Klischees, Schablonen, Vorurteile

EU – Afghanistan Konferenz: Gezielte Verunsicherung

Oktober 5th, 2016 by berlin_peripherie

Am 04. und 05. Oktober 2016 tagte in Brüssel eine internationale EU-Afghanistan Konferenz, die für viele der nach Europa geflüchteten Menschen weitreichende Konsequenzen haben könnte.

Seit Jahresbeginn bereits war hinter den Kulissen um die Rückführung von Geflüchteten verhandelt worden. Dabei ist in gelaekten EU-Dokumenten von 80.000 Personen die Rede, die von Afghanistan zurückgenommen werden sollen.

Der afghanischer Staat lebt überwiegend von ausländischen Geldern. Insofern wirkt hier das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche — Rücknahme der Geflüchteten gegen weitere Zahlungen von “Entwicklungshilfe”.

Die deutsche Regierung hatte bereits am letzten Sonntag ein entsprechendes bilaterales Abkommen zur Rücknahme unterzeichnet. Es wird erwartet, dass zum Jahresende die Massen-Abschiebungen beginnen könnten.

Dass es in dem Land selbst nach über 35 Jahren Krieg, Zerstörung, Gesetzlosigkeit, Terror — einschliesslich des westlichen ‘Kriegs gegen den Terror’ — und Destabilisierung quasi keine Aufnahmekapazitäten gibt, ebenso wie in wenigen Provinzen eine nur fragile Sicherheit herrscht, spielt bei all dem keine Rolle. Tatsächlich hatte der deutsche Innenminister seit Dezember 2015 schon mehrfach die Ansicht geäußert, dass die Sicherheitslage in Afghanistan eine Rückkehr ausreisepflichtiger Personen grundsätzlich erlaube.

Hingegen ein Bericht des UNHCR aus Afghanistan verdeutlicht, dass es weitaus mehr bedarf als eines EU-gesponsorten Rückflugtickets, um den Menschen vor Ort eine nachhaltige Perspektive zu verschaffen.

Der ausgewiesene Afghanistan-Kenner Thomas Ruttig wirft auf seiner Website ein erstes Schlaglicht auf die Hintergründe der internationalen Afghanistan-Konferenz und auf deren Ergebnisse.

Bei der Organisation Pro Asyl läuft derzeit eine Kampagne gegen die Abschiebungen. Mit einer Protestpostkarte wird Innenminister Thomas de Maziére aufgefordert, Geflüchteten aus Afghanistan einen sicheren Status zu gewährleisten.

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Last minute Geschenk: Refugee-Projekt „Happy New Food“ Kalender 2016

Dezember 23rd, 2015 by berlin_peripherie

Rasch noch ein originelles Geschenk gesucht? Hier ist es:
Der Kochkalender „Happy New Food“, drei geflüchtete Menschen stellen zwölf Rezepte aus ihren Heimatländern vor – für jeden Monat eins. In den Koch-Beiträgen fließen alte und neue Heimat, Herkunft, Fluchtweg und Ankunftsort zusammen. Dabei werden die Menschen nicht auf ihren Status als Flüchtling reduziert,im Zentrum steht ihre Individualität.
“Happy New Food 2016“ ist in ausgewählten Läden & Cafés in Berlin und auch Online erhältlich. Die Hälfte der Einnahmen fließen in Refugee-Projekte.

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Es trifft nicht nur Paris

November 19th, 2015 by berlin_peripherie

Das Entsetzen über den Daesh/IS-Terror am 13. November und das Mitgefühl gegenüber den Opfern in Frankreich wird vielerorts in Europa geteilt. Eine von CAMPACT initiierte Solidaritätserklärung will jetzt daran erinnern, dass diese massiven Gewaltakte nicht allein auf Paris beschränkt sind: “Unsere Herzen und Gedanken sind bei denen, die Familienmitglieder und Freunde verloren haben. Wir fühlen genauso mit allen Opfern des Terrors weltweit, sei es in Ankara, Beirut, Syrien oder im Irak. Und mit den vielen Flüchtlingen, die ihre Heimat verlassen müssen, um dem Terror zu entkommen.”
Eine lesenswerte Analyse auf dem Portal Telepolis schlägt mit Blick auf die Rolle der alten und neuen Kolonialmächte den Bogen von den Anschlägen in Paris zur 2. Syrienkonferenz am 14. November in Wien.

