Das Wasser plätschert leise und unaufdringlich im Hintergrund. Die Ruhe am Teich hüllt uns ein und lässt uns den Alltag abschütteln. Der Blick schweift durch den Garten und bleibt immer wieder an neuen Ecken hängen. Die Gedanken gehen auf Wanderschaft. Solche ruhigen Plätze vereint mit fernöstlicher Kultur werden immer beliebter. Japanische Gärten mit dem Wohlfühlelement Wasser werden immer häufiger angelegt.

Die Bedeutung der Elemente im Japanischen Garten

In japanischen Gärten werden die Elemente Wasser und Erde vereinigt, wobei verschiedene Möglichkeiten gewählt werden können, um diese darzustellen. Das Element Wasser kann am leichtesten durch einen Teich symbolisiert werden, aber auch große Flächen aus Gras und ebenmäßigen Kies können für dieses Element stehen. Ansammlungen von unterschiedlich großen Steinen stehen hingegen für das Element Erde. Das Gleichgewicht des Zens macht japanische Gärten aus. Diese fernöstliche Gartenkunst ist gekennzeichnet durch eine dezentrale Ader und Asymmetrie- es gibt nicht nur einen Mittelpunkt in diesen Gärten, sondern viele kleine Zentren machen ihn aus. Zudem wird versucht, die Gestaltung über verschiedene Ebenen laufen zu lassen wie kleine Berge und Abhänge, aber auch durch den Einsatz verschiedener Materialien wie Moos, Steine, Wasser und Holz in sehr vielfältigen Varianten. Ziel ist es, durch den Garten zu wandern und immer wieder neue Überraschungen zu entdecken und von neuen Dingen gefesselt zu werden.

Das Element Wasser

Auf sehr natürliche und angenehme Weise lässt sich das Element Wasser durch einen Teich in das gesamte Konzept einbinden. Es ist nicht nur ein Element sondern auch ein sehr starkes Symbol für Leben und Erleuchtung. Dadurch hat es eine große Bedeutung im Gesamtkonzept. Es wird nicht viel Platz benötigt, um dieses Element darzustellen. Ein großer Koi Teich hat eine mitreißende Wirkung. Dem Spiel der Koi zuzusehen, hat eine eigene Faszination. Doch auch kleine Wasserbecken, begrenzt durch Steine oder auch Pflanzen können durch ihr Plätschern eine beruhigende Atmosphäre erzeugen. Es wird versucht, die Wasserfläche in verschiedene Ebenen aufzuteilen, um den Blick des Betrachters immer auf etwas Neues zu ziehen. So können einzelne Ebenen über Bachläufe und Wasserfälle miteinander verbunden werden. Kleine Kurven und auch Nischen lassen den Besucher immer wieder verweilen.  Kleine Holzbrücken sind dabei ein schöner Blickpunkt an jedem Teich egal welcher Größe.

Weitere Symbole im Japanischen Garten

Der Gartenarchitekt arbeitet neben dem Wasser mit weiteren Symbolen im japanischen Garten und sie alle stellen eine große Verbundenheit mit der Natur dar. Große Steinblöcke stehen für die Vielfalt an Lebewesen, die die Natur ausmachen. In einem fernöstlichen Garten darf der Bambus nicht fehlen, welcher mit seinem robusten Wachstum für die Generationen steht. Das Blühen und Verblühen von Bäumen wie Kirsche oder Pflaume steht für die Vergänglichkeit des Lebens. Dieses Spiel mit den Elementen und den verschiedenen Symbolen macht einen japanischen Garten so besonders. Diese Kombination der einzelnen Elemente und Symbole macht den Garten zu einer Wohlfühloase, in der die Gedanken und Hektik des Alltags abgestreift werden können, um zur Ruhe zu kommen. Die Harmonie zwischen der unkontrollierten und kontrollierten Natur macht den Garten zum neuen Lieblingsplatz.

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