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Selbstreflexionen

Donnerstag, November 4th, 2010

Zum Anfang ein gut gemeinter Rat:
Glaubt nicht ein einziges Wort von dem was ich sag.
Zerschlagt mein „gut gemeint“ denn es ist zu Recht
Das Gegenteil von gut, nämlich schlecht.

Erlaube mir nicht,
dein Leben zu gestalten
weil es daran zerbricht.
Erkenne!

Wenn du schwach bist, werde ich wach
und stark und lüge und füge mich ein in dein Sein.

Mein Schrein ist der Trick der Betrug!
Hast du noch nicht genug?

‚Leidensgeilheit die befreit!‘ sagst du Dir!
Hilft das?
Fass, übergelaufen und kein Auslassventil!
Viel hilft nicht viel!
Fühlst Du dich frei im Gefängnis?
Bring mich nicht in Bedrängnis!

Nicht Denken!
Entwicklung beschränken!
Andere kränken!
Dein eigenes Dasein lenken!
Allein gelassen in dunklen Gassen.
Sehr richtig!

Glaub mir, ich mag dich!
Du ernährst mich,
mit Versagen und Zweifel.
Und immer schön klagen, denn ich bin der Teufel.
Ich brachte Dir das Licht
vergiss das nicht.

Die Tür die offen und doch verschlossen scheint,
ist natürlich gut gemeint.
Und ich lebe auf während du dich windest,
keinen Ausweg findest,
im Licht der Erkenntnis erblindest
und Stück für Stück verschwindest.

Dummheit gehört abgeschafft!
Dahingerafft und ausgemerzt!
Verschmerzt du nicht das Fehlen von Seelen tagtäglich?
Das ist kläglich mit anzusehen.
Nicht aus sich raus zu gehen.
Nicht da zu stehen
wie ein Fels in der Brandung.
Setz doch mal an zur Landung!

Du fragst: „Wer bin ich schon?“
Willst sofort den Lohn.
Ich frag: “Wofür denn?“
Und seh dich davon renn´.
Alles was dich festhält
stellt dir ein Bein und fällt
den Baum deines Lebens.
Vergebens der Versuch
Den Fluch der Minderwertigkeit abzustreifen
Kein BE-greifen der Zeit, die die Deine ist.
Wirst schwerlich vermisst!

Die dich um deiner Selbst willen lieben.
aus dem Paradies vertrieben!
Blieben ja keine Alternativen.

Das Feigenblatt, dass die Angst bekämpft
dämpft doch nicht die Stimmen;
nein die erklimmen
noch immer den Thron in deinem Kopf,
armer Tropf.

Le roi c´est moi!

HURRA!

Also nimm das Zepter
und vertrimm den Depp der
Dir dein Bewusstsein neidet.
Leidet er doch selbst und ist
wie du es bist, ein kleiner Mann.
Du bist dran!

Kultivierte Angst.
Hast sie gehegt und gepflegt
und nun bangst Du darum,
wer sie für Dich in die Zukunft trägt.
Kannst nicht ohne sie leben.
Weggeben?
Da schon lieber leiden als sich in Angstfreiheit kleiden.

“Der Weg so steinig”,… sein nicht so kleinlich.
Dreh dich um und geh!
Lass mich hier stehen!
Will ich doch nur sehen
wie du wieder unterliegst, dich verbiegst
und am Ende doch nicht mehr kriegst,
als du immer schon bekamst,
weil du es dir nicht einfach nahmst.

Es war doch immer schon da.
Nie war es der Schein der trügt.
Immer dein Hirn das dich belügt.
Die Brille der Wahrnehmung
Impliziert die Lähmung
des Verhaltens und Gestaltens
in einer Welt, die womöglich gefällt,
weil sie alles bereit hält.

„Für dich natürlich nicht, Kleiner Wicht“,
spricht der Thronbesetzer
und wieder einmal
erkennst du ihn nicht.
„ich kann doch nicht“ sagst du
„ich will doch nicht“ meinst du

Ein genauer und mutiger Blick
Und vorbei ist der Trick
Die Augen traurig, hast dich selbst ENT-täuscht
Und bist VER-rückt. „Ist es geglückt?
fragst du bedrückt.
Keine Antwort!
Was für´n scheiß Sport…..