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Global denken – lokal handeln im September: Ursachen für Flucht und Migration … und was wir angesichts dessen tun können

August 25th, 2015 by berlin_peripherie

Was die dramatischen Bilder der Flüchtlingskatastrophe vor den Toren Europas nicht zeigen, das sind die vielfältigen Ursachen für Flucht und Migration. Erst wenn wir uns ein wenig umschauen in der Welt, dann sehen wir wie privilegiert wir hier in Westeuropas Industrienationen sind. Können wir uns angesichts so vieler Menschen, die ihre Länder aus Bürgerkriegsgründen, aufgrund von Gewalt, zerfallender Staatlichkeit, ökologischer Schäden oder auch aus wirtschaftlicher Not verlassen müssen, nur auf uns selbst beschränken und die Grenzen dicht machen?

In der Berliner Ideenwerkstatt Ökologisches Zentrum der Auferstehungsgemeinde in Friedrichshain läuft 2015 die Veranstaltungsreihe “Global denken – lokal handeln”.

Ein Informationsabend mit
Manal Seifeldin, Menschenrechtsaktivistin aus dem Sudan
Edeltraut Pohl, Ausländerarbeit der Ev. Galiläa-Samariter-Kirchengemeinde
NN, Deutsches Institut für Menschenrechte (angefragt)
Moderation Ute Sprenger, Ideenwerkstatt Ökozentrum in der Auferstehungsgemeinde

Donnerstag, 17. September 2015 , 19.00 Uhr
Ev. Samariterkirche
Samariterstraße, 10247 Berlin (U5-Samariterstraße, S – Frankfurter Allee)

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Unwort des Jahres 2014: “Lügenpresse”

Januar 13th, 2015 by berlin_peripherie

Zum “Unwort des Jahres” wählt eine institutionell unabhängige Jury alljährlich einen Ausdruck, der entweder gedankenlos oder mit kritikwürdigen Intentionen verwendet wird. Diesesmal ist es der gehässige Begriff “Lügenpresse”. Aus der Begründung:

“Das Wort „Lügenpresse“ war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien.
Gerade die Tatsache, dass diese sprachgeschichtliche Aufladung des Ausdrucks einem Großteil derjenigen, die ihn seit dem letzten Jahr als „besorgte Bürger“ skandieren und auf Transparenten tragen, nicht bewusst sein dürfte, macht ihn zu einem besonders perfiden Mittel derjenigen, die ihn gezielt einsetzen.
Dass Mediensprache eines kritischen Blicks bedarf und nicht alles, was in der Presse steht, auch wahr ist, steht außer Zweifel. Mit dem Ausdruck „Lügenpresse“ aber werden Medien pauschal diffamiert, weil sich die große Mehrheit ihrer Vertreter bemüht, der gezielt geschürten Angst vor einer vermeintlichen „Islamisierung des Abendlandes“ eine sachliche Darstellung gesellschaftspolitischer Themen und differenzierte Sichtweisen entgegenzusetzen. Eine solche pauschale Verurteilung verhindert fundierte Medienkritik und leistet somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit, deren akute Bedrohung durch Extremismus gerade in diesen Tagen unübersehbar geworden ist.”

Außerdem werden gerügt: „Erweiterte Verhörmethoden“ und „Russland-Versteher“.

Mit der Wahl des “Unworts des Jahres” verbindet sich die Hoffnung auf mehr Verantwortung im sprachlichen Handeln.

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Gemeinwohl vor Wirtschaftsinteressen: Handelsabkommen TTIP und CETA stoppen!

März 6th, 2014 by berlin_peripherie

Derzeit verhandelt die EU mit den USA und Kanada über zwei weitreichende Handels- und Investitionsabkommen – TTIP und CETA. Das zivilgesellschaftliche Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ startet heute eine Unterschriftenaktion gegen die beiden Wirtschaftsabkommen. Die Mitgliedsorganisationen des Bündnisses sind besorgt, weil in der EU und in weiteren beteiligten Staaten eine Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten, Verbraucherschutz und Umweltstandards sowie Finanzmarktregel erwartbar sei.
Deshalb wendet die Initiative “TTIP unfairhandelbar” sich mit einer „Botschaft an die Kandidatinnen und Kandidaten für das EU?Parlament“ und fordert sie auf, die Ratifizierung der Abkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP) zu verweigern.

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Flagge zeigen gegen BMZ-Plakat “The Big Five!”

Mai 23rd, 2013 by berlin_peripherie

Gemeinsam mit dem berliner EPIZ und dem brandenburger Verband VENROB haben am gestrigen Donnerstag, 23. Mai, eine Reihe entwicklungspolitischer Referent/innen und Organisationen mit einem kritischen Schreiben an BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und Naturschutzorganisation WWF auf deren Kampagne „The Big Five!“ reagiert. In einem Brief an Entwicklungsminister Dirk Niebel und WWF-Vorstand Eberhard Brandes äußern die 88 Unterzeichner/innen ihr Befremden ueber die suggestiven Botschaften des Kampagnen-Plakats. Vor der Silouhette des afrikanischen Kontinents sind dort Elefant, Löwe, Büffel, Leopard und Nashorn zu sehen. Über alledem prangt der Slogan “Neue deutsche Entwicklungszusammenarbeit”. Damit werben die Träger bundesweit für den Deutschen Entwicklungstag am 25. Mai 2013 und gleichzeitig für das Thema Biodiversität.

