Körperliches Wohlbefinden

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Archiv für April, 2013

Mittwoch
Apr 17,2013

Soziale Kontakte fördern den Geist

Wenn Sie Sport in der Gruppe machen, schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Neben der Bewegung pflegen Sie zusätzlich die Kommunikation mit Gleichgesinnten. Tauschen Sie sich aus und treffen Sie sich auch außerhalb des Trainings. Der Umgang mit anderen Menschen hält Ihre emotionalen Fähigkeiten lebendig. Sie sind ein wichtiger Faktor für die geistige Fitness, die sich mit allen anderen Aktivitäten verbindet und ein starkes Netz für Ihren Geist, aber auch Ihre Seele und Ihren Körper bildet. Spielen Sie gemeinsam Scrabble, Schach, Skat oder was auch immer Ihnen Spaß macht. Werden Sie ehrenamtlicher Helfer in einem der vielen Lebensbereiche, in denen es nie genug Fachpersonal gibt. Andere zu unterstützen, bringt auch Ihnen Freude und hält Sie fit.

Genießen Sie gesundes Essen

Ein weiterer, wesentlicher Pfeiler für geistige Fitness ist ein gesunder Lebensstil. Mit einer vielseitigen, ausgewogenen Ernährung, die wenig tierische Fette und raffinierten Zucker, dafür frisches Obst, Gemüse, Milchprodukte und Fisch enthält, werden Sie sich wohler und gesünder fühlen, als wenn Ihre Mahlzeiten vorwiegend aus Fast- oder Convenience Food bestehen. Kein Spaß am Kochen? Dann gehen Sie doch mal wieder auf den Wochenmarkt und schauen Sie sich die appetitlichen Lebensmittel an, die es in großer Auswahl zu kaufen gibt! Bei so manchem Stand können Sie ein nettes Schwätzchen halten und bekommen leckere Rezeptideen zu Ihrem Einkauf dazu. Ein Glas Wein oder Bier dürfen eine Mahlzeit gelegentlich ergänzen. Dass Rauchen nicht zu den gesundheitsfördernden Maßnahmen gehört, muss hier sicher nicht erläutert werden.

Vorsorgeuntersuchung: Vermeiden Sie Risikofaktoren für Demenz

Nehmen Sie die Vorsorgeuntersuchung „Check up 35“ wahr und lassen Sie sich alle zwei Jahre von Ihrem Hausarzt untersuchen. Sie werden unter anderem auf Krankheitssymptome überprüft, die nicht nur Ihrem Körper, sondern auch Ihrem Gehirn schaden. Zu viel Zucker und Fett im Blut greifen alle Gefäße an und schädigen sie dauerhaft. Vor allem Bluthochdruck muss behandelt werden, denn er erhöht nicht nur das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, die schlechte Durchblutung durch die verengten Gefäße fördern auch  Demenzerkrankungen. Werden die ersten Anzeichen einer körperlichen Krankheit rechtzeitig behandelt, tut dies auch Ihrem Gehirn gut.

Vorbeugende Maßnahmen und eine gesunde Lebensweise sind immer noch die beste Prophylaxe für eine Demenzerkrankung. Medikamente, die das ersetzen könnten, gibt es nicht und wären auch nicht sinnvoll. Besinnen Sie sich auf die einfachen Dinge des Lebens und leben Sie eine gesunde Mischung aus allen genannten Aktivitäten, um Ihre geistige Fitness lange zu erhalten.

Weiterführende Informationen zu dem Thema finden Sie auf curendo.de – Dem Pflegeportal für pflegende Angehörige:

Mittwoch
Apr 17,2013

Hilft Gehirnjogging wirklich?

