Körperliches Wohlbefinden

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Archiv für Oktober, 2012

Lohnt sich die energetische Haussanierung?

Mittwoch
Okt 17,2012

Die Infrarotaufnahmen von Altbauten bringen es an den Tag. Altbauten verlieren über Fenster, Türen, Mauerwerk und Dach Wärme. Die teuer eingekaufte Energie strahlt hier, in Wärme umgewandelt, nutzlos und nahezu ungebremst an die Außenwelt ab. Die Verluste liegen hier zum Teil im deutlich zweistelligen Prozentbereich. Da hier wertvolle Energie verlorengeht, müssen viele Altbauten besser abgedichtet und stärker isoliert werden.

Isolierungen und optimale Wärmegewinnung sparen Heizkosten

In Anbetracht der kaum überschaubaren Menge von Altbauten handelt es sich um ein fast globales Problem. Bei der energetischen Sanierung eines Altbaus stehen zwei Punkte im ersten Fokus der Überlegungen. Einerseits steht die nachträgliche Dämmung von Dach und Wand im Vordergrund, andererseits auch der Einbau maximaler Effizienz in der Haustechnik. Eine zeitgemäße Zentralheizung zur Öl- oder Gasverbrennung mit Brennwerttechnik spart erhebliche Energiekosten. Der Schlüssel liegt hier im wesentlich höheren Wirkungsgrad dieser Brenner im Vergleich zur konventionellen Verbrennung alter Anlagen.

Alte Fenster sind oft richtige Wärmelöcher

Alte Fenster mit einer einfachen Glasscheibe sind für die Wärmestrahlung fast wie Löcher in der Wand. Moderne Isolierglasscheiben beeinflussen die Heizkostenrechnung auffallend günstig. Werden nur die Fenster modernisiert, ohne die Wand auch zu optimieren, sind die Fenster besser isoliert als die Wand. Das ist nicht bedeutungslos. Diese Kombination kann Schimmel hervorrufen, weil die Luftfeuchtigkeit auch in Wohnräumen immer an der kältesten Stelle kondensiert – an der Außenwand. Zur nachträglichen Fassadendämmung bieten Industrie und Handel sogenannte Wärmedämmverbundsysteme an, die auch schon weit verbreitet sind. Es sind zumeist Polystyrol Platten, die an die gereinigte Hausaußenwand geklebt oder gedübelt werden. Zum Schutz dieser Platten und zur Aufwertung der Fassadenoptik wird anschließend armiert und verputzt. Energetisch modernisierte Häuser sind optisch oft eher unauffällig.

Energetische Sanierung kostet viel Geld, kommt aber wieder rein

Energetische Sanierungen sind nötig um die Heizkosten dramatisch (bis zu 70 % laut Experten) zu senken, die Abgase zu minimieren und weniger Wärme an die Umgebung abzugeben.

Maßnahmen zur energetischen Sanierung werden immer dann am wirtschaftlich sinnvollsten durchgeführt, wenn ohnehin etwas erneuert werden muss. Hausbesitzer oder Hauseigentümer sind gut deshalb gut beraten, nachzurechnen, ob bzw. wann sich das einzelne Gewerk amortisiert. Einen neuen Brenner sollte man sinnvollerweise dann einplanen, wenn der Bisherige aus technischen Gründen sowieso gewechselt werden muss. Neue Fenster und Wärmedämmsysteme lohnen sich auf jeden Fall.

Wein & Gesundheit

Donnerstag
Okt 11,2012

Wein ist von alters her ein Symbol für Festlichkeit und rituelle Handlungen. Vom Altertum bis in die Moderne wird er mit dem Göttlichen in Verbindung gebracht, etwa bei der Eucharistie, bei der er das Blut Christi symbolisiert. Entsprechend groß ist die Auswahl an Weinen, die dem Genießer im Weinshop zur Verfügung stehen. Weine aus aller Welt, fruchtig, herb, trocken oder lieblich, Jahre gereift oder als junge Weine genossen – sie alle finden ihre Anhänger und tragen zum Wohlgefühl bei. Einen angemessenen Verzehr vorausgesetzt, ist der Wein dazu ebenfalls als Arzneimittel bekannt, das sich positiv auf die Lebensfreude und auf das körperliche Wohlbefinden auswirkt.