BMZ Kampagnen-Poster

Irritierendes Poster des BMZ


Bildsprache und Botschaft der Kampagne torpedieren die entwicklungspolitische Bildungsarbeit hier zu Lande. Das Kampagnen-Plakat reproduziert mit Anspielungen auf Großwild-Safaris koloniale Deutungsmuster. Das moderne Afrika, die Verschiedenheit seiner Regionen und die Vielfalt seiner Realitäten – all dies verschwindet hinter einer Bildsprache, die haargenau jene Stereotype bedient, gegen die viele von uns, sei es im Alltag oder im Beruf, seit Jahr und Tag angehen. Per Rekurs auf die afrikanische „Wildnis“ beschwören die Initiatoren den historisch konstruierten Gegensatz zwischen Natur und Kultur, Europas Nachbar-Kontinent wird zum exotischen Objekt und zum Rohstoff für westliche Phantasien.

Die Unterzeichner/innen fordern von den Trägerinstitutionen eine Bildsprache, die den Realitäten Rechnung trägt und die Afrikaner/innen sowie hiesige Migrantenorganisationen als Partner/innen im entwicklungspolitischen Diskurs ernst nimmt.
Brief der entwicklungspolitischen Referent/innen und Organisationen an BMZ und WWF

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Brot und Rosen – Her mit dem ganzen Leben – Internationaler Frauentag

März 8th, 2013 by berlin_peripherie

Am 8. März 1857 erhoben sich New Yorker Textilarbeiterinnen gegen ihre unerträglichen Arbeits- und Lebensbedingungen. Ihr Streik verursachte ein in sämtlichen Weltregionen bis in die Gegenwart spürbares Beben. Mehr als 50 Jahre später entstand im Jahr 1912 in der US-amerikanischen Gewerkschaftsbewegung das Gedicht “Bread and Roses”, das später vertont und in viele Sprachen übersetzt zu einem bedeutenden Song auch der internationalen Frauenbewegung wurde.

Die Sozialistin Clara Zetkin initiierte am 19. März 1911 den ersten Internationalen Frauentag, an dem sich Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten. Erst 1921 wurde der 8. März als Internationaler Frauentag festgelegt.

Vieles, was seither von den Frauen erkämpft wurde, gilt hier zu Lande heute als selbstverständlich. Doch sind die zwei Forderungen der Textilarbeiterinnen von 1857 für bessere Arbeitsbedingungen und ein besseres Leben beileibe nicht allerorten Schnee von gestern. Dies zeigen aktuelle Berichte aus Weltmarktfabriken in Bangladesh oder China und aus europäischen Agrarfabriken. Und trotz politischer und rechtlicher Gleichstellung dauert auch in Deutschland selbst die soziale und kulturelle Diskriminierung entlang der Geschlechterlinien weiterhin an.

In dem Slogan “Brot und Rosen” spiegelt sich bis heute der Kampf für soziale Sicherheit, bessere Löhne und ein gutes Leben für alle, am Arbeitsplatz, auf der Straße und zu Hause.

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Kampf um Mali: Was suchen Frankreich, Deutschland und die EU in Westafrika?

Januar 20th, 2013 by berlin_peripherie

Der Konflikt in Mali und in der Sahelregion wird in vielen der hiesigen Medien irrigerweise als eine Folge des Putsches im Vorjahr dargestellt. Frankreichs Intervention, so wird glauben gemacht, sei nichts als selbstlose Hilfe für einen vom internationalen Terrorismus bedrohten Staat. Deshalb hier der Versuch einer Annäherung, beginnend mit meinem am Samstag, 19.01.2013, in der Berliner Zeitung veröffentlichen Leserinnenbrief:

“Ihre Chronologie zu dem westafrikanischen Land setzt einige Monate zu spät an. Die Probleme begannen nicht erst im März letzten Jahres mit dem Putsch in Malis Hauptstadt Bamako. Tatsächlich ist die Entwicklung eine direkte Folge des NATO-Luftkrieges 2011 in Libyen. Damit erfolgte die Zerstörung des fragilen Gleichgewichts in den Sahelregion. Im Falle Libyens ging es um die Kontrolle der Ölquellen. Die aktuelle Intervention legitimiert die alte Kolonialmacht Frankreich nun damit, dem westafrikanischen Mali im Anti-Terrorkampf zur Seite zu stehen. Dazu muss man wissen, dass die Uranminen in der Sahelregion für Frankreich als Atommacht unentbehrlich sind. Wirtschaft und Politik auch Deutschlands und der EU interessieren sich vor allem wegen dessen stragetischer Rohstoffe für Mali. Und ebenso weil es ein Schlüsselland ist für die Abwehr von Armutsflüchtlingen aus Westafrika.”

