Das falsche Versteck

September 1st, 2011 · Keine Kommentare

Jeder versucht, sein Hab und Gut so sicher wie eben möglich aufzubewahren. Manche Menschen kommen auf die tollsten Ideen, wenn es darum geht, wertvolle Dinge im Haus zu verstecken, damit Einbrecher sie nicht finden. Manchmal kann das aber auch passieren, dass ein Versteck das falsche ist. Diese schmerzhafte Erfahrung musste ein Mann aus Australien machen.

Plastiktüten sind ein ideales Versteck, wenn es um die Aufbewahrung von Schmuck geht, das dachte sich zumindest ein Mann aus Melbourne. Er versteckte die Ketten, Armbänder und Ringe seiner Frau nebst Goldbarren in einer Plastiktüte und wähnte sie dort sicher. Das Versteck wäre für alle Zeiten ein sehr sicheres Versteck gewesen, wenn die Familie nicht umgezogen wäre. Der vorsichtige Australier gab seinen Kindern beim Umzug den Auftrag, alle Plastiktüten, die im Haus rumstanden, als Müll zu entsorgen. Die Kinder waren offenbar sehr gründlich, denn als dem Hausherrn einfiel, dass auch der Schmuck seiner Frau nebst den Goldbarren in einer Plastiktüte aufbewahrt wurde, war es schon zu spät, denn die Müllabfuhr von Melbourne hatte ganze Arbeit geleistet. Die Tüte samt Inhalt im Wert von umgerechnet 37.000,- Euro war futsch. Und sie wird auch sehr wahrscheinlich verschwunden bleiben, denn auf der Deponie landen jede Woche ca. 1.000 Tonnen Müll und die Preziosen und das Gold wiederzufinden, wäre die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Seine Frau, so sagte der australische Pechvogel, hätte den Verlust ganz gut weggesteckt, aber seine Kumpel würden ihn dauernd anrufen, nur um ihm zu sagen, dass der Goldpreis wieder gestiegen ist.

Tags: Allgemein

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