Archive for the ‘Allgemein’ Category

Nur ein Traum!

Mittwoch, Januar 23rd, 2013

Ich sitze hier, bring schwarze Lettern mit geliehener Tinte auf weißes Papier. Geliehene Worte. Geliehene Gedanken. Nichts gehört mir. Alles ist meins. Ihr Lächeln entwaffnend. Ihre Art, offen, freundlich zuvorkommend. Kann Gedanken nicht unterdrücken, will es auch nicht. Sie fragt freundlich, ruhig, verschlafen, ob ich bleiben möchte. Ich sage, Ja! Sie schwebt engelsgleich über den Boden. Wundervoll zarte Hände, ohne Ring. Sie streichen über mein kurzes Haar. Sie sagt, sie hoffe dies wäre nicht das letzte Mal. Die Spannung ist nicht physisch, obschon alles an ihr dafür spricht. Das Handtuch schmiegt sich sanft, fast vorsichtig, um ihren grazilen Körper. -Kleidung verbirgt sehr oft auch wunderschöne Dinge- Ihre Haare glänzen feucht in der Morgensonne, welche ungehindert durch die bodentiefen Fenster den Tag willkommen heißt.

Ihre Stimme, nur ein Flüstern. Wie ein Schatten, der sich sanft und heimlich auf selbst die raueste Oberfläche schmiegt, treffen ihre Worte auf mein Ohr. Ich genieße jede Silbe, jeden Buchstaben, der sich an ihren Stimmbändern vorbeischleicht, um sich dann, mit fast unmerklich fragiler Eleganz, ihre Lippen streifend, zu mir auf den Weg zu machen. In jeder ihrer Bewegungen ist Herz. Jede Spannung und Entspannung ihrer Muskeln bedeutet Liebe. Zu sich selbst und zu dem was sie tut. Ich kann es spüren, diese aufrichtige, uneigennützige, leidenschaftliche, intelligente Art (nenn es Aura), welche von ihr ausgeht.

Wie mit statischer Elektrizität aufgeladen, setzt sie jedes noch so kleine Haar an mir in Bewegung. Alles ist Energie – und sie ist die Urform. Momente in denen ich wünschte zu wissen. Zu wissen, was sie denkt, was sie fühlt, was sie bewegt. Zieht sie in Erwägung mit mir zu sprechen? Wecke ich Interesse? Ist das wirklich von Bedeutung?

Nichts von alledem ist von Dauer. Nicht das Gefühl, nicht die Gedanken, nicht die Fragen, nicht die Leidenschaft die in mir brennt. Brennt sie noch? Nicht viel mehr als eine zitternde Flamme im Wind. Kein alles verzehrender Feuersturm, kein Inferno, keine Flamme, die gemacht ist andere zu entzünden. Mehr eine Erinnerung an das, was tief verborgen schlummert. Ein Mahnmal, gemacht um nicht zu vergessen. Nicht aufzuhören und doch loszulassen. Den Glauben nicht zu verlieren, dass ich es schaffen kann, es überlebe.

Da ist wieder ihre Stimme, die mit sanfter Brutalität alles an mir in Besitz nimmt. Meine Augen wandern ihre Beine empor und nehmen die Kraft wahr, die sie trotz all ihrer Eleganz nicht verbergen kann. Alles schwingt. Das Glas, welches sie poliert in der gleichen Frequenz, wie die Münzen die auf den Boden treffen.

Und mein Herz?

In heller Aufregung über die Klarheit meiner Gedanken. Geliehene Gedanken und dennoch frei. Frei von Vorurteilen. Frei von Werten wie Moral oder Anstand. Pur, rein und ungefiltert fließt der Inhalt, die Essenz bioelektrischer Entladung durch meine Muskeln, über den Stift, mit Hilfe der Tinte auf das Papier. Alles ist eins, in Momenten friedlicher Ruhe. Ihr Haar, golden wie auf den Punkt gereiftes Getreide. Augen, so blau wie das perfekte Wasser in einem perfekten Ozean. Ihr Blick, tief durchdringend und geheimnisvoll, sagt alles und nichts. Yin und Yang. Kein absolut nur ein vielleicht. Ein Meer von Möglichkeiten, dessen Wellen unablässig an den Strand meiner Phantasie schlagen. Gedanken werden weggewaschen wie Fußspuren im Sand. Zu flüchtig um sie festzuhalten. Gerade so lange präsent wie die Tinte braucht, sie auf dem Papier zu verewigen.