Wenn wir von geistiger Fitness sprechen, kommt meist zuerst der Begriff „Gehirnjogging“ ins Spiel. Seit etlichen Jahren werden Denkspiele wie Sudoku, Kreuzworträtsel und Memory als Allroundmittel gegen Vergesslichkeit gepriesen. Im Internet bekommen Sie inzwischen moderne Trainingsprogramme auf dieser Basis angeboten, die sogar vor Demenz schützen sollen. Sie sind nicht gerade billig, daher sollten Sie sich erkundigen, ob diese Methoden wissenschaftlich untersucht und als sinnvoll eingestuft wurden. Aber es geht auch einfacher: Kopfrechnen,  Sprachenlernen und Gedichte auswendig lernen halten das Gehirn auf Trab – allerdings nur auf einem kleinen Teilgebiet. Wenn Sie sich immer nur mit einer Aufgabe beschäftigen, werden alle anderen Fähigkeiten des Gehirns vernachlässigt.

Kreativität: vielseitige Fitnessmethode fürs Gehirn

Dabei kommen bestimmte geistige Fähigkeiten im Alter erst zur vollen Entfaltung, sagt Professor Gene D. Cohen, Experte für Gesundheitswissenschaften und Psychiatrie,  und empfiehlt, unsere Kreativität voll auszuschöpfen. Lernen Sie eine neue Sprache, legen Sie sich ein neues Hobby zu, malen und handwerkeln Sie. Lassen Sie alte Interessen wieder aufleben. Überlegen Sie, in welchem Bereich Sie in Ihrer Jugend aktiv waren. Je früher Sie Ihr Gehirn trainieren, desto mehr haben Sie davon. Aber es sollte nicht das Einzige bleiben, was Sie für Ihre mentale Gesundheit tun. Genau wie unser Körper braucht unser Gehirn vielseitige Nahrung, damit es funktionieren kann und gesund bleibt.

Bewegung hält auch das Gehirn fit

Dass körperliche Aktivität unsere geistigen Fähigkeiten fördert, ist leicht nachzuvollziehen: Je mehr der Körper durchblutet wird, desto besser wird er mit allen notwendigen Stoffen versorgt. Wenn Sie nicht gerade der große Sportfan oder altersbedingt körperlich eingeschränkt sind, können Sie sich trotzdem ein wenig Bewegung verschaffen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Krankenkasse nach einer speziellen Sportgruppe für Ihre Erkrankung und lassen Sie sich eine Sportart empfehlen. Selbst im Sitzen und Liegen kann man Gymnastik machen.

Wenn Sie problemlos laufen können, gehen Sie zwei- bis dreimal die Woche eine halbe Stunde spazieren und genießen Sie die belebende Luft. Nutzen Sie Gelegenheiten wie Besuche bei Verwandten und Freunden oder andere Ziele, die Sie mit dem Bus erreichen wollen, und steigen Sie etwas früher aus. Gehen Sie den Rest der Strecke und Sie kommen erfrischt an. Machen Sie Ihre kleinen Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Sind Sie körperlich gesund und haben Spaß an der Bewegung, suchen Sie sich Ihren Lieblingssport aus und trainieren Sie Ihre Ausdauer. Walken, Schwimmen, Tanzen sind nur einige Beispiele, die sich bestens dazu eignen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass gerade Ausdauertraining die geistigen Fähigkeiten besonders fördert.

Aktiv bleiben trotz hohen Alters

Sollten Sie bereits zu den fortgeschrittenen Senioren gehören, helfen Ihnen selbst kleine Bewegungseinheiten, ein gutes Gedächtnis zu behalten. Auch über 80 profitieren Sie von den täglichen Aufgaben des Alltags wie Essen kochen, Staub putzen, Stricken, Spiele spielen usw. und beugen damit der Alzheimer-Krankheit vor. Lassen Sie sich nicht den ganzen Tag vom Fernseher berieseln. Selbst wenn Sie durch Erkrankungen körperlich nicht so aktiv sein können, bleiben Sie es wenigstens mit Ihren Händen. Selbst mit rheumatisch verformten Händen können Sie trainieren, indem Sie versuchen, einen weichen Ball zu bearbeiten oder einfache Formen aus weicher Knete herzustellen. Da der Tastsinn mit zunehmendem Alter nachlässt, tun Sie sich damit gleich doppelt Gutes.