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Tipps zum PKW Verkauf

Oktober 19th, 2015 by technik

Ein neues Auto wird angeschafft, ein lang ersehnter Traum wird wahr. Der alte Wagen muss weichen. Wer sich einen Neuwagen leisten kann, der kann den gebrauchten meist beim Händler gut in Zahlung geben. Wenn das neue Traumauto aber nur auf dem Gebrauchtmarkt erschwinglich ist, dann muss der getreue Alte auch auf dem Gebrauchtmarkt verkauft werden.

Den höchsten Preis kann man sicher erzielen, wenn man genug Zeit hat und über die diversen Internetportale jemanden finden kann, der genau so ein Auto sucht. Dabei empfiehlt es sich in möglichst vielen Portalen eine Anzeige zu schalten und diese auch ansprechend und ausführlich zu gestalten. Es lohnt sich fast immer das Auto von Profis gründlich reinigen zu lassen. Ein neuer TÜV ist ebenfalls ein sehr gutes Verkaufsargument. Fotos wirken am besten, wenn sie vor einem neutralen Hintergrund und mit einer vernünftigen Kamera gemacht werden.

Vorsicht vor Betrügern

Nicht nur beim Autokauf sollte man vorsichtig sein, einige Betrugsmaschen richten sich auch an arglose Verkäufer. So mehren sich in letzter Zeit Berichte von Verkäufern, die Mails und Anrufe aus Großbritannien bekommen. Das Auto soll angeblich nach Afrika verschifft werden. Eine Spedition soll das Auto abholen und bezahlt soll vorab mit einem Scheck werden, der auch schnell per Post eintrifft. Überraschender Weise ist die Summe wesentlich höher als vereinbart. Kurz darauf meldet sich eine verzweifelte “Mitarbeiterin” die, wegen der vielen Autos für Afrika angeblich einen Fehler gemacht hat und nun um die Rücküberweisung der Überzahlung bittet, da sie sonst den Fehlbetrag aus eigener Tasche zahlen müsste oder ihren Job verliert. Die Geschichten sind glaubwürdig und das schauspielerische Talent der Akteure durchaus bewundernswert. Wer sich beschwatzen lässt, wird erst später feststellen, dass der Scheck nicht gedeckt ist und das “zurückgezahlte” Geld verloren ist. Da es in Großbritannien kein Meldegesetz gibt, ist es auch wenn man den Namen des Betrügers kennt, fast unmöglich diesen auch ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist nur eine von vielen aktuellen Betrugsmaschen. Wer einen PKW verkaufen will sollte vorsichtig sein und auf Alarmsignale achten.

Ein Käufer, besonders aus dem Ausland, der ohne zu verhandeln den Kaufpreis akzeptiert ist zumindest suspekt.

Ein Käufer, der am Wochenende mit nur einer Teilsumme zur Besichtigung erscheint und verspricht den Rest zu überweisen, ist ebenfalls mit Vorsicht zu behandeln.

Wenn in der Anzeige das Kennzeichen zu sehen ist und Kaufinteressenten nach Versicherungsdetails fragen, wird häufig versucht die Versicherung mit fingierten Schäden zu betrügen.

Zusammenfassend kann man wohl den alten Spruch: “nur bares ist wahres!” bemühen. Wer wenig Zeit hat, und möglichst schnell seinen PKW verkaufen muss, dem bieten Ankaufsportale im Internet eine gute Möglichkeit. Der Preis wird natürlich “nur” beim Händlereinkaufspreis liegen, aber zumindest ist man sicher vor Betrug.

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