Ewigkeit – so unermesslich groß. Individuum im Strudel der Emotionen. Nichts ist wie es war und doch war alles wie es ist. Die Faszination, welche mich befiel wie ein Fieber, angesichts gleichzeitiger Offenheit und Unnahbarkeit. Ein Riss in der Wirklichkeit, durch den sie strahlt wie ein Löwenzahn, der in der Sommersonne durch aufgeplatzten Asphalt blüht.

Ich kenn dich gar nicht, alberner Gast, heimlicher Flüsterer und möchte doch erfahren was dich bewegt. Warum sitzt du neben mir? Unsichtbar für jeden außer für mich. Stumm für jeden außer für mich.

–Ich bin Du, Dummkopf. Ich denke, weil du denkst. Ich bin, weil Du bist. Ich schreibe, weil Du mich ermutigst.-

Die Flamme beginnt heller aufzulodern. Bringt Licht dahin, wo vorher Dunkelheit war. Lässt die Sonne scheinen, wo Regen ist und als wäre das nicht genug, macht in den schillerndsten Farben klar: Alles ist eins. Zeigt Schönheit, wo du sie am wenigsten erwartest. Lässt dich unerwartet teilhaben an Macht, Illusion und Wahrheit.

Schönheit ist nicht was du siehst. Schönheit ist was dein Herz dir zeigt, wenn du dich traust ihm  die Augenbinde abzunehmen. Dann ist Schönheit überall. In manchem mehr in manchem weniger, doch ist nichts frei von Schönheit.

In welcher Welt willst DU leben?

Du und ich

Sonntag, September 2nd, 2012

Glück wird sichtbar im Moment,

wohl Dir und mir,

und jedem hier,

der das Geheimnis kennt.

 

Nichts wird sein für immerdar,

wohl Dir und mir,

und jedem hier,

der dem Umstand wird gewahr.

 

Erfreu dich dem was jetzt gegeben

wohl Dir und mir,

öffnen sich hier

die Tore für ein ew´ges Leben

 

Was verbindet, ist was trennt,

wohl Dir und mir,

die wir nun hier,

verbinden was uns kennt.

Bescheidene Wünsche für das Jahr des Drachen 2012

Donnerstag, Dezember 29th, 2011

1. Ich möchte gerne ein Idiot sein, ein Vollpfosten, ein kleiner “Merkeüberhauptgarnixmehr” damit ich endlich in der Masse untergehen kann und nicht begreife was hier tagtäglich vor sich geht. Seelig sind die arm im Geiste denn ihrer ist das Himmelreich….

 

2. Ich möchte gerne Teil einer Minderheit sein: Kommunist, Jude, Schwuler, Neger, Behinderter oder ein schwuler behinderter Kommunistennegerjude. Damit ich endlich am eigenen Leib spüre, dass ich immer noch, und gerade deswegen,  genauso Mensch bin wie die hirntote Masse.

 

3. Ich möchte als Messias, quasi Jesus reinkarniert, zurück auf die Erde kommen. Bewaffnet mit allem was der Waffenschrank der NATO hergibt und dann Jagd auf die machen die mich, Jesus, verehren. Die, welche als Zeichen ihres Glaubens, einen auf eine Holzkonstruktion genagelten Menschen am Hals tragen, vor allem wenn ICH, Jesus, dieser Mensch bin. Dann verteile ich aus Solidarität Ketten mit einem kleinen Anhänger in Form eines Scharfschützengewehrs im Gedenken an John F. Kennedy, gleiches Recht für alle.

 

4. Ich möchte ein hungerndes Kind im Slum einer indischen Großstadt sein und meine letzten Worte bevor ich in den Armen meiner Mutter an Unterernährung sterbe werden sein: “Hoffentlich werde ich als Kuh wiedergeboren, dann muss ich im nächsten Leben nicht verhungern. Wie gut das wir die Kühe nicht essen, sonst hätte ich nie die Chance dazu…”

 

5. Ich möchte gerne in der Werbebranche tätig sein und dann medienwirksam Suizid begehen, um für alle anderen Marketing und Werbeleute, welche unsere Welt mit Gift und Galle verseuchen,  ein gutes Beispiel zu sein.

 

6. Ich möchte gerne einen LSD Trip einwerfen und erkennen, dass Materie lediglich zur einer langsamen Schwingung kondensierte Energie ist – dass wir alle ein Bewusstsein sind, welches sich subjektiv selbst erfährt. Das es so etwas wie den Tod nicht gibt, das Leben nur ein Traum ist und wir lediglich die Vorstellungen von uns selbst sind.

