Körperliches Wohlbefinden

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Archiv für August, 2012

Mittwoch
Aug 29,2012

Mindestens einmal im Jahr heißt es für jeden: ab zum Zahnarzt zur Kontrolle und nach der Anmeldung im Wartezimmer zittern, bis man in den Behandlungsraum gerufen wird.

Angst vorm Zahnarzt

Für viele gibt es nichts schlimmeres, als einen Zahnarztbesuch, außer für den Zahnarzt selbst, der sich neben der Beschäftigung mit Patienten und neuster Zahnarztsoftware auch selbst regelmäßig auf den Behandlungsstuhl setzen muss.

Noch schlimmer für Patienten ist es, wenn nicht der alljährliche Check ansteht, sondern ein Zahn schmerzt. Denn dann sieht man es förmlich schon vor dem inneren Auge, wie der Zahnarzt zum schmerzhaften Bohrer greift. Zwar können Schmerzen auf dem Zahnarztstuhl mittlerweile such durch Betäubungsspritzen minimiert werden, was jedoch wiederum Probleme mit sich bringt, denen sich viele Patienten lieber entziehen möchten: Schmerzen beim Einstechen und ein danach lang anhaltendes Taubheitsgefühl des Mundbereichs, der zudem dazu führt, dass ca. zwei Stunden nach dem Zahnarztbesuch nichts gegessen werden darf – in der schnelllebigen Zeit von heute ein größeres Problem, als man annehmen sollte.

Doch auch Personen, die Angst vor Spritzen haben, können dem Zahnarztbesuch in Zukunft entlassen entgegensehen, da immer wieder neue Zahnarztsoftware und neue Technologien entwickelt werden. Alles soll leichter, schneller, schmerzfreier und gesundheitsschonender gehen, was unter anderem durch digitales Röntgen ermöglicht wird.

Digitales Röntgen

Schmerzfrei ist Röntgen schon immer. Doch nicht umsonst müssen Patienten dabei Schutzwesten tragen und die Zahnarzthelferinnen den Raum verlassen: Auf Dauer sind die Röntgenstrahlung schädlich, sodass neue Zahnarztsoftware entwickelt wurde. Denn für digitales Röntgen wird kein herkömmlicher Röntgenfilm, sondern eine spezielle Folie belichtet. Zwar sind die Strahlen dennoch gefährlich, haben jedoch eine geringere Stärke und die Röntgenaufnahmen sind zudem viel genauer und besser erkennbar. Damit lassen sich zahlreiche Entzündungen sichtbar machen, die durch die direkte Betrachtung des Mundraums nicht immer zu erkennen sind, sodass wiederum Schmerzen aufgrund falscher Behandlungen folgend auf falsche Diagnosen reduziert werden können. Zahnärzte erkennen notwendige Wurzelbehandlungen und vieles mehr, die die Arbeit enorm erleichtern, was zudem darin liegt, dass sich die Bilder am PC nach Bedarf aufhellen, verdunkeln oder anderweitig verändern lassen und nicht immer neue Röntgenaufnahmen benötigt werden. Dadurch minimiert sich die Bestrahlung eines jeden Patienten. Digitales Röntgen ist demnach eine wichtige Zahnarztsoftware der Zukunft, die bald in keiner Praxis mehr fehlen wird.

Schmerzfreier Zahnarztbesuch

Doch wie ist es außer Betäubungsspritzen nun möglich, den Zahnarztbesuch schmerzfrei zu überstehen? Gute Zahnarztsoftware reicht dazu nicht mehr aus. Die Zukunft der Zahnbehandlung liegt in neuartigen Lasertechnologien, die kaum mehr Schmerzen erzeugen und zudem sehr genau arbeiten. Dazu stoßen kurze Lichtimpulse in den Zahn, sodass Karies beseitigt werden kann – genauer und schmerzfreier als mit jedem bisher verwendeten Bohrer, da der Laser gesundes von krankem Zahnmaterial unterscheiden kann. Da kaum Wärme und Vibrationen übertragen werden, wird der Nerv des Zahns nicht gereizt, sodass der Schmerz ausbleibt. Schulungen und Weiterbildungen helfen dabei, dass Zahnärzte bestens mit den neuen Technologien zurechtkommen und nicht mehr als unangenehmster Arztbesuch betrachtet werden. Und davon profitieren letztendlich auch die Patienten, die nun endlich keine Angst mehr vor dem Zahnarzt haben müssen.