Zur Rolle von Al Quaida im Maghreb wurde dieser Tage Christina Hellmich, die an der Universität Reading ´Internationale Beziehungen und Nahost Studien´ lehrt, bei Radio Bremen befragt. Dabei ging es auch um die Frage, ob diese Gruppe tatsächlich die westliche Welt bedrohe. Resumee ihrer Einschätzung: Al Quaida im Maghreb agiert lokal. Die dortige Al-Quaida habe sich bisher darauf beschränkt, die Regierung in Algerien auszuhebeln. Mali könne aber durchaus ein ‘Afghanistan für Frankreich’ werden.
Beim Nachrichtensender Al Jazeera weist Hellmich zurück, dass die Entführung in der algerischen Erdgasanlage eine neue Qualität aufweise. Ebensowenig sei die Reaktion der algerischen Regierung darauf unerwartet ausgefallen. Die französischen Medien würden den Regionalkonflikt aufbauschen, denn die Regierung habe eigene Interessen, weshalb sie in Mali einmarschiert sei.

Bereits im November letzten Jahres schrieb der US-amerikanische Soziologe und Weltsystem-Theoretiker Immanuel Wallerstein einen seiner weitsichtigen Kommentare unter dem Titel: “Mali: The Next Afghanistan?”. Dort geht er darauf ein, welche politischen Turbulenzen das Land seit der Unabhängigkeit 1960 und bis zum Putsch im März 2012 durchlebt hat und erklärt auch, was die Tuareg im nordwestlichen Afrika wollen. Nämlich einen eigenen Staat ´Azawad´, was wiederum etliche von Malis Nachbarn nicht gut finden. Das alles hat aber nichts mit den Konflikten mit ´salafistischen´ Gruppen zu tun, die in einigen Regionen der Nachbarländer ihre MitbürgerInnen attackieren und terrorisieren. Westafrikas Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, der Deutschland nun auf Geheiss von Aussenminister Westerwelle mit militärischem Material beisteht, ist schwach und zutiefst zerstritten über der Frage, wie diesen Gruppierungen beizukommen sei.
O-Ton Wallerstein: “Jeder will, dass die ´Salafisten´-Gruppen irgendwie weggehen, vorausgesetzt, dass jemand anderes die Drecksarbeit macht. Und größere Teile der Bevölkerung in all diesen Ländern sind gegen etwaige Maßnahmen überhaupt, mit der Begründung, dass es die Situation ´afghanisiere´. Das heißt, sie fürchten, dass militärische Aktionen gegen die ´Salafisten´ diese stärken und nicht etwa schwächen würden. Mit der Folge eines Zustroms von al-Qaida-orientierten Individuen und Gruppen im Norden Malis. Afghanistan wurde zum Symbol dessen, was nicht zu tun ist. Aber Nichtstun wird andererseits als geopolitische Paralyse bezeichnet. – Unterm Strich leidet Mali unter der chaotischen geopolitischen Szenerie.”

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Liebe Mely Kiyak… Eine Gelegenheit zur Solidarität

Juni 6th, 2012 by berlin_peripherie

Wer die Berliner Zeitung oder die Frankfurter Rundschau liest wird sie kennen und schätzen, die scharfzüngige Kolumnistin Mely Kiyak. Unlängst hatte sie eine Kolumne über Thilo Sarrazins Auftritt bei Günther Jauch veröffentlicht, wobei sie sich leider im Ton vergriff und u.a. seine Behinderung aufs Korn nahm. Dies wurde von ihr wenig später zwar öffentlich bedauert und die Redaktion nahm den Beitrag von der Website. Aber im rechtsdrehenden und deutschnationalen Lager ist die Entgleisung willkommener Anlass, gegen die kritische Journalistin mit kurdisch-türkischen Wurzeln massiv zu Felde zu ziehen. Die Redaktionen von BLZ und FR berichten, dass dort übelste Reaktionen einträfen. In ultrarechten Blogs wie PI oder Via Dolorosa usw. wird sie ungezügelt angegriffen. Bildzeitung und Die Welt ziehen mit.

An diesem Freitag, 08. Juni 2012, laden “Freunde und Fans von Mely Kiyak” um 20 Uhr ins Kreuzberger Ballhaus Naunynstrasse ein. Sie solidarisieren sich und lesen ausgewählte Kolumnen.

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