 

7. Ich möchte der Chef eines Rüstungskonzerns sein und mit folgenden Worten an die Weltöffentlichkeit treten: “Wir geben pro Jahr ca. 900 Milliarden Euro für Rüstung aus, daher haben wir leider kein Geld übrig um alle Menschen mit Kleidung, Essen und einem Dach über dem Kopf auszustatten. Sorry Dritte Welt!”

 

8. Ich möchte Präsident der USA werden und mein Antrittsrede ginge folgendermaßen: “Krieg ist im Grunde nur, das Wedeln mit unseren Pimmeln. OK? Ganz einfach. Nichts mehr als das. Krieg ist, wenn ein Haufen Männer sich auf einem Feld gegenüberstehen und Schwanzlängen vergleichen. Männer sind unsicher in Bezug auf die Größe ihres Schwanzes und deswegen bringen sie jeden um, dessen Pimmel evtl. größer ist, oder auch nur größer scheint, als der eigene. Das ist alles worum es bei diesem Scheissdreck wirklich geht. Das ist es worum es, bei diesem pubertären, männlichen Macho Posieren, dem Stolzieren in Bars und Umkleidekabinen, im Grunde geht. Man nennt das “Penis-Neid!” Männern graut vor der Vorstellung, ihr Schwanz wäre unzureichend und darum “messen” sie sich mit anderen, um sich selbst besser zu fühlen, und weil Krieg im Grunde der ultimative Wettstreit ist, bringen Männer sich gegenseitig für ihr gesteigertetes Selbstwertgefühl um. Ihr müsst keine Historiker oder Politikwissenschaftler sein um die “Größerer Schwanz Außenpolitiktheorie” bei der Arbeit zu sehen. In der Realität klingt das dann ungefähr so: ‘Was? Die haben größere Schwänze als wir? BOMBARDIERT SIE!!!’ Selbstverständlich sind die Bomben, Raketen und Kugeln geformt wie Penisse; moderne Phallussymbole! Es ist ein unterbewusstes Verlangen den Penis in anderer Leute Angelegenheiten zu stecken, man nennt das dann ‘Andere Leute ficken!’  Now let’s bomb some brown people – YES WE CAN!”

 

9. Ich möchte allen Menschen die gegen Drogen sind sagen: “schmeißt alle eure CDs und LPs von Künstlern wie den Beatles, Rolling Stones, Jimi Hendrix usw. weg, scheisse die waren alle so verdammt high. Mittelmäßigkeit und Banalität sind ein viel besseres Vorbild für eure Kinder, als Leute die verdammt nochmal gerockt haben. Es darf euch nicht berühren, dass diese Menschen Musik aus ihren Herzen gemacht haben, denn sie sind womöglich im Drogenrausch an ihrer eigenen Kotze erstickt!”

 

10. Zu guter letzt möchte ich noch allen Eltern, die ihre Kinder für “was Besonderes” halten sagen: “Wusstet ihr eigentlich dass wenn der Mann ‘kommt’, er 200 Millionen Spermien verschießt? Wie reden hier von ‘einem’ einzigen Schuss! Versucht ihr mir ernsthaft zu verkaufen euer Kind wäre was Besonderes, was Besseres weil es als Einziges von 200 Millionen durchgekommen ist? Wow, heiliger Jesus was für ein verfickter Zufall!!!! 200 Millionen, Teufel nochmal, wisst ihr was das bedeutet? Ich habe ganze Zivilisationen mit einer grauen Gymnastiksocke von meinem Brustkorb gewischt! Das ist was Besonderes! Ganze Nationen sind in den Haaren an meinem Bauchnabel verkrustet. Das ist verfickt nochmal was Besonderes! Denkt daran, ihr zwei-eier-tragenden Wesen mit eurer ‘heiliger-als-andere” Attitüde, weil ihr das ‘Geschenk des Lebens’ in euch tragt, ich habe ganze Universen in meine Shorts geschleudert,…… IM SCHLAF,……..BOOM eine Milchstraße ist grad in meiner Unterhose verschwunden, was zur Hölle gibts zum Frühstück?”

 

 

Ich wünsche allen die mich kennen, und allen die mich können, ein unheimlich gutes, faktenreiches, ehrliches, wahrhaftiges und sinnerfülltes Jahr 2012.

 

Alle Menschen die ich liebe wissen das auch, falls nicht; Ich liebe Euch!