 

Naturkosmetik

Mittwoch
Aug 29,2012

Als Naturkosmetika werden jene Kosmetikprodukte angesehen, die besonderen Ansprüchen gerecht werden möchten. Diese Ansprüche beinhalten neben den sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffen, die zu einem großen Teil natürlichen Ursprungs sein sollen, auch Vorgaben an die Produktion und die Verpackung. Naturkosmetika erfreuen sich wachsender Beliebtheit, was auf das immer weiter verbreitete Umweltbewusstsein zurückzuführen ist. Immer mehr Verbraucher greifen auf vegane Kosmetik zurück, da für diese Kosmetika komplett auf tierische Produkte in der Herstellung verzichtet wird.

Allgemeines: Was ist Naturkosmetik?

Der Ausdruck “Naturkosmetik” unterliegt keinen internationalen Vorgaben. In der EU dürfen verschiedene Inhaltsstoffe nicht enthalten sein. Dazu zählen Silikonen auch Parabene und andere synthetische Konservierungsstoffe, Paraffinöl und andere Stoffe, die aus Erdöl gewonnen werden.
Da synthetische Inhaltsstoffe, die bei chemischen Prozessen entstehen, nicht in naturkosmetischen Produkten enthalten sein dürfen, wird vor allem auf Inhaltsstoffe aus pflanzlicher und tierischer Herkunft gesetzt. Die Verbraucher erhoffen sich dadurch weniger Beschwerden in Form von allergischen Reaktionen, Hautausschlägen und dergleichen.
Als Basis dienen vor allem verschiedene Öle und Wachse pflanzlichen und tierischen Ursprungs, darunter Olivenöl und Bienenwachse.
Häufig machen die Hersteller freiwillige Angaben über den Inhalt. Dazu zählen neben dem PH-Wert auch die Quellen, aus denen die einzelnen Inhaltsstoffe stammen. Der Verbraucher kann so sichergehen, dass er ein qualitativ hochwertiges Produkt natürlichen Ursprungs erwirbt.

Welche Prüfsiegel und Zertifikate für Naturkosmetika gibt es?

Da Shampoos häufig Silikone enthalten und diese nicht in Naturkosmetik verarbeitet werden dürfen, setzen die Hersteller auf andere Inhaltsstoffe. Es kommen schwächere Waschtenside zum Einsatz, die seltener zu Hautreizungen führen, jedoch eine geringere Waschwirkung besitzen. Diese Tenside basieren meist auf Zucker, haben jedoch keine negativen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.
Besonders häufig beziehen die Hersteller von Naturkosmetikprodukten ihre Inhaltsstoffe aus besonders kontrollierten Quellen. Bei der Entwicklung und Produktion dieser Bio-Inhaltsstoffe dürfen weder Tierversuche gemacht noch Gentechnik eingesetzt werden. Nur wenn diese Vorgaben erfüllt werden und keine chemischen Inhaltsstoffe verwendet werden, können Bio-Prüfsiegel vergeben werden, die von unterschiedlichen Stellen herausgegeben werden.
Eines der wichtigsten Zertifikate dieser Art ist das Prüfsiegel des Bundesverbandes Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel (kurz: BDIH), der bereits 1951 gegründet wurde. Einige der wichtigsten Ausgangsstoffe pflanzlichen Ursprungs müssen aus Bio-Produktion stammen.
Für vegane Naturkosmetik-Produkte ist besonders das Label der Vegan-Society aus Großbritannien von Bedeutung. Naturkosmetika mit Inhaltsstoffen ausschließlich aus veganen Quellen werden besonders häufig damit ausgezeichnet.

Was ist beim Kauf von naturkosmetischen Produkten im Internet zu beachten?