Wein als Arznei

Schon der biblische König Salomon bezeichnete den Wein als Arznei, die, in Maßen genossen, Leidenden helfe. Und auch die moderne Wissenschaft hat längst nachgewiesen, dass ein bis zwei Gläser edlen Weines pro Tag sich als gesundheitsfördernd erweisen können. So schützt beispielsweise der Genuss von einem Glas Rotwein am Tag vor dem großen Risiko Herzinfarkt. Aber auch die Gefahr von Thrombose, Krebs- und Gefäßerkrankungen kann durch den bedachtsamen Genuss verringert werden. Möglich ist dies, da der Rebensaft sich positiv auf die Fließ- und Gerinnungseigenschaften des Blutes auswirkt und auf diese Weise zum Abbau schädlicher Stoffe wie des LDL-Cholesterins beiträgt. Zudem enthalten Weine Phenol, das sich Forschern zufolge hemmend auf die Tumorbildung auswirkt und dafür sorgt, dass die Kapillaren der Arterien frei von Fettablagerungen bleiben. Werden dem Körper Phenole zugeführt, so wird zudem der Abbau von Vitamin E verringert, was sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Wichtig: Die Fähigkeit zum Genuss

Die Liste der gesundheitsfördernden Wirkungen, die ein moderater Weingenuss mit sich bringt, könnte noch verlängert werden. Doch gilt natürlich auch: Ein Weinversand ist keine Apotheke. Weinkenner werden daher weiterhin den Genuss im Getränk suchen und nicht die medizinische Heilkraft. Denn letztlich ist es gerade die Fähigkeit zum Genuss, die vor jedem Zuviel schützt. Als solches wird das Überschreiten einer bestimmten Tagesdosis an Alkohol angesehen, die bei Frauen mit 10 Gramm und bei Männern mit 20 Gramm bemessen wird.

 

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Dienstag
Okt 9,2012

Das Fasten ist eine seit dem Altertum bekannte Methode zur Steigerung des persönlichen Wohlempfindens und der Gesundheit. Hierbei stellt das Fasten ein Verfahren zum vollständigen oder teilweisen Verzicht auf Nahrungsmittel und/oder Genussmitteln auf Zeit dar.

Fasten ist eine weitverbreitete Praktik und kann sowohl eigen- als auch religionsmotiviert sein. Sowohl im Judentum, Christentum oder Islam ist das Fasten ein fester Bestandteil und wird je nach Gläubigkeit auch vollzogen. In der Religionspraktik, stellt Fasten jedoch nur teilweise einen Bestandteil zur Gesunderhaltung dar, sondern dient hauptsächlich den Verzicht zu üben um Gott seine Treue durch leiden zu beweisen.

In der westlichen Welt dient Fasten als Möglichkeit sein Wohlbefinden zu steigern. Gesund durch Fasten, ist das Motto des sogenannten Heilfastens.

Ein vollständiger Nahrungsverzicht ist hierbei nicht zwingend erforderlich, weshalb es unterschiedliche Konzepte wie zum Beispiel das Saft- oder Molkefasten gibt.

Zum Beginn des Fastens ist eine kurze Vorbereitungszeit erforderlich, welche sich durch eine Senkung der Nahrungszufuhr auszeichnet.

Durch die Enthaltung von Nahrungsmitteln, stellt der Körper nach einer Zeit auf den sogenannten Hungerstoffwechsel um. Zweck dieser Umstellung ist es, den Energieverbrauch so weit wie möglich abzusenken. Dadurch tritt eine Senkung des Blutdrucks auf, welche das Herz und den Kreislauf entlasten. Auch eine entwässernde Wirkung tritt ein. Durch die Umstellung des Stoffwechsels werden sogenannte Ketokörper gebildet, welche an einem charakteristisch acetonähnlichen Mundgeruch erkennbar sind. Ein weiterer Effekt nach einiger Zeit ist die Ausschüttung von Endorphinen, die dazu dienen das starke Hungergefühl weniger unangenehm erscheinen zu lassen. Die Endorphine können hierbei auch ein Gefühl des Wohlbefindens erzeugen, das von den Fastenden als sehr angenehm beschrieben wird.

Fasten sollte jedoch nur von körperlich gesunden Menschen vollzogen werden und gerade Menschen mit Diabetes oder Schilddrüsenfunktionsstörungen sowie schwangere Frauen sollten ihrer Gesundheit zur Liebe darauf verzichten.

Kritiker stehen dem Fasten skeptisch gegenüber, da eine Vielzahl der positiven Auswirkungen auf die Gesundheit nicht wissenschaftlich bewiesen sind und Fasten eine starke körperliche Belastung darstellt. Mediziner argumentieren, dass in einem gesunden Körper keine Schlacken vorkommen und Giftstoffe bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr über die Nieren ausgeschieden werden.