 

Gute Nacht ;)

Ein guter Morgen…

Dienstag, November 22nd, 2011

…beginnt mit einem Lächeln, mit Deinem!

Wie einen Vogel lass ich es frei und seine Wärme und Intensität werden stärker.

Wie ein kleines Stück Glut, welches Du benutzt um, zusammen mit ein bisschen Puste, irgendwo in mir eine Flamme zu entzünden.

Eine Flamme die das kalte Gefühl der Angst verbrennt, Dein Lächeln nicht wiederzusehen.

Dieses Lächeln, dass mich wünschen lässt die Zeit möge langsamer laufen.

Ein Lächeln so gewaltig in seiner Zartheit, dass es die Grundfesten meiner Zweifel zu erschüttern vermag.

Ein bedingungsloses Lächeln, welches mir mit dem Fehdehandschuh der Aufrichtigkeit ins Gesicht schlägt.

Ein Lächeln mit dem Kriege gewonnen würden, da es keinen Schutzschild gibt.

Ein Lächeln so rein, dass es mich jeden Schmerz vergessen lässt der mich vom Schlachtfeld des Lebens zu erreichen sucht.

Es hüllt mich in einen Kokon, gewebt aus Fäden der Zuneigung, Licht und Wärme.

Es beschützt mich in schwachen Momenten, in denen ich meine Deckung vernachlässige und rettet mir das Leben.

Es ist DEIN Lächeln und dies ist mein DANKESCHÖN…..

IRGENDJEMAND….

Donnerstag, November 17th, 2011

…….denkt irgendwo an Dich. Irgendjemand nennt Dich einen Engel.

Diese Person benutzt himmlische Farben um ein Bild von Dir zu malen.

Irgendjemand transformiert Dich in eine Vision, so wunderschön, dass sie nur in Gedanken existieren kann.

Irgendjemand stellt sich vor, wie Dein Atem Deinen Lippen entflieht, wenn Du berührt wirst.

Wie Deine Augen sich schließen und Dein Kiefer sich vor Konzentration zusammenzieht, jetzt da Du dem Wohlgefallen ein zu Hause bist.

Diese Gedanken retten genau jetzt irgendwo Irgendjemandem das Leben.

In irgendeiner schlecht gelüfteten Wohnung, auf einer nach Pisse stinkenden, mit Huren gesäumten Straße ruft jemand nach Dir

und Du antwortest ohne auch nur in der Nähe zu sein.

So kristallklar.

So rein.

Diese lebensrettende Kraft,… Dein Lachen.

Du wirst nie erfahren, wie Du meine Wunden ausgebrannt hast.

Es ist traurig das wir uns nie berühren werden.

Es quält mich zu erkennen, dass ich nie in der Lage sein werde Dir alles von mir zu geben.

Es schmerzt loszulassen.

Es scheint, je stärker ich versuche etwas oder jemanden festzuhalten, desto stärker ist der Drang mir zu entkommen.

Ich fühle mich wie ein Krimineller, dafür gefühlt zu haben, dafür gewollt zu haben.

Dafür gewollt zu haben, gewollt zu werden………

Ich bin verstört, denn ich schäme mich für meine Gefühle und komme mir so klein vor hinsichtlich der übernatürlichen Aufgabe, die Enttäuschung für mich zu behalten, wenn ich etwas loslasse und es nicht zurückkommt.

Ich bin so isoliert und verlassen, dass ich es nicht erklären kann.

Verdammt, es gibt nichts vergleichbares oder?

Ich bin dort gewesen genau wie Du. Ich sehe wie du zustimmend nickst.

Ich bin nur Irgendjemand….

 

Der letze Besuch vom GEZ Mann

Donnerstag, September 8th, 2011

Eine Leiche im Wohnzimmer wäre das jetzt nicht famos?

Groß und makellos

steht er vor mir, fromm wie Sterntaler

der Rächer aller Rundfunkgebührenzahler.

 

„Hallo juten Tach wie jeht´s  ick hoffe jut?“

Trällert er mir entgegen und reicht mir seinen Hut.

Ich nehm im diesen ab inklusiv der Jacke

und grüble ob ich ihn gleich hier am Halse packe.

 

Dieses scheiss Lachen ins Gesicht gemeisselt

ob er auch noch lacht wenn man ihn mit einer glühenden Zange geisselt?

Eine Kneifzangenmaniküre für den Herrn, und Pediküre?

Nimmt er? Sicher, gern!

 

Er ahnt nicht was der Tag für ihn bereithält

als die Tür hinter ihm ins Schloss fällt.

Ja Fernseher hab ich, Radio auch.

Wie jetzt Gebühren? Ich steh aufm Schlauch.

 

Zahlen müsse ich, lässt er mich wissen.

Ich beherrsche mich ihm nicht auf die Schuhe zu pissen.

Ob ich PC oder Laptop in Benutzung hätt?

Klar du Idiot einen im Bad und den andern im Bett.

 

Ob er etwas trinkt, Bier, Schnaps oder Wein?

Er sein seit zwei Jahren trocken und lässt das lieber sein.

Für ein Glas Wasser wäre er sehr dankbar.

Hmm, vielleicht in einer Zeit als die Welt noch nicht krank war.

 

Nun sitz er bereits bequem auf meinem Sessel.

An den ich ihn sogleich auch fessel.

Das Valiumwasser schickte ihn in den Nebel,

und so bemerkt er auch nicht mehr den Knebel.

 

Nun bleiben mir 20 minuten

Ihn zu hindern mir alles voll zu bluten.

Mit Plastikfolie an Decke Boden und Wand,

ist die größte Schweinerei erstmal gebannt.

 

Auf dem Tisch neben ihm liegt das Werkzeug bereit.

Doch es ist noch lange nicht soweit.

Zunächt brauch ich noch etwas von dem Gras.

Dann macht das Ganze doppelt soviel Spaß.

 

Da steh ich nun dicht wie zehn Vakuumpumpen

Und zieh ihn aus seinem Mund den alten Lumpen.

Er ist noch ruhig vom Valium

Drum schreit er noch nicht hysterisch rum.

 

Auf die Flex fällt dann sein Blick,

wandert langsam zu mir zurück.

Angst macht sich breit er beginnt zu zittern.

Ich werd noch schnell mein Status twittern.

 

„Hab grad nen Kumpel zu Besuch,

der war in der Schule schon n echter Fluch.“

Meine erste Freundin war dank ihm bald meine Ex

Jeder kricht was er verdient und bei dir isses die Flex.

 

Rein ins Bein die drehende Scheibe.

Die ich ihm sogleich durchs Knieglenk treibe.

Mein Freund wankt lachend neben mir.

Und steht mit Riechsalz schon Spalier.

 

Denn ne Ohnmacht will hier keiner haben.

Wie soll man sich sonst an seinem Gesichtsausdruck laben.

Er schwitzt und blutet und scheißt sich ein.

Wohl doch kein Traumberuf ein GEZ-Mann zu sein.

 

Seine Gesichtsmuskeln entspannen sich langsam, als er begreift,

das er heute das letzte Mal nach den Sternen greift.

Die Pupillen weiten sich langsam, vom Blutverlust.

So kommts wenn du andere dazu zwingen musst,

für Scheisse zu bezahlen die dümmer macht.

Das Kinn sinkt auf seine Brust ganz sacht.

 

Der Eintritt im Himmel wird auch ziemlich teuer,

denn was er nie bezahlt hat war die Kirchensteuer.

Up to the Sickness

Sonntag, Mai 8th, 2011

Warum wurdest du gezüchtet, um infiziert mit falschem Egoismus, über Leichen gehend, einem Ziel entgegen zu hinken, welches doch gar nicht dein eigenes ist?

Schlichte Anmerkungen hinsichlich des Miteinanders werden abgetan mit einem Hinweis darauf, deine eigene Sicht zu überdenken.

“Knallen die anderen wirklich die Türen, oder nimmst du es nur so wahr weil du dich darauf konzentrierst?”

“HALLO, gehts noch? Ich glaub es hackt! Ratschläge zum Zähne putzen von Leuten denen die Fäulnis aus der Schnauze kriecht.” Ermutigen euch eure Mitmenschen tatsächlich durch ihr Verhalten dazu, solche verbalen Flatulenzen abzusondern? Es ist kein Wunder das es zu Himmel stinkt wenn ihr das Maul aufmacht.

Menschen die keine Ahnung vom Reiten haben, sollten den Teufel tun und irgendwas vom Pferd erzählen. Entschuldigst dich für den Ausbruch aber du könntest platzen bei so viel Selbstgefälligkeit.

Was würde denn passieren, wenn plötzlich alle aufstehen um den Schranken in ihren Köpfen den Krieg zu erklären? Nun vielleicht würde unsere Gesellschaft eine Chance haben sich selbst zu überleben. Du wirst es nie erfahren. Was passiert stattdessen?

Du beschränkst dich selbst, indem du deine Gedanken beschränkst durch das Krebsgeschwür der “political correctness”. Du verstaatlichst dich bis du draufgehst. Ich hör sie schon rufen: “oh nein das kann man doch so nicht sagen…..”

Die Geschehnisse vom 11. September 2001 wurden nie befriedigend aufgeklärt!

“oh nein das kann man doch so nicht sagen…..”

Osama bin Laden ist bereits im Dezember 2001 an einem Nierenversagen gestorben und wurde als Gespenst am Leben gehalten um Angst und Panik zu erzeugen und menschenverachtende Gesetze zu erlassen.

“oh nein das kann man doch so nicht sagen…..”

Thilo Sarrazin hat ein mutiges Buch geschrieben.

“oh nein das kann man doch so nicht sagen…..”

Die Guten sind die Bösen und die Bösen sind die Guten nur manchmal sind die Bösen wirklich die Bösen und die Guten die Guten.

“oh nein das kann man doch so nicht sagen das ist viel zu kompliziert…..”

Thats fucking life assholes!!!!

Bist du tatsächlich schon so beschränkt, dass du nicht mehr begreifst was Freiheit wirklich bedeutet?

Wir waren mal das Land der Dichter und Denker. Einer von ihnen hat vor ca 180 Jahren bereits erkannt, dass keiner mehr gefangen ist als jener, welcher fälschlicherweise glaubt frei zu sein!

Ja, lies den Satz ruhig zweimal das kann nicht schaden. Man sollte ein Gefängnis zunächst auch als solches erkennen bevor man versucht auszubrechen. Tust du das nicht besteht nicht die geringste Chance auf Veränderung.

Einstein hat gesagt: “Gott würfelt nicht!” Recht hat er, denn du tust es! Aber wer bist du schon?

Du bist das schwächste Glied in der Kette. Du bist die Migräne die alles in dir zerfrisst. Du bist das Feuer, dass dich bei lebendigem Leib verbrennt. Du wirst dich überall finden egal wie gut du dich versteckst. Du bist die verborgene Variable. Du bist der Zusammenbruch des Zustandsvektors. Du bist die Frage, die sich niemand zu stellen traut. Du bist die Antwort darauf. Du bist die zuversichtzerstörende Pestilenz. Du bist der letzte deiner Art, der sich weigert zur Arterhaltung zu ficken, nur um deiner Geltungssucht ein verschissenes Denkmal zu bauen.

Du bist der verdammte Würfel. Du entscheidest welche Seite oben liegt, immer. In jeder Sekunde deines wachbewußten Lebens hast Du die Wahl wer du sein willst. Das bedeutet Freiheit. Das geht einher mit der Verantwortung für deine Entscheidung. Das sind zwei Seiten einer Medaille.

Und alles das, was du in mir siehst, ist das was du nie zu Gesicht bekommst. Und alles das was du von mir willst, ist das was ich nie sein werde.

Ich werde niemals die Krücke sein, welche dich befähigt zu gehen.

Ich weiß, dass alles was ich sage in meinem Kopf Sinn ergibt. Denn genau das ist der Platz an dem mein innerer Frieden herrscht, mein Kopf.

Ich scheiss drauf was du sagst,…….. ich habe Angst so zu sein wie du,……. deine Welt ist ist ein Fake,……und ich brenne vor Leidenschaft die in deiner Welt nicht mehr existiert,…..

Glauben versus Wissen

Dienstag, November 16th, 2010

Für alles was war.

Für alles was ist.

für alles was sein wird.

Gegen alles was nicht getan nicht gesagt und nicht gedacht wurde.

Gegen alles was der Weg bereit hält. Wenn alles verbraucht ist, wird nach mehr gebettelt.

Tausende verschiedene Gesichter sind doch ein und dasselbe.

Ständiges Kreisen um die Mitte, die doch nie gefunden wird.

Eine Illusion, geschaffen zu einem einzigen Zweck: Gefangene machen.

Auf ewig gebunden im Kerker des eigenen Verstandes.

Flucht chancenlos. Das Gefängnis nicht erkannt.

Du bist dein eigener Gefängniswärter, pflichtbewußt und unbestechlich.

Immer und immer wieder wird der Sieg über Dich selbst dich befreien.

Ohne Kampf……

Selbstreflexionen

Donnerstag, November 4th, 2010

Zum Anfang ein gut gemeinter Rat:
Glaubt nicht ein einziges Wort von dem was ich sag.
Zerschlagt mein „gut gemeint“ denn es ist zu Recht
Das Gegenteil von gut, nämlich schlecht.

Erlaube mir nicht,
dein Leben zu gestalten
weil es daran zerbricht.
Erkenne!

Wenn du schwach bist, werde ich wach
und stark und lüge und füge mich ein in dein Sein.

Mein Schrein ist der Trick der Betrug!
Hast du noch nicht genug?

‚Leidensgeilheit die befreit!‘ sagst du Dir!
Hilft das?
Fass, übergelaufen und kein Auslassventil!
Viel hilft nicht viel!
Fühlst Du dich frei im Gefängnis?
Bring mich nicht in Bedrängnis!

Nicht Denken!
Entwicklung beschränken!
Andere kränken!
Dein eigenes Dasein lenken!
Allein gelassen in dunklen Gassen.
Sehr richtig!

Glaub mir, ich mag dich!
Du ernährst mich,
mit Versagen und Zweifel.
Und immer schön klagen, denn ich bin der Teufel.
Ich brachte Dir das Licht
vergiss das nicht.

Die Tür die offen und doch verschlossen scheint,
ist natürlich gut gemeint.
Und ich lebe auf während du dich windest,
keinen Ausweg findest,
im Licht der Erkenntnis erblindest
und Stück für Stück verschwindest.

Dummheit gehört abgeschafft!
Dahingerafft und ausgemerzt!
Verschmerzt du nicht das Fehlen von Seelen tagtäglich?
Das ist kläglich mit anzusehen.
Nicht aus sich raus zu gehen.
Nicht da zu stehen
wie ein Fels in der Brandung.
Setz doch mal an zur Landung!

Du fragst: „Wer bin ich schon?“
Willst sofort den Lohn.
Ich frag: “Wofür denn?“
Und seh dich davon renn´.
Alles was dich festhält
stellt dir ein Bein und fällt
den Baum deines Lebens.
Vergebens der Versuch
Den Fluch der Minderwertigkeit abzustreifen
Kein BE-greifen der Zeit, die die Deine ist.
Wirst schwerlich vermisst!

Die dich um deiner Selbst willen lieben.
aus dem Paradies vertrieben!
Blieben ja keine Alternativen.

Das Feigenblatt, dass die Angst bekämpft
dämpft doch nicht die Stimmen;
nein die erklimmen
noch immer den Thron in deinem Kopf,
armer Tropf.

Le roi c´est moi!

HURRA!

Also nimm das Zepter
und vertrimm den Depp der
Dir dein Bewusstsein neidet.
Leidet er doch selbst und ist
wie du es bist, ein kleiner Mann.
Du bist dran!

Kultivierte Angst.
Hast sie gehegt und gepflegt
und nun bangst Du darum,
wer sie für Dich in die Zukunft trägt.
Kannst nicht ohne sie leben.
Weggeben?
Da schon lieber leiden als sich in Angstfreiheit kleiden.

“Der Weg so steinig”,… sein nicht so kleinlich.
Dreh dich um und geh!
Lass mich hier stehen!
Will ich doch nur sehen
wie du wieder unterliegst, dich verbiegst
und am Ende doch nicht mehr kriegst,
als du immer schon bekamst,
weil du es dir nicht einfach nahmst.

Es war doch immer schon da.
Nie war es der Schein der trügt.
Immer dein Hirn das dich belügt.
Die Brille der Wahrnehmung
Impliziert die Lähmung
des Verhaltens und Gestaltens
in einer Welt, die womöglich gefällt,
weil sie alles bereit hält.

„Für dich natürlich nicht, Kleiner Wicht“,
spricht der Thronbesetzer
und wieder einmal
erkennst du ihn nicht.
„ich kann doch nicht“ sagst du
„ich will doch nicht“ meinst du

Ein genauer und mutiger Blick
Und vorbei ist der Trick
Die Augen traurig, hast dich selbst ENT-täuscht
Und bist VER-rückt. „Ist es geglückt?
fragst du bedrückt.
Keine Antwort!
Was für´n scheiß Sport…..

Gegen den Strom by Such a Surge

Samstag, Mai 8th, 2010

Gegen den Strom ´93

Ich kann nicht fassen das es bereits 17 Jahre her sein soll. Und es hat nichts an Aktualität eingebüßt…..

Deine Verlogenheit, deine Bequemlichkeit,
bin ich langsam leid.
es ist Zeit, wir sind bereit, denn es ist soweit
gegen die Strömung, es gibt keine Versöhnung,
denn sie hören mir nicht zu.
Heute sind es die, morgen bist es vielleicht du,
auf der Flucht, du sitzt allein im Boot.
Du schreist, die anderen hören weg,
auf dich wartet der Tod.
Dein Schrei verhallt, mir wird kalt,
doch man vergißt schon bald
bis es wieder knallt, sich die Gewalt ein neues Opfer krallt
und keiner schnallt, was in diesem Land passiert.
Lang genug war ich schockiert, jetzt bin ich motiviert.
Nimm meine Hand, ich helfe dich aus dem Treibsand.
denn in diesem unserem Land ist Zeit für den Widerstand
steh’ ein für deine Freiheit, sei ein Individualist
und kein Egoist, was zählt, ist was zu ändern ist.
Deine Hölle ist aus Eis, ein Meer muß drunter sein
die Hölle schweigt mich tot, also hau ich ein Loch hinein.

Gegen den Strom, ich schwimme gegen den Strom …

Du bist nicht mehr Herr deiner Dinge,
denn sie haben dich in ihrer Hand
folgst deinem falschen Stolz
und gehst mit dem Kopf durch die Wand
Vaterland, Heilanstalt, du wirst gemästet mit Gewalt
und Frustration, die wie ne’ Kugel durch dein’ Kopf knallt.
Wenn man dich nicht hoffnunglos dem Vergessen überlässt,
sind Hass und Machtgier bald so chancenlos wie die Pest.
Ich gebe nicht auf, aber man kann ja zu sich stehen
wie man will, das Problem ist,
die meisten stehen lebenslänglich still,
lassen sich treiben, schlucken und schweigen
auch wenn einer ersäuft , Hauptsache ist,
dass es geregelt läuft.
Wir sind alle kleine Fische im großen Fluss.
Du sagst, ich laber Stuss.
Wer hört den letzten Schuss und macht Schluss.
Wem kann man heute noch vertraun’?
Wem sollte man die Lügen glauben,
oder lieber eine reinhaun’.
Gegen den Strom, denn ich verlasse diesen Weg des
geringsten Widerstandes und bekämpfe euren Kriegstanz..

Gegen den Strom, ich schwimme gegen den Strom …

Und der private Sender zeigt mir die Realität?
Sensationsgeilheit, während sich mir der Magen umdreht.
Blutdurst, live von Ort, die Kamera dabei,
was wären wir ohne die Asse der Polizei.
Notruf, orginalgetreu nachgestellt .
Auf der Couch hautnah dabei, Action ist was unterhält!
Augenzeugen, Video, sensationell reell,
Gier nach Action-News, oder R.T.L.-Aktuell.
Kinderzimmer, Blutrausch, Horror ungeschnitten.
Kinderaugen geblendet, privater Sender sendet
rund um die Uhr, Programmkapazität,
denn für visuelles Konsumieren ist es nie zu spät.
Volkshypnose, Gehirnmetamorphose,
der Fernseher verkabelt, der Zuschauer vernagelt,
eure Hölle ist aus Eis, ein Meer muss drunter sein.
Eure Hölle schweigt mich tot, ich schlag den Fernseher ein.

Gegen den Strom, ich schwimme gegen den Strom …

Sinnes Vergewaltigung, staatliche Genehmigung
die Schwelle zur Gewalt fällt ein,
die Politik wird ratlos sein.
Resultat: Gruppenzwang,
dein Gefängnis ist die Jugendsubkultur
und von Gnade zeigst du keine Spur.
Radikal, Herz aus Stahl, keine Wahl, also bezahl’
ich den Preis für meine Freiheit
und mach’ mich frei von dieser Qual
und Übernehme selbst die Navigation,
dreh euch den Rücken zu und schwimme gegen den Strom.
Wann wirst du verstehen, ohne Rücksicht auf Verluste,
wann wirst du endlich wissen,
was dein Herz schon lange wusste,
wann wird dein Geist frei sein,
wie lang sprichst du noch nach wie ein Papagei?
Hey, man !! Hör auf mit der Heuchelei,
wie lang’ lässt du dich noch treiben mit dem Strom,
nur weil es so einfach ist.
Wie lang’ willst du noch schlafen?
Wach auf, bevor du es vergisst!
Die Hölle ist aus Eis, ein Meer muss drunter sein,
die Hölle schweigt mich tot, also hau’ ich ein Loch hinein.

Gegen den Strom, ich schwimme gegen den Strom …

DANKE SUCH A SURGE