichten und energieeffizienten Solar/Elektroauos sollte ausschließlich durch geeignete politische Rahmenbedingungen, wie z.B. eine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung und ggf. durch Nutzervorteile erfolgen.

Einzelne Autokonzerne beteiligen sich heute immer noch mit dreistelligen Millionensummen an der Formel 1.  Diese Investitionen tauchen in den Billanzen der Konzerne  als Werbekosten auf.  Auch die weitere Entwicklung von schnellen Fahrzeugen, für welche Strassen auch immer , zeugt nicht davon, dass die Autoindustrie die Ausfahrt zur nachhaltigen Mobilität gefunden hat.

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Shell Eco Marathon auf dem Lausitzring 26.05-29.05.2011

25. Mai 2011 · Keine Kommentare

Die kleinen Energie-spar-riesen aus ganz Europa treffen sich an diesem Wochenende wieder auf dem Lausitzring.

Wichtiger Unterschied zu der Atommobilausstellung von Michelin am letzten Wochenende auf dem Flughafen Tempelhof ist der , dass es hier darum geht, wer mit dem geringsten Energieeinsatz die weiteste Strecke fährt.  Solarenergie und dann Wasserstoff als Speichermedium hat sicher eine Zukunft.  Die teilnehmenden Teams gehören zu den innovativsten auf dem Sektor. http://www.shell.com/home/content/ecomar…

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Michelin Bibendium Challenge in Berlin vom 18.05.-22.5.2011

9. Mai 2011 · Keine Kommentare

Berlin fährt Elektrisch. Am 19 Mai werden etwa 200 Fahrzeuge am Brandenburger Tor präsentiert.
Das ganze als “Umweltgipfel für nachhaltige Mobilität im Straßenverkehr” zu bezeichnen, halten wir für gewagt. Mit rund 5.000 Teilnehmern aus den Bereichen Automobilherstellung, Energieversorgung und Ausrüstung, sowie Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft kann man hier sehen, wer sich an dem Elektroautohype beteiligt.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Challenge Bibendum Parade: Am Donnerstag, 19. Mai, zwischen 14 und 17 Uhr werden rund 200 Fahrzeuge auf der Straße des 17. Juni sowie vor dem Brandenburger Tor präsentiert und die neuesten Entwicklungen der Öffentlichkeit vorstellen.

Der Eindruck, dass hier zwar eine neue Technologie präsentiert wird, aber leider keine Nachhaltige, verfestigt sich. Die emissionsfreie Energieversorgung, der zum Teil sehr schweren Fahrzeuge, wird kein Thema sein. Jedenfalls steht das Thema bisher nicht im Focus der teilweise euphorischen Kommunikation.
Auch das bis zur Peinlichkeit genutzte Label “be Berlin” ist dabei. Klar, dass nach den verkehrspolitisch eher bescheidenen letzten Legislaturperioden der Rot rote Senat von Berlin das ganze wohlwollend begleitet.
Auch der Tagespiegel profiliert sich mit dem Thema und lädt am 16 und 17 Mai zum “mobility Summit” in das Verlagshaus am Anhalterbahnhof ein. Als Redner sind leider nur Autonarren eingeladen.
Man muß wohl genau hinsehen um in dem Gedränge die Perlen zu entdecken.

Derweil laufen bei den Solarmobil Teams der World Solar Challenge die Vorbereitungen zum härtesten Solarmobilrennen der Welt, in Darwin Australien, schon auf Hochtouren. Mehr dazu im Oktober.

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IAA 2011 mit Schwerpunkt Elektromobilität.

4. April 2011 · Keine Kommentare

Auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt, vom 15. bis 25. September 2011 wird das Schwerpunktthema die Elektromobilität sein.
In einer Extrahalle werden Prototypen und Serienfahrzeuge präsentiert. Das Motto der Autoausstellung lautet diesmal: “Zukunft serienmässig”

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