Archive for the ‘Philosophie’ Category

Phönix

Sonntag, Januar 2nd, 2011

“Nur weil du dich gut fühlst

bedeutet das nicht, dass du recht hast!”

Ich spüre wie du mit diesem Satz meine Wut kühlst,

der doch nur Ausdruck ist von dem was du verpasst.

Was das Leben bereithält, bezahlst du!

Das Wertvollste davon nicht mit Geld.

Dein Sparstrumpf , fast leer

und du spürst gleich geht nichts mehr.

Das Duo-Infernale – Panik und Mut

beide kennst du nur zu gut.

Verstecken sich feige hinter deinem Traum.

Du guckst entgeistert, glaubst es kaum.

Als die Abrissbirne in dein Leben knallt,

alles mit sich reisst, du fühlst dich alt.

Nichts gewonnen, alles verloren…..

was du nicht begreifst: Du bist grad neu geboren!

Freund!

Samstag, November 20th, 2010

Ich sage zu Dir: “Oh Wunderbarer, lass mich Dich ehren und dir ein Denkmal bauen. Denn alle sollen wissen wie Du bist:

Dein Ohr immer lauschend

Deine Schulter unersetzlich

Dein Interesse ungebrochen

Deine Anmerkungen immer neugierig

Deine Geduld grenzenlos

Deine Meinung schrankenlos

Deine Angebote immer aufrichtig

Dein Handeln immer selbstkritisch

Deine Erfahrungen immer wertvoll

Dein Urteil immer wertfrei

Dein Rat immer selbstlos”

“Nein” erwiderst Du, “ich erlaube nicht, dass Du mich zu Deinem Götzen machst und mir Deine Selbstverantwortung aufbürdest. Es genügt mir wenn ich Dein Freund sein darf. Nichts ehrt einen Menschen mehr, als einer der ihn als Freund für würdig erachtet!”

Von Zwergen und Riesen

Samstag, November 20th, 2010

Kein Ventil.

Regulierung defekt.

Selbstschutz abgeschaltet.

Verantwortung abgelehnt. Notwendigkeit verleugnet,

Freiheit durch Verantwortung. Stärke durch Freiheit.

Freier Fall ohne Angst.

Ohne Anfang auch kein Ende.

Gut und Böse nur Metaphern. Geistige Gesundheit durch Erkenntnis.

Information nicht länger  Scheuklappen. Das “ist” ersetzt durch das “vielleicht”.

Annäherung.

Realität = Ereignisse x Ansichten²

Kollektive Subjektivität. Massenpsychose ohne Ansteckungsgefahr.

Kranke Pflanze durch vergiftete Wurzel.

Angst vor der Einsamkeit, der Begleiterin des fahlen Reiters.

Moderndes Fleisch, verfaulende Gedanken.

Inkubationszeit nicht vorhanden.

Egotrip als Langzeitantibiotikum.

Endloser Albtraum. Heilung aussichtslos.

Hoffnung erwürgt vom Aktionismus. Freiheit ermordet von Opportunisten.

Die Zukunft psychisch vergiftet, physisch unfähig.

Du akzeptierst es jeden Tag!

Denken ein Fremdwort. Angst + Unterwerfung = Tradition.

Blinder Hass kleiner Mann, der Schwache liegt immer falsch.

“Wir sind Riesen, die von Zwergen erzogen wurden mit einem Buckel rumzulaufen. Wir müssen lernen uns zu voller Größe aufzurichten.” – R. A. Wilson

Glauben versus Wissen

Dienstag, November 16th, 2010

Für alles was war.

Für alles was ist.

für alles was sein wird.

Gegen alles was nicht getan nicht gesagt und nicht gedacht wurde.

Gegen alles was der Weg bereit hält. Wenn alles verbraucht ist, wird nach mehr gebettelt.

Tausende verschiedene Gesichter sind doch ein und dasselbe.

Ständiges Kreisen um die Mitte, die doch nie gefunden wird.

Eine Illusion, geschaffen zu einem einzigen Zweck: Gefangene machen.

Auf ewig gebunden im Kerker des eigenen Verstandes.

Flucht chancenlos. Das Gefängnis nicht erkannt.

Du bist dein eigener Gefängniswärter, pflichtbewußt und unbestechlich.

Immer und immer wieder wird der Sieg über Dich selbst dich befreien.

Ohne Kampf……

Wer ist der Meister, der das Gras grün macht?

Dienstag, November 16th, 2010

Sie fängt an alt zu werden, die Geschichte, welche bis jetzt nicht erzählt wurde. Nachdenken, bevor wir uns in bereits Bekanntes stürzen, ist mühsam.

Erinnerungen an Jugendtragödien, ohne den Versuch Lösungen für vergangene Probleme zu finden.  Haben abgeschlossen damit, inhaltsleere Briefe zu schreiben. Gibt es keinen anderen Weg?

Dein Bild jeden Tag vor mir zu sehen kann mein Herz retten, oder brechen, wenn mir das Sprechen schwerfällt und du nicht zuhörst.

Deine tränenüberströmten Augen machen mein Herz so schwer, und wieder entferne ich mich weiter von dem, was wir nie hatten.

Es ist sinnlos zu bereuen was Gestern gesagt. Wir können nicht ungeschehen machen was getan. Wir können den Moment schauen.

Ich ginge so viel weiter um den Grund zu finden für mein Hiersein, meinen Auftrag. Endlos ist dass, was ich gäbe um zu verstehen was du meintest mit den Worten:

“Wie kann ich mich lebendig fühlen?

Wenn alles was mir bleibt ist, mir das Genick zu brechen um zu überleben!”

Ist das erneut ein sanfter Hinweis auf den Kontrollverlust, den wir zu akzeptieren haben?

Warum soll ich deine Hand nehmen, wenn du mir kein Happy End verprechen kannst?

Weglaufen? Soviel, dass zu teilen noch übrig. Einfach nicht genug.

Wir sind so viel mehr als Freunde und viel zu jung um unsere Wünsche und Träume wegzuwerfen…….

Vermissen und Tee

Dienstag, November 16th, 2010

Ich sehne mich nach deinem Duft,

nach deinen Küssen, deinem Schoß!

Dahinschmelzen in deinen Armen,

verdammt nochmal was mach ich bloß?

Geb´ mich dem Schmerz der Sehnsucht hin,

kein ehrlicher´ Gefühl als dieses.

Und dieser Schmerz wird jetzt mein Freund,

der mir zuflüstert: “Genieß´ es!”

Ein Feuer brennt in mir für Dich,

versengt schließlich aller Zweifel Schatten

zu glauben, dass wir beide uns

nicht immer schon gefunden hatten.

Vermissen klopft an meine Tür.

Ich lass´ es rein und mache Tee.

Der Wunsch gesellt sich noch dazu,

dass ich dich alsbald wiederseh´.

Wendepunkt

Dienstag, November 16th, 2010

Das Licht gedimmt, in den Schatten versteckt vor der Welt und ihren neugierigen Augen, kommen sie nur zum Vorschein wenn es kalt wird.

Das Meer teilt sich wenn sie den Boden berühren und ihre Stimmen, beeindruckend unaufhaltsam. Alles was sie berühren wird zu Gold.

Ein lachender Engel der eine schwerelose Leichtigkeit aus Licht in meiner Brust erschafft.  Augen, immer fordernd. Antworten, immer ein “Vielleicht”. Das war der Punkt an dem ich aufstand um zu gehen.

Ein klopfendes Herz, ein stummes Telefon und eine tickende Uhr in einer leeren Wohnung erzählen von längst vergangenen Tagen.

So weit schon gekommen und so weit zu gehen, um frei zu sein.

Jeder Tag führt unweigerlich zum nächsten. Morgen.

Ein weiterer Tag weniger ohne Dich. Bleib nicht wach. Lass nur das Licht an.

Der Weg? Egal. Führen doch alle zurück zu Dir.

Ein lachender Engel der eine schwerelose Leichtigkeit aus Licht in meiner Brust erschafft. Deine Augen, immer fordernd, ohne Zwang. Das war der Punkt an dem ich aufstand um zu bleiben.

Standpunkte

Montag, November 15th, 2010

In meiner Welt bin ich der König und werde nicht alles tolerieren,

und aus diesem Grund leide ich ständig.

In meinem Universum liege ich niemals falsch,

alle Andersdenkenden bewegen sich an mir vorbei.

Komm mir in die Quere und du wirst verschwinden.

Kann deine Gefühle nachempfinden? Kann ich durch deine Augen sehen?

Ich werde unweigerlich andere Ansichten finden.

Zwei Geister sind niemals dieselben.

Das holt mich zurück auf den Boden.

Ich lebte in einer Welt mit mir als Mittelpunkt

und alle anderen erschienen so unwichtig.

Das war der Anfang vom Ende.

Ich hab nie durch deine Augen gesehen.

Ich werde zerbrechen wenn ich diesen Weg nicht verlasse.

Ist es zu spät für Veränderung?

Niemals……

Die Lethargie gelenkten Lebens

Donnerstag, November 4th, 2010

Hier bin ich nun und frage dich,
die eine Frage: „Liebst Du mich?“
Die Augen leer und doch voll Mitleid
Trägst du die Abneigung als Ballkleid.

Loslassen, ist was ich lerne,
dies ist die einsamste Lektion.
Besitz, den hatt´ ich früher gerne,
Und langsam werde ich Legion?

Keineswegs.
Weiter geht´s.
Bist du bereit?
Tun wir´s zu zweit?

Spott und Hohn ist´s was ich höre,
lauter noch als Engelschöre,
die mich auf die Knie zwingen,
lassen mich nach Atem ringen.

Die Lethargie gelenkten Lebens,
ist wie ein Gift das langsam wirkt.
Selbstbestimmung? Ach, vergebens.
Keiner, der nicht alleine stirbt.

Doch wir sind anders, hab ich recht?
Das was ich fühle ist doch echt?
Und diese eine Zuversicht,
ist die, die dir das Rückgrat bricht.

Hör auf zu hoffen und zu bangen,
die Zeit kannst glücklich Du gestalten,
Dich endlich zu Dir selbst entfalten,
und Liebe freimütig empfangen.

Selbstreflexionen

Donnerstag, November 4th, 2010

Zum Anfang ein gut gemeinter Rat:
Glaubt nicht ein einziges Wort von dem was ich sag.
Zerschlagt mein „gut gemeint“ denn es ist zu Recht
Das Gegenteil von gut, nämlich schlecht.

Erlaube mir nicht,
dein Leben zu gestalten
weil es daran zerbricht.
Erkenne!

Wenn du schwach bist, werde ich wach
und stark und lüge und füge mich ein in dein Sein.

Mein Schrein ist der Trick der Betrug!
Hast du noch nicht genug?

‚Leidensgeilheit die befreit!‘ sagst du Dir!
Hilft das?
Fass, übergelaufen und kein Auslassventil!
Viel hilft nicht viel!
Fühlst Du dich frei im Gefängnis?
Bring mich nicht in Bedrängnis!

Nicht Denken!
Entwicklung beschränken!
Andere kränken!
Dein eigenes Dasein lenken!
Allein gelassen in dunklen Gassen.
Sehr richtig!

Glaub mir, ich mag dich!
Du ernährst mich,
mit Versagen und Zweifel.
Und immer schön klagen, denn ich bin der Teufel.
Ich brachte Dir das Licht
vergiss das nicht.

Die Tür die offen und doch verschlossen scheint,
ist natürlich gut gemeint.
Und ich lebe auf während du dich windest,
keinen Ausweg findest,
im Licht der Erkenntnis erblindest
und Stück für Stück verschwindest.

Dummheit gehört abgeschafft!
Dahingerafft und ausgemerzt!
Verschmerzt du nicht das Fehlen von Seelen tagtäglich?
Das ist kläglich mit anzusehen.
Nicht aus sich raus zu gehen.
Nicht da zu stehen
wie ein Fels in der Brandung.
Setz doch mal an zur Landung!

Du fragst: „Wer bin ich schon?“
Willst sofort den Lohn.
Ich frag: “Wofür denn?“
Und seh dich davon renn´.
Alles was dich festhält
stellt dir ein Bein und fällt
den Baum deines Lebens.
Vergebens der Versuch
Den Fluch der Minderwertigkeit abzustreifen
Kein BE-greifen der Zeit, die die Deine ist.
Wirst schwerlich vermisst!

Die dich um deiner Selbst willen lieben.
aus dem Paradies vertrieben!
Blieben ja keine Alternativen.

Das Feigenblatt, dass die Angst bekämpft
dämpft doch nicht die Stimmen;
nein die erklimmen
noch immer den Thron in deinem Kopf,
armer Tropf.

Le roi c´est moi!

HURRA!

Also nimm das Zepter
und vertrimm den Depp der
Dir dein Bewusstsein neidet.
Leidet er doch selbst und ist
wie du es bist, ein kleiner Mann.
Du bist dran!

Kultivierte Angst.
Hast sie gehegt und gepflegt
und nun bangst Du darum,
wer sie für Dich in die Zukunft trägt.
Kannst nicht ohne sie leben.
Weggeben?
Da schon lieber leiden als sich in Angstfreiheit kleiden.

“Der Weg so steinig”,… sein nicht so kleinlich.
Dreh dich um und geh!
Lass mich hier stehen!
Will ich doch nur sehen
wie du wieder unterliegst, dich verbiegst
und am Ende doch nicht mehr kriegst,
als du immer schon bekamst,
weil du es dir nicht einfach nahmst.

Es war doch immer schon da.
Nie war es der Schein der trügt.
Immer dein Hirn das dich belügt.
Die Brille der Wahrnehmung
Impliziert die Lähmung
des Verhaltens und Gestaltens
in einer Welt, die womöglich gefällt,
weil sie alles bereit hält.

„Für dich natürlich nicht, Kleiner Wicht“,
spricht der Thronbesetzer
und wieder einmal
erkennst du ihn nicht.
„ich kann doch nicht“ sagst du
„ich will doch nicht“ meinst du

Ein genauer und mutiger Blick
Und vorbei ist der Trick
Die Augen traurig, hast dich selbst ENT-täuscht
Und bist VER-rückt. „Ist es geglückt?
fragst du bedrückt.
Keine Antwort!
Was für´n scheiß Sport…..