Vermissen und Tee

November 16th, 2010 by Der "unheimliche" Falk

Ich sehne mich nach deinem Duft,

nach deinen Küssen, deinem Schoß!

Dahinschmelzen in deinen Armen,

verdammt nochmal was mach ich bloß?

Geb´ mich dem Schmerz der Sehnsucht hin,

kein ehrlicher´ Gefühl als dieses.

Und dieser Schmerz wird jetzt mein Freund,

der mir zuflüstert: “Genieß´ es!”

Ein Feuer brennt in mir für Dich,

versengt schließlich aller Zweifel Schatten

zu glauben, dass wir beide uns

nicht immer schon gefunden hatten.

Vermissen klopft an meine Tür.

Ich lass´ es rein und mache Tee.

Der Wunsch gesellt sich noch dazu,

dass ich dich alsbald wiederseh´.

Wendepunkt

November 16th, 2010 by Der "unheimliche" Falk

Das Licht gedimmt, in den Schatten versteckt vor der Welt und ihren neugierigen Augen, kommen sie nur zum Vorschein wenn es kalt wird.

Das Meer teilt sich wenn sie den Boden berühren und ihre Stimmen, beeindruckend unaufhaltsam. Alles was sie berühren wird zu Gold.

Ein lachender Engel der eine schwerelose Leichtigkeit aus Licht in meiner Brust erschafft.  Augen, immer fordernd. Antworten, immer ein “Vielleicht”. Das war der Punkt an dem ich aufstand um zu gehen.

Ein klopfendes Herz, ein stummes Telefon und eine tickende Uhr in einer leeren Wohnung erzählen von längst vergangenen Tagen.

So weit schon gekommen und so weit zu gehen, um frei zu sein.

Jeder Tag führt unweigerlich zum nächsten. Morgen.

Ein weiterer Tag weniger ohne Dich. Bleib nicht wach. Lass nur das Licht an.

Der Weg? Egal. Führen doch alle zurück zu Dir.

Ein lachender Engel der eine schwerelose Leichtigkeit aus Licht in meiner Brust erschafft. Deine Augen, immer fordernd, ohne Zwang. Das war der Punkt an dem ich aufstand um zu bleiben.

Standpunkte

November 15th, 2010 by Der "unheimliche" Falk

In meiner Welt bin ich der König und werde nicht alles tolerieren,

und aus diesem Grund leide ich ständig.

In meinem Universum liege ich niemals falsch,

alle Andersdenkenden bewegen sich an mir vorbei.

Komm mir in die Quere und du wirst verschwinden.

Kann deine Gefühle nachempfinden? Kann ich durch deine Augen sehen?

Ich werde unweigerlich andere Ansichten finden.

Zwei Geister sind niemals dieselben.

Das holt mich zurück auf den Boden.

Ich lebte in einer Welt mit mir als Mittelpunkt

und alle anderen erschienen so unwichtig.

Das war der Anfang vom Ende.

Ich hab nie durch deine Augen gesehen.

Ich werde zerbrechen wenn ich diesen Weg nicht verlasse.

Ist es zu spät für Veränderung?

Niemals……

Die Lethargie gelenkten Lebens

November 4th, 2010 by Der "unheimliche" Falk

Hier bin ich nun und frage dich,
die eine Frage: „Liebst Du mich?“
Die Augen leer und doch voll Mitleid
Trägst du die Abneigung als Ballkleid.

Loslassen, ist was ich lerne,
dies ist die einsamste Lektion.
Besitz, den hatt´ ich früher gerne,
Und langsam werde ich Legion?

Keineswegs.
Weiter geht´s.
Bist du bereit?
Tun wir´s zu zweit?

Spott und Hohn ist´s was ich höre,
lauter noch als Engelschöre,
die mich auf die Knie zwingen,
lassen mich nach Atem ringen.

Die Lethargie gelenkten Lebens,
ist wie ein Gift das langsam wirkt.
Selbstbestimmung? Ach, vergebens.
Keiner, der nicht alleine stirbt.

Doch wir sind anders, hab ich recht?
Das was ich fühle ist doch echt?
Und diese eine Zuversicht,
ist die, die dir das Rückgrat bricht.

Hör auf zu hoffen und zu bangen,
die Zeit kannst glücklich Du gestalten,
Dich endlich zu Dir selbst entfalten,
und Liebe freimütig empfangen.

Selbstreflexionen

November 4th, 2010 by Der "unheimliche" Falk

Zum Anfang ein gut gemeinter Rat:
Glaubt nicht ein einziges Wort von dem was ich sag.
Zerschlagt mein „gut gemeint“ denn es ist zu Recht
Das Gegenteil von gut, nämlich schlecht.

Erlaube mir nicht,
dein Leben zu gestalten
weil es daran zerbricht.
Erkenne!

Wenn du schwach bist, werde ich wach
und stark und lüge und füge mich ein in dein Sein.

Mein Schrein ist der Trick der Betrug!
Hast du noch nicht genug?

‚Leidensgeilheit die befreit!‘ sagst du Dir!
Hilft das?
Fass, übergelaufen und kein Auslassventil!
Viel hilft nicht viel!
Fühlst Du dich frei im Gefängnis?
Bring mich nicht in Bedrängnis!

Nicht Denken!
Entwicklung beschränken!
Andere kränken!
Dein eigenes Dasein lenken!
Allein gelassen in dunklen Gassen.
Sehr richtig!

Glaub mir, ich mag dich!
Du ernährst mich,
mit Versagen und Zweifel.
Und immer schön klagen, denn ich bin der Teufel.
Ich brachte Dir das Licht
vergiss das nicht.

Die Tür die offen und doch verschlossen scheint,
ist natürlich gut gemeint.
Und ich lebe auf während du dich windest,
keinen Ausweg findest,
im Licht der Erkenntnis erblindest
und Stück für Stück verschwindest.

Dummheit gehört abgeschafft!
Dahingerafft und ausgemerzt!
Verschmerzt du nicht das Fehlen von Seelen tagtäglich?
Das ist kläglich mit anzusehen.
Nicht aus sich raus zu gehen.
Nicht da zu stehen
wie ein Fels in der Brandung.
Setz doch mal an zur Landung!

Du fragst: „Wer bin ich schon?“
Willst sofort den Lohn.
Ich frag: “Wofür denn?“
Und seh dich davon renn´.
Alles was dich festhält
stellt dir ein Bein und fällt
den Baum deines Lebens.
Vergebens der Versuch
Den Fluch der Minderwertigkeit abzustreifen
Kein BE-greifen der Zeit, die die Deine ist.
Wirst schwerlich vermisst!

Die dich um deiner Selbst willen lieben.
aus dem Paradies vertrieben!
Blieben ja keine Alternativen.

Das Feigenblatt, dass die Angst bekämpft
dämpft doch nicht die Stimmen;
nein die erklimmen
noch immer den Thron in deinem Kopf,
armer Tropf.

Le roi c´est moi!

HURRA!

Also nimm das Zepter
und vertrimm den Depp der
Dir dein Bewusstsein neidet.
Leidet er doch selbst und ist
wie du es bist, ein kleiner Mann.
Du bist dran!

Kultivierte Angst.
Hast sie gehegt und gepflegt
und nun bangst Du darum,
wer sie für Dich in die Zukunft trägt.
Kannst nicht ohne sie leben.
Weggeben?
Da schon lieber leiden als sich in Angstfreiheit kleiden.

“Der Weg so steinig”,… sein nicht so kleinlich.
Dreh dich um und geh!
Lass mich hier stehen!
Will ich doch nur sehen
wie du wieder unterliegst, dich verbiegst
und am Ende doch nicht mehr kriegst,
als du immer schon bekamst,
weil du es dir nicht einfach nahmst.

Es war doch immer schon da.
Nie war es der Schein der trügt.
Immer dein Hirn das dich belügt.
Die Brille der Wahrnehmung
Impliziert die Lähmung
des Verhaltens und Gestaltens
in einer Welt, die womöglich gefällt,
weil sie alles bereit hält.

„Für dich natürlich nicht, Kleiner Wicht“,
spricht der Thronbesetzer
und wieder einmal
erkennst du ihn nicht.
„ich kann doch nicht“ sagst du
„ich will doch nicht“ meinst du

Ein genauer und mutiger Blick
Und vorbei ist der Trick
Die Augen traurig, hast dich selbst ENT-täuscht
Und bist VER-rückt. „Ist es geglückt?
fragst du bedrückt.
Keine Antwort!
Was für´n scheiß Sport…..

Gegen den Strom by Such a Surge

Mai 8th, 2010 by Der "unheimliche" Falk

Gegen den Strom ´93

Ich kann nicht fassen das es bereits 17 Jahre her sein soll. Und es hat nichts an Aktualität eingebüßt…..

Deine Verlogenheit, deine Bequemlichkeit,
bin ich langsam leid.
es ist Zeit, wir sind bereit, denn es ist soweit
gegen die Strömung, es gibt keine Versöhnung,
denn sie hören mir nicht zu.
Heute sind es die, morgen bist es vielleicht du,
auf der Flucht, du sitzt allein im Boot.
Du schreist, die anderen hören weg,
auf dich wartet der Tod.
Dein Schrei verhallt, mir wird kalt,
doch man vergißt schon bald
bis es wieder knallt, sich die Gewalt ein neues Opfer krallt
und keiner schnallt, was in diesem Land passiert.
Lang genug war ich schockiert, jetzt bin ich motiviert.
Nimm meine Hand, ich helfe dich aus dem Treibsand.
denn in diesem unserem Land ist Zeit für den Widerstand
steh’ ein für deine Freiheit, sei ein Individualist
und kein Egoist, was zählt, ist was zu ändern ist.
Deine Hölle ist aus Eis, ein Meer muß drunter sein
die Hölle schweigt mich tot, also hau ich ein Loch hinein.

Gegen den Strom, ich schwimme gegen den Strom …

Du bist nicht mehr Herr deiner Dinge,
denn sie haben dich in ihrer Hand
folgst deinem falschen Stolz
und gehst mit dem Kopf durch die Wand
Vaterland, Heilanstalt, du wirst gemästet mit Gewalt
und Frustration, die wie ne’ Kugel durch dein’ Kopf knallt.
Wenn man dich nicht hoffnunglos dem Vergessen überlässt,
sind Hass und Machtgier bald so chancenlos wie die Pest.
Ich gebe nicht auf, aber man kann ja zu sich stehen
wie man will, das Problem ist,
die meisten stehen lebenslänglich still,
lassen sich treiben, schlucken und schweigen
auch wenn einer ersäuft , Hauptsache ist,
dass es geregelt läuft.
Wir sind alle kleine Fische im großen Fluss.
Du sagst, ich laber Stuss.
Wer hört den letzten Schuss und macht Schluss.
Wem kann man heute noch vertraun’?
Wem sollte man die Lügen glauben,
oder lieber eine reinhaun’.
Gegen den Strom, denn ich verlasse diesen Weg des
geringsten Widerstandes und bekämpfe euren Kriegstanz..

Gegen den Strom, ich schwimme gegen den Strom …

Und der private Sender zeigt mir die Realität?
Sensationsgeilheit, während sich mir der Magen umdreht.
Blutdurst, live von Ort, die Kamera dabei,
was wären wir ohne die Asse der Polizei.
Notruf, orginalgetreu nachgestellt .
Auf der Couch hautnah dabei, Action ist was unterhält!
Augenzeugen, Video, sensationell reell,
Gier nach Action-News, oder R.T.L.-Aktuell.
Kinderzimmer, Blutrausch, Horror ungeschnitten.
Kinderaugen geblendet, privater Sender sendet
rund um die Uhr, Programmkapazität,
denn für visuelles Konsumieren ist es nie zu spät.
Volkshypnose, Gehirnmetamorphose,
der Fernseher verkabelt, der Zuschauer vernagelt,
eure Hölle ist aus Eis, ein Meer muss drunter sein.
Eure Hölle schweigt mich tot, ich schlag den Fernseher ein.

Gegen den Strom, ich schwimme gegen den Strom …

Sinnes Vergewaltigung, staatliche Genehmigung
die Schwelle zur Gewalt fällt ein,
die Politik wird ratlos sein.
Resultat: Gruppenzwang,
dein Gefängnis ist die Jugendsubkultur
und von Gnade zeigst du keine Spur.
Radikal, Herz aus Stahl, keine Wahl, also bezahl’
ich den Preis für meine Freiheit
und mach’ mich frei von dieser Qual
und Übernehme selbst die Navigation,
dreh euch den Rücken zu und schwimme gegen den Strom.
Wann wirst du verstehen, ohne Rücksicht auf Verluste,
wann wirst du endlich wissen,
was dein Herz schon lange wusste,
wann wird dein Geist frei sein,
wie lang sprichst du noch nach wie ein Papagei?
Hey, man !! Hör auf mit der Heuchelei,
wie lang’ lässt du dich noch treiben mit dem Strom,
nur weil es so einfach ist.
Wie lang’ willst du noch schlafen?
Wach auf, bevor du es vergisst!
Die Hölle ist aus Eis, ein Meer muss drunter sein,
die Hölle schweigt mich tot, also hau’ ich ein Loch hinein.

Gegen den Strom, ich schwimme gegen den Strom …

DANKE SUCH A SURGE

Jeder der freie Meinungsäußerung liebt….

Mai 8th, 2010 by Der "unheimliche" Falk

…sollte lesen was dieser Mann zu sagen hat.

UN Rede Iran Präsident

Die UN Abgeordneten stehen reihenweise auf und verlassen den Saal wenn er redet. Warum? Nun ich denke Verbrecher schauen nicht gern in den Spiegel….

Macht euch selbst ein Bild!

Bedrohte Art entdeckt!!

Mai 6th, 2010 by Der "unheimliche" Falk

“Dreckschweine” vom Aussterben bedroht!

Jeder kennt Sie, die Dinosaurier der menschlichen Gattung welche sich nach dem Besuch der Erleichterungsräumlichkeiten nicht die Hände waschen. Diese Mutation der Gattung des domestizierten Primaten ist jetzt vom Aussterben bedroht. Zurückzuführen ist dies, laut Tierschützern, auf vehemente direkte Ansprache der Betreffenden und die damit in Zusammenhang stehende Verhaltensmodifizierung hin zum rücksichtsvollen Individuum. War diese Spezies vor allem immer dann ein Gräuel, wenn viele gesetzlich bestätigte Affen (fälschlicherweise Menschen genannt) eine bestimmte Zeitspanne in Gruppen verbringen müssen z. B. bei der Lohnsklaverei (in unseren Breiten auch Arbeit genannt), so steht sie nun offiziell unter dem Schutz der Gutmenschen.

Diese Gutmenschen, im Folgenden auch Vogel Strauß genannt, verteidigen Ihre Geisteshaltung mit dem Argument des Schutzes des Einzelnen. Damit bestätigt der Vogel Strauß, bewusst oder unbewusst, die Aussage des französischen Schriftstellers Marquis de Vauvenargues, der in seinen „Reflexionen“ festhielt:

Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.“

Oder um es mit Gustav Heinemann zu sagen:

„ Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte!“

Dem folgt Carl von Clausewitz gedanklich mit dem Ausspruch:

“Wenn wir auch nicht sicher wissen, wie eine Handlung ausgeht, so müssen wir doch handeln, denn sonst kommt es zu keiner Veränderung. Ein Fehlgreifen in der Wahl der Mittel ist besser, als nichts zu tun.”

Diese Liste könnte man ewig weiterführen und kommt, bei allem Verständnis für Fehlverhalten, doch zu einem Schluss:

“Nur der verdient sich Freiheit und das Leben, der täglich sie erobern muss.” J.W. von Goethe

Also immer schön weiter den Kopf in den Sand stecken, damit sich die Welt weiter im Sinne derjenigen verändert die in der Lage sind zu entscheiden. Somit kann sich Vogel Strauß auch vor Anfeindungen schützen. Ja, für eine nicht getroffene Entscheidung kann man auch schwerlich zur Rechenschaft gezogen werden. Bedauerlicherweise identifiziert sich der Vogel Strauß mit seinen eigenen Glaubenssätzen und hält sie irrtümlich für die „Realität“, anstatt sie als das zu sehen was sie sind: Sekundäreffekte unserer Vorstellung.

Ich kann die ersten doch schon stöhnen hören: „Aber dann hab ich ganz allein die Verantwortung und kann niemand außer mir verantwortlich machen…“ Dem ist meines Erachtens nichts hinzuzufügen. Daher meine Bitte, wenn ihr einen dieser Dinosaurier trefft, sagt ihm das er zu einer bedrohten Art gehört. Allein das Wissen darüber wird eine Veränderung bewirken und wenn es nur das Subtrahieren derselben aus dem Genpool bedeutet.

Nehmt Euch das Leben, es gehört euch! ;-)

In diesem Sinne

Warum sind wir so gleichgültig geworden???

Februar 26th, 2009 by Der "unheimliche" Falk

Hi mein Name ist Winston Smith ich bin ein fast 30 jähriges männliches Mitglied der Schafherde der Bewohner des Planeten Erde.

Seit ca. 1 1/2 Jahren bin ich nicht mehr im Besitz eines Fernsehers. Eine Tatsache bei der ich nicht weiß, ob mich das glücklich macht oder eher depressiv. Glücklich, weil ich nicht mehr der ständigen Manipulation und Meinungsmache der Massenmedien ausgesetzt bin. Depressiv, weil ich seitdem angefangen habe meine Informationen zu filtern und versuche zu jeder Stimme auch die Gegenstimme zu hören und was dadurch nachweislich zu Tage tritt ist mehr als beängstigend.

Wenn man anfängt sich für kritische Themen zu interessieren stellt man sehr schnell fest, das man sich auf gesellschaftlich sehr dünnes Eis begibt.  Wie Voltaire schon richtig erkannte: “Es ist gefährlich in Dingen recht zu haben, in denen die etablierten Autoritäten unrecht haben!” Ich begann Dinge für mich zu hinterfragen, aus Neugier. Eine Eigenschaft die wir alle haben, jedoch wird Sie uns aberzogen. Wir werden Schritt für Schritt in eine geistige Umnachtung geführt, welche uns zum Verhängnis wird, sollten wir nicht erkennen wozu wir fähig sind. Jeder Einzelne von uns!!!

Ich habe nicht studiert. Bin auch nicht privilegiert aufgewachsen (sonst würde ich diese Gedanken ja nicht haben). Nein ich komme aus den neuen Bundesländern. Ich bin 1979 auf Rügen geboren, habe im brandenburgischen Eisenhüttenstadt gewohnt und  bin nach der “Wende” (was für ein Euphemismus) mit meinen Eltern und meiner Schwester nach Unterfranken gezogen, wo ich 14 Jahre meines Lebens verbrachte. Ich habe recht erfolgreich meine mittlere Reife an einer Realschule erworben und danach eine Ausbildung zum Speditionskaufmann gemacht.

War also ein gut geöltes Zahnrad in der Maschinerie des “großen Plans”. Rebellisch immer so wie es der Zeitgeist gerade als rebellisch ansah. Meine große Liebe galt und gilt dem Punkrock wofür ich sehr dankbar bin. Denn Musik kann einem auch die Augen öffnen, was diese auch ein Stück weit getan hat. Rückblickend bin ich heilfroh nie auf den “Mainstream-Popkultur-Zug” aufgesprungen zu sein.  Aber ich schweife ab….

Zurück zur eigentlichen Frage: “Warum sind wir so gleichgültig geworden?” oder “Warum interessiert es keine Sau was mit uns WIRKLICH passiert?” Ich beziehe diese Frage auf alle Bereiche des persönlichen sowie gesellschaftlichen Lebens. Angefangen beim täglichen Umgang mit Mitmenschen und Freunden bis hin zu den Informationen mit denen wir versorgt werden.

Ich sage bewusst nicht: Informationen mit denen wir uns versorgen, denn dies ist schon lange nicht mehr der Fall oder zumindest nicht beim Großteil der Bevölkerung. Denn Brot und Spiele haben längst wieder Einzug gehalten. Nur heute gehen wir dazu nicht mehr ins Colosseum und schauen zu wie Leute sich gegenseitig abschlachten. Nein, wir müssen nur bis auf die Couch und mit einem Druck auf den Knopf der Fernbedienung, begibt sich unser sowieso schon viel zu wenig genutztes Gehirn in eine liegende Position …….to be continued