Auch das Fair Trade Siegel kommt bei Naturkosmetik zum Einsatz, wenn der Inhalt zu einem überwiegenden Teil fair gehandelt wurde. Das bedeutet kombiniert mit den anderen Siegeln, dass es sich ausschließlich um Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau handelt, keine Tierversuche unternommen wurden und garantiert wird, dass alle Menschen, die an der Produktion beteiligt sind, fair bezahlt werden. Infolgedessen ist Naturkosmetik häufig ein wenig teurer als andere vergleichbare Kosmetikprodukte. Die Herstellung von natürlichen Inhaltsstoffen ist zeit- und kostenaufwändiger als die synthetische Produktion, weshalb der höhere Preis durchaus gerechtfertigt ist.
Sie erhalten Naturkosmetika mittlerweile fast überall: Sowohl in den meisten Apotheken als auch in Reformhäusern und sogar in den Bio-Abteilungen größerer Lebensmittelläden und Drogerien werden sie verkauft. Im Internet können Sie viele Naturkosmetik-Onlineshops finden, die sich auf verschiedene Produkte, beispielsweise vegane Kosmetika, spezialisiert haben.
Achten Sie beim Kauf auch hier auf Prüfsiegel. Wenn Ihnen eines dieser Zertifikate nicht bekannt vorkommt, erkundigen Sie sich, ob es dieses wirklich gibt. Viele Onlineshops schmücken sich mit erfundenen Siegeln, um einen besseren Eindruck bei potentiellen Kunden zu hinterlassen.
Übrigens halten sich viele Versandapotheken, die Naturkosmetik verkaufen, freiwillig an weitere freiwillige Maßnahmen: Beispielsweise wird bei der Verpackung und beim Versand bewusst auf Kunststoffe verzichtet, sodass weniger umweltbelastender Müll entsteht. Außerdem werden möglichst sogenannte “Mogelpackungen” vermieden, bei denen unnötig große Verpackungen verwendet werden.

Die Ohren lebenslang schützen

  • Abgelegt in: Medizin
Mittwoch
Aug 29,2012

Die Ohren sind ein sehr wichtiges Sinnesorgan. Wie sonst sollten wir am Morgen den Wecker hören? Danach dem Radio im Badezimmer lauschen und später mit den Kollegen bei der Arbeit die Neuigkeiten austauschen? All das, und noch viel mehr, ist möglich weil wir unsere Ohren haben und auch ganz leise Geräusche sofort wahrnehmen können. Das leichteste Rascheln im Gebüsch lässt uns aufhorchen. Wenn die Nachbarin jedoch ihre Wäsche wäscht und die Waschmaschine schleudert, schlafen wir einfach weiter. Wie das funktioniert? Unser Gehirn filtert Geräusche in bekannte und unbekannte Signale und lässt uns vieles tatsächlich überhören, wie zum Beispiel der Lärm des Berufsverkehrs oder die Geräusche aus der Nachbarwohnung.

Ein Geräusch, das unser Gehirn meistens jedoch nicht ausblenden kann, ist das Schnarchen des Partners. Hier können Ohrstöpsel behilflich sein, die das Geräusch deutlich mindern oder für unser Ohr als nicht mehr wahrnehmbar filtern.
Bei großen Veranstaltungen wie Bandauftritten kommt es zu großem Lärm. Wer hier zu nahe an den Boxen steht, riskiert einen dauerhaften Ton im Ohr (Tinnitus) oder eine kurzfristige oder dauerhafte Schwerhörigkeit. Durch sehr laute Töne werden die Sinneshärchen im Ohr, die normalerweise aufrecht stehen, geplättet und sind danach nicht mehr in der Lage, sich aufzurichten. So entsteht ein chronischer Hörschaden. Bei lauten Konzerten helfen Ohrstöpsel, die Ohren zu schonen. Bei der Lautstärke, die dort vorherrscht, werden Musik und Musiker dennoch problemlos gehört, ohne akustische Einschränkungen zu haben.

An vielen Arbeitsplätzen gibt es eine Lärmschutzverordnung, die besagt, dass bei bestimmten Arbeiten Ohrstöpsel getragen werden müssen. Dies betrifft zum Beispiel Fertigungshallen wie es sie am Flughafen gibt. Aber auch Fabriken, in denen laute Arbeiten ausgeführt werden müssen wie zum Beispiel Schweißarbeiten bei Autoherstellern – hier ist Lärmschutz besonders wichtig, um nicht eine Berufskrankheit wie Taubheit oder Schwerhörigkeit zu bekommen.

Solange wir unseren Hörsinn haben, kommt er uns selten nützlich vor aber wenn wir plötzlich auf ihn verzichten müssen aufgrund eines Hörsturzes oder einer Mittelohrenentzündung wird uns plötzlich schmerzlich bewusst, wie wichtig er uns ist und wie viel er uns im Alltag unterstützt.
Im Bus wird in der Regel die nächste Haltestelle angesagt – wer nicht hören kann, muss sich daher die Strecke genau merken, um an der richtigen Station aussteigen zu können.
Abends auf der Couch wenn der Fernseher läuft, nehmen wir Melodien und Gespräche wahr und lassen uns von einem langen Arbeitstag berieseln – ohne den Hörsinn undenkbar.
Wenn wir uns ab und an bewusst werden, wie wichtig uns unsere Sinne sind, so sollten wir auch in den notwendigen Situationen an die Ohrstöpsel denken können.