Im Mai dieses Jahres nahmen wir uns endlich Zeit für einen längst fälligen Besuch in der Bundeshauptstadt Berlin. Ein Wochenende ist keine lange Zeit für einen der bedeutendsten Hotspots der Welt. Die Metropole besticht mit spannenden geschichtlichen Entwicklungen, Sehenswürdigkeiten und Bauwerken. Nicht minder attraktiv und interessant ist das Leben in der Stadt, die frisch–freche Mentalität und der leicht aufmüpfig klingende Dialekt der Urberliner. Durch die vielfältigen kulturellen Möglichkeiten und das hippe Nachtleben lässt Berlin inzwischen London und New York im Schatten stehen.

Nikolaiviertel von der Spree aufgenommen

All dies bewog uns, im Vorfeld einen Ausflugplan zu erstellen. Als ideale Lösung empfanden wir eine Stadtrundfahrt. In einem bequemen Doppelstockbus passierten wir die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. An den bedeutendsten Attraktionen stiegen wir aus und vertieften die soeben gehörten Informationen. Es war unglaublich aufschlussreich, Hintergrundwissen über die damaligen Verhältnisse im geteilten Berlin mit den heutigen Realitäten zu vergleichen.

Sehenswürdigkeiten in Berlin

Unsere Rundfahrt dauerte einen ganzen Tag. Allerdings nahmen wir uns währenddessen auch längere Auszeiten. Ein langer Spaziergang führte uns beispielsweise an der East Side Gallery vorbei. Nur unweit von der neugebauten O2-World, einer Veranstaltungsarena für Sport und Kultur, stehen an der ehemaligen Zonengrenze noch hunderte Meter Berliner Mauer. Unmittelbar nach der Wende bemalten Künstler aus aller Welt die tristen Betonklötze mit ihren Gedanken zur damals aktuellen Geschichte. Erst kürzlich wurden die Kunstwerke originalgetreu aufgefrischt – ein „Muss“ für jeden Berlin Besucher.

Von der East Side Gallery war es nicht weit bis zum Alexanderplatz, dem eigentlichen Stadtzentrum Ostberlins. Viel wurde investiert, um hier ein Flair zu schaffen, das sowohl der alten Tradition als auch dem neuen Denken gerecht wird. Dieser Prozess ist längst noch nicht abgeschlossen.

Fernsehturm in Berlin - Froschperspektive

Uns allerdings gelang es ohne längere Wartezeit auf der Aussichtsplattform des Fernsehturms zu fahren. Mit 368 Metern gilt er als das höchste Bauwerk Deutschlands. Im Nu ist man per Fahrstuhl in einer stattlichen Höhe von 203 Metern angekommen und kann sich in der Glaskuppel am Rundblick über die Stadt ergötzen.

Potsdamer Platz

Inzwischen war es später Nachmittag geworden und wir nahmen uns die Zeit zu einem ausgedehnten Spaziergang zurück ins Hotel am Potsdamer Platz. Dabei passierten wir viele historische Bauwerke. Beim Roten Rathaus startend, folgten wir der Friedrichstraße, passierten den Friedrichstadtpalast und promenierten auf dem ostdeutschen Champs-Èlysèe, der „Straße unter den Linden“. Hier fanden wir viel Grün, angesagte noble Einkaufsstätten und einige der bedeutendsten Botschaftsgebäude. Auf dem Weg bestaunten wir den Berliner Dom, das ehemalige Staatsratsgebäude der DDR, die Humboldt-Universität, das Pergamonmuseum und vieles mehr.

Am Potsdamer Platz angekommen, genossen wir echtes Großstadtflair. Hier steht die eigentliche Skyline von Berlin. Riesige Glasbauten, wohin das Auge reicht. Einkaufsboutiquen, Restaurants mit jeder Menge kulinarischer Verführungen lauern an jeder Ecke. Hier fühlten wir uns gut aufgehoben. In einem Musicaltheater am Platze hatten wir Karten für die Aufführung von „Dirty Dancing“ reserviert und erlebten am Abend eine tolle Performance der Künstler.

Das Reichstagsgebäude in Berlin

Am nächsten Tag kauften wir Karten für eine geführte Tour durch das Reichstagsgebäude. Aus erster Hand erfuhren wir Wissenswertes und auch lustige Anekdoten über die Arbeit im Parlament. Dabei konnten wir den Plenarsaal, die Fraktionsräume und die „geheimen Gänge“ zum Abgeordnetenhaus und zum Kanzleramt erkunden und die riesige Glaskuppel besuchen.

All diese Eindrücke mussten wir erst einmal sacken lassen. Bester Ort dafür war die spontan geplante Bootsfahrt in einem Touristenschiff auf der Spree. Inmitten des Stadtzentrums fuhren wir gemütlich an Bauwerken vorbei, die man sonst übersehen hätte. Nebenbei wurden wir mit neuem Wissen über die Museumsinsel, das Kanzleramt und Schloss Bellevue gefüttert.

Anschließend schritten wir endlich und langersehnt durch das . Mit diesen Eindrücken beendeten wir unseren ersten Ausflug nach Berlin. Wir sind uns aber sicher, noch genügend schöne Ecken während unserer nächsten Besuche hier entdecken zu können.

Über die Sehenswürdigkeiten Berlins werden wir noch ausführlicher berichten. Wir müssen allerdings erst die vielen Fotos dazu sortieren und beschriften, dann werden wir entweder diesen Artikel ergänzen oder einen neuen zu diesem Thema erstellen.

Verweise und Links:

www.berlin.de – Offizielle Website Berlins
www.visitberlin.de – Stadtrundfahrten mit dem Bus
www.sehenswuerdigkeiten-berlin.net – Sehenswürdigkeiten in Berlin
www.uerpse.com – Infos zu und über Berlin
www.opendi.de/berlin/berlin – Telefonbuch Berlin
de.wikipedia.org/wiki/Berlin – Wikipedia